Landesliga Spieltage

+++ 29. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold: Mit Extraklasse zum Titel

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Der VfL Nagold und die Sportfreunde Gechingen trennen sich im Derby zum Abschluß der Landesligasaison 0:0.

Dabei täuscht das Ergebnis über die Qualität des Spiels hinweg. Die Zuschauer im Reinhold-Fleckenstein-Stadion haben eine hochklassige Partie gesehen mit vielen Chancen für die Gastgeber. Vor allem in der erste Halbzeit zündetet der Meister ein wahres Feuerwerk. Nach der Pause steigerte sich der Gast und bekam die Nagolder Torfabrik immer besser in den Griff. 

Doch am meisten freuten Spieler wie Fans über die Übergabe des Meisterwimpels an den VfL Nagold. Nach zweijähriger Abstinenz kehrt das Team wieder zurück in die Verbandsliga Württemberg. 

+++ 29. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold fiebert letztem Heimspiel entgegen

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VfL Nagold –SF Gechingen

Samstag, 02.06.2018, 17:00 Uhr

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Eine spannende Partie zwischen Nagold und Gechingen erwartet die Zuschauer am Samstag. Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Seit letzten Samstag ist es amtlich: Der VfL Nagold ist Meister der Landesliga 3 und steigt nach zwei Jahren Abstinenz wieder in die Verbandsliga auf! Durch einen 2:1-Erfolg gegen den SV Zimmern machten die Jungs von Armin Redzepagic den Titel perfekt gemacht- der Lohn für eine herausragende Saison! Nun fiebert der zukünftige Verbandsligist dem letzten Heimspiel entgegen. Zu Gast sind die Sportfreunde Gechingen, die mit einem Erfolg den Klassenerhalt perfekt machen können. Wird es dem Aufsteiger gelingen, den Nagoldern die erste Heimniederlage zuzufügen oder bleibt der Meister auch im letzten Heimspiel ungeschlagen?

VfL Nagold macht den Titel auch rechnerisch klar

„Glückwunsch an die ganze Mannschaft. Mit zwölf Punkten Vorsprung Meister zu werden ist riesig!“, stand Redzepagic die Freude nach dem Sieg im Spitzenspiel wahrlich ins Gesicht geschrieben. Zu Recht, denn sein Team schlug einen starken Gegner trotz einiger personeller Ausfälle mit 2:1. Aufgrund der fehlenden Offensivkräfte Reinhardt und Kravoscanec sowie Schachtschneider, der erstmal nur auf der Bank Platz nahm, beorderte Armin Redzepagic Torspieler Bubacarr Sanyang und den A-Jugendlichen Kujtim Berisha in den Angriff. Dabei bewies der junge Übungsleiter ein mehr als glückliches Händchen, denn nach neun Minuten erzielte Berisha nach einer tollen Flanke von Sanyang die Nagolder Führung! Die Nagolder spielten eine sehr überzeugende erste Hälfte, folgerichtig auch das 2:0 nach 24 Minuten durch Perparim Halimi nach tollem Zuspiel von Marco Quiskamp. Zimmern wollte im zweiten Durchgang mehr und kam auch zum verdienten Anschlusstreffer durch Christian Braun.

Nagolder zu Hause noch unbesiegt

Der Tabellenzweite drückte auf den Ausgleich, doch es sollte nicht sein- auch der SV Zimmern konnte den VfL Nagold zu Hause nicht schlagen. Sie durften also ausgepackt werden, die dunkelblauen Meister-Shirts des VfL Nagold. Die Feier nach dem Spiel fiel eher klein aus, denn nach dem vorletzen ist ja bekanntlich vor dem letzten Heimspiel.

Offensivkräfte wieder an Bord /Schachtschneider-Einsatz offen

„Gechingen hat gute Qualitäten, die haben sie beim 3:3 gegen Zimmern bewiesen!“, warnt Redzepagic eindringlich davor den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen und gibt gleichzeitig eine Marschroute vor: „Natürlich wollen wir auch unser letzes Heimspiel erfolgreich bestreiten, damit wir dann anschließend bei unserem Abschlussfest ordentlich feiern können!“ Was die personelle Situation für Samstag angeht, sieht es bei den Nagoldern wieder deutlich besser aus: Pascal Reinhardt, Luka Kravoscanec und Michael Nebert sind wieder an Bord. Hinter dem Einsatz von Daniel Schachtschneider steht noch ein Fragezeichen. Der Angreifer wird zwar im Kader stehen, ob er von Beginn an spielt ist noch offen.

Mittelfeldspieler Ormos privat verhindert

Nicht einsatzbereit sind hingegen Dominik Pedro, Fabian Mücke und Raphael Schaschko, die weiterhin verletzt ausfallen; Christoph Ormos ist privat verhindert. „Wir wollen das Training am Donnerstag abwarten und dann entscheiden wer auf welcher Position spielt.“, lässt sich Armin Redzepagic nicht in die Karten schauen. Doch Ausfälle hin oder her, der Meister hat gerade in der Rückrunde oft genug bewiesen, dass er diese gut kompensieren kann.

Gechingen steckt wieder mitten im Abstiegskampf

Die Gechnger hingegen stecken nach der 0:2-Niederlage in Holzgerlingen wieder mitten im Abstiegskampf: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir alles vermissen lassen. Die zweite Halbzeit war dann deutlich besser, konnten uns aber nicht belohnen. Die Niederlage war sehr ärgerlich, da man jetzt wieder mitten im Abstiegskampf steckt.“, lautete das Fazit von Gechingens Coach Benni Maier. Der Vorsprung des Aufsteigers auf den Abstiegsrelegationsplatz beträgt nur noch drei Punkte. Zudem hat man mit den Spielen in Nagold und am letzten Spieltag zu Hause gegen den VfB Bösingen ein eher schweres Restprogramm.

Schneider und Ott fallen aus / Drei weitere Spieler fraglich

Bei seinem Ex-Klub VfL Nagold muss Maier definitiv auf Fabian Schneider und Philip Ott verzichten. Hinter den Einsätzen von Honigmann, Kielwein und Weinhardt steht noch ein dickes Fragezeichen. Dennoch freut sich Benni Maier auf das Spiel: „Für uns ist klar, wir benötigen noch einen Sieg um den Klassenerhalt fest zu machen, daher ist unser Ziel recht klar. Wir wollen unbedingt in der Landesliga bleiben, dementsprechend muss die Mannschaft alles abrufen. Nagold wird im letzten Heimspiel in dieser Saison nochmal alles geben um sich gebührend von den eigenen Fans zu verabschieden. Daher wird es sicherlich ein sehr interessantes Spiel in dem wir unbedingt punkten müssen.“ Und einen Wunsch hat Maier auch noch: „Mein Wunsch wäre dass wir am Samstag den Klassenerhalt klar machen, dann kann Nagold die Meisterschaft und den Aufstieg feiern und wir den Klassenerhalt. Das wäre für den Fußball im Kreis Calw natürlich eine tolle Sache.“. Beide Mannschaften werden also sicherlich nichts herschenken und freuen sich auf eine große Zuschauerkulisse im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion!

Meisterfeier im Anschluss

Anschließend findet dann die Meisterfeier statt, zudem alle Spieler, Trainer, Helfer, Gönner und Sponsoren des Vereins recht herzlich eingeladen sind! Bei Bier und roter Wurst wollen wir DANKE sagen und die Saison gemeinsam ausklingen lassen.

+++ 28. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Berisha und Halimi schießen den VfL Nagold in die Verbandsliga

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1:0 Kujtim Berisha (9.) 2:0 Perparim Halimi (24.) 2:1 Christian Braun (53.)

Flieg Armin, flieg! Die Nagolder feierten den Aufstieg in die Verbandsliga! Foto: Schwarzwälder Bote

Ein lautes „Landesliga-Meister“ hallte am gestrigen Samstagabend durch das Nagolder Reinhold Fleckenstein-Stadion! Zu hören waren die Nagolder Landesliga-Fußballer, die kurz zuvor den verdienten Aufstieg in die Verbandsliga klar gemacht haben- im Spitzenspiel gegen den SV Zimmern gewann das Team von Trainer Redzepagic verdient mit 2:1! In einem spannenden spiel vor einer großen Zuschauerkulisse zeigte sich der zukünftige Verbandsligist sehr effizient-Zimmern hatte vor allem im zweiten Durchgang ein leichtes Übergewicht, konnte dieses aber nicht in Tore ummünzen. Das war am Ende alles egal, der Nagolder Jubel kannte nach dem Abpfiff verständlicherweise keine Grenzen mehr!       

Sanyang und Berisha wirbeln im Angriff

„Wenn wir uns an die Vorgaben halten, werden wir auch dieses Spiel gewinnen“, so Nagolds Coach vor dem Spitzenspiel. Eine optimistische Zielsetzung, wenn man bedenkt, dass gegen den SV Zimmern gleich fünf Stammspieler fehlten, wobei Angreifer Daniel Schachtschneider nach langer Verletzungspause zumindest wieder auf der Bank Platz nahm. Insgesamt kamen im Vergleich zum 2:2-Remis in Böblingen vier neue Spieler in die Startelf: Matthias Müller stand im Tor, Stammtorhüter Bubacarr Sanyang durfte im Sturm ran und bildete mit U19- Spieler Kujtim Berisha die Doppelspitze. Zudem ersetzte Perparim Halimi die linke Außenbahn und vertrat den verletzten Dominik Pedro.

Flanke Sanyang- Tor Berisha!

Den ersten Angriffsversuch starteten die Nagolder über die rechte Seite, als sich Bubacarr Sanyang toll durchsetzte, doch sein Flankenversuch wurde abgeblockt und zur Ecke geklärt (3.)! Der darauffolgende Eckball flog scharf in Richtung Strafraum, doch kein Nagolder Spieler kam an den Ball. Es lief die 9. Spielminute: Burak Tastan erkämpfte sicih den Ball auf der linken Seite und passte auf den quirligen Bubacarr Sanyang- seine exzellente Flanke landete bei Kujtim Berisha, der das Leder annahm und mit einem satten Schuss in die Maschen jagte! Da war sie, die frühe Führung für den Tabellenführer!

Braun scheitert an VfL-Keeper Müller / Halimi erzielt das 2:0

Kurz darauf konnte sich VfL-Keeper Matthias Müller das erste Mal auszeichnen, als er nach einer Flanke stark gegen SVZ-Torjäger Christian Braun parierte (10.)! Während der Tabellenzweite am Nagolder Torwart scheiterte, glänzte der VfL Nagold durch Effektivität vor dem Tor: In der 24. Minute behauptete Bubacarr Sanyang auf Höhe der Mittellinie klasse dan Ball und leitet ihn mit der Hacke weiter zu Christoph Ormos, der ebenfalls direkt auf Marco Quiskamp weiterspielte. Quiskamp behielt die Übersicht und schlug den Ball rüber auf die linke Seite auf den schnellen Perparim Halimi, der seinen Gegenspieler abschüttelte und sicher zum 2:0 einnetzte!

Müller pariert zweimal klasse und hält die Null

Fünf Minuten später versuchte es Christian Braun mit einem Schuss aus der Drehung, doch Matthias Müller im Nagolder Tor brachte die Fingerspitzen noch dran und lenkte den Ball um den Pfosten. Zimmern kam nun immer besser ins Spiel und kam durch einen abgefälschten Schuss von Tom Schmid zur nächsten Tormöglichkeit, doch Müller war erneut zur Stelle und parierte per Faustabwehr (33.)! Drei Minuten später landete ein Schussversuch von VfL-Angreifer Kujtim Berisha weit überm Tor.  Das war dann auch die letzte nennenswerte Szene im ersten Durchgang, sodass es mit der 2:0-Führung für die Gastgeber in die Kabinen ging!

Berisha zielt knapp drüber/ Christian Braun bringt Zimmern ran

Die erste Chance in der zweiten Hälfte hatte Kujtim Berisha, er hämmerte eine Direktabnahme nach tollem Zuspiel von Matthias Rebmann über das Gehäuse (48.)! Eine Zeigerumdrehung später parierte Matthias Müller einen Schuss gegen Tom Schmid glänzend! Zimmern kam engagiert aus der Kabine, das Team von Patrick Fosse wollte unbedingt noch was Zählbares mitnehmen; den Nagoldern gelang es hingegen nicht Ruhe ins Spiel zu bringen und den Ball in den eigenen Reihen zu halten. In der 53. Minute dann der Anschlusstreffer: Nach einem tollen Zuspiel versenkte Christian Braun den Ball mit einem satten Flachschuss im linken, unteren Toreck.

Zimmern drückt auf den Ausgleich

Zimmern blieb am Drücker, Tom Schmid setzte einen Kopfball knapp übers Tor (62.). Fünf Minuten später dann mal wieder die Nagolder im Angriff, doch Perparim Halimi erreichte ein Zuspiel von Burak Tastan nicht mehr ganz. Nagold verteidigte toll, doch Entlastung nach vorne gelang nur selten. Nach Zuspiel von Daniel Schachtschneider setzte Perparim Halimi den Ball von der linken Seite übers Tor (73.) Drei Minuten später mussten die Nagolder nochmal zittern doch ein Freistoß der Zimmerner ging knapp am Tor vorbei.

Halimi und Schäuble mit Doppelchance

Kurz darauf hatten die Nagolder gleich zweimal die Chance zur Entscheidung, doch sowohl Perparim Halimi als auch der eingewechselte Philipp Schäuble scheiterten an Allan Jasiak. Die letzte nennenswerte Chance hatte Daniel Schachtschneider zehn Minuten vor dem Ende als er nach Zuspiel von Matthias Rebmann das Leder übers Tor setzte!

Nagold 18:43 Uhr: Der VfL ist zurück in der Verbandsliga!!

Auf der Nagolder Bank sehnte man jetzt nur noch den Abpfiff herbei, die Meister-Shirts standen schon bereit! Um 18:43 Uhr war es dann amtlich: Der VfL Nagold kehrt zurück in die Verbandsliga Württemberg! Der verdiente Lohn für eine grandiose Saison! Herzlichen Glückwunsch!  

+++ 28. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Macht der VfL Nagold gegen den SV Zimmern den Titel endgültig klar?

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VfL Nagold – SV Zimmern

Samstag, 26.05.2018, 17:00 Uhr

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Wie schon im Hinspiel dürften sich auch am Samstag die Teams aus Nagold und Zimmern am Samstag nichts schenken. Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Erster gegen Zweiter- ein Duell, das viel Spannung verspricht! Am Samstag treffen der VfL Nagold und der SV Zimmern aufeinander- beide Teams gehen mit einer unterschiedlichen Ausgangslage ins Spitzenspiel: Während den Nagoldern bereits ein Punkt genügt, um die Meisterschaft auch rechnerisch klar zu machen, benötigen die Gäste aus dem Kreis Rottweil fast schon ein etwas „größeres Fußballwunder“ um die Mannschaft von Armin Redzepagic noch einfangen zu können- genauer gesagt muss das Team von Patrick Fosse alle Spiele gewinnen und dabei 29 Tore gegenüber den „Blauen“ aufholen. Ein schier hoffnungsloses Unterfangen. Dennoch: Nagolds Trainer Redzepagic erwartet einen starken Gegner: „Zimmern wird alles reinwerfen und versuchen uns zu schlagen!“ Die Vorzeichen für ein spannendes Spiel sind also allemal gegeben. 

Eine Gefühlslage zwischen Erleichterung und Skepsis machte sich am vergangenen Samstag bei den Nagoldern nach dem Schlusspfiff in Böblingen breit- nach dem 2:2 im Derby und der „theoretischen Meisterschaft“ konnte sich keiner so richtig freuen. Nach einer eher schwachen ersten Hälfte am Silberweg ging es mit einem 0:2 aus Nagolder Sicht in die Kabinen. Dort schien Nagolds Coach Armin Redzepagic offenbar die richtigen Worte gefunden, denn seine Mannschaft zeigte in der zweiten Halbzeit eine grandiose Leistung und erspielte sich einige gute Torchancen. Pascal Reinhardt erzielte beide Treffer und sicherte den Nagolder den somit wichtigen Punkt. „Böblingen hat uns mit dem Doppelschlag vor der Pause etwas den Zahn gezogen. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir Herz gezeigt und verdient einen Punkt mitgenommen!“, so ein nach Spielende etwas erleichterter Nagolder Trainer. Die Feierlichkeiten hielten sich in sehr kleinem Rahmen, wohlwissend, dass noch ein Pünktchen nötig ist, um auch rechnerisch alles klar zu machen.

„Zimmern steht zu recht da oben und hat mit Tom Schmid und Kevin Müller überragende Einzelspieler und mit Christian Braun einen Top-Stürmer in ihren Reihen!“, blickt der Erfolgstrainer auf den kommenden Gegner. Sie waren nach uns die konstanteste Mannschaft und wollen am Samstag sicher zeigen das der VfL Nagold schlagbar ist.“ Während die Gäste wohl in Top-Besetzung aufspielen können, plagen den Tabellenführer vor dem Top-Spiel große Personalsorgen: Neben den schon länger verletzten Raphael Schaschko und Daniel Schachtschneider fallen für das vorletzte Heimspiel auch noch Dominik Pedro (Verdacht auf Bänderriss), Luka Kravoscanec und Pascal Reinhardt (privat verhindert) sowie Fabian Mücke (Schulter) und Michael Nebert aus. Doch trotz des personellen Engpasses wird der Nagolder Übungsleiter nicht unruhig: „Klar werden wir uns was einfallen lassen müssen, aber ich freue mich auch, wieder drei U19-Spieler im Kader zu haben.“ So werden mit Torhüter Lars Großmann, Mittelfeldspieler Phillip Schäuble sowie Kujtim Berisha drei Spieler dabei sein, die sich nur zu gerne für die Verbandsliga empfehlen möchten. Wie die Nagolder den personellen Engpass genau lösen werden, ist noch offen- denkbar ist auch, dass Armin Redzepagic selbst dem Leder hinterherjagt und Bubacarr Sanyang vom Tor- zum Feldspieler wird. Wie auch immer, die junge Nagolder Truppe wir sicherlich alles daran setzen, um auch im vorletzten Heimspiel was Zählbares mitzunehmen.  

Beim SV Zimmern kann man sich schon mal für die Relegation einspielen. Am vergangenen Samstag führte man beim Aufsteiger in Gechingen früh mit 3:0, alles sah danach aus, als könnte das Team von Patrick Fosse den Abstand auf die Nagolder nochmal verkürzen. Doch in Hälfte zwei kam alles anders: Die Gechinger zeigten ein völlig anderes Gesicht, Heiko Schmidt erzielte quasi mit dem Schlusspfiff den 3:3-Ausgleich! „Unsere klare 3:0-Pausenführung war dem Spielverlauf nicht angemessen. Wir hatten es unserem Torhüter Marcel Kammerer zu verdanken, dass wir bis dahin ohne Gegentreffer blieben und unserer effektiven Chancenauswertung in der ersten Halbzeit“, stellte SVZ-Spielleiter Erwin Beck fest. „Es war klar, wenn wir den ersten Gegentreffer bekommen, wird es sehr schwierig. Wir haben nach der Pause einfach nicht mehr dagegenhalten können, allerdings haben dies die Gechinger auch sehr gut gemacht und sich den einen Punkt auch redlich verdient“, zollte Zimmerns Spartenleiter dem Gegner große Anerkennung. Und auch was das Thema Meisterschaft angeht, ist man sich beim ehemaligen Verbandsligisten bewusst, dass die Chance auf den Titel sehr, sehr gering ist. „ Wir können alle sehr realistisch damit umgehen und wissen, dass der VfL Nagold verdient aufsteigt!“, so Trainer Patrick Fosse vor dem Spiel. Doch der Trainer des Tabellen-Zweiten gibt trotzdem eine klare Marschrichtung vor: „Wir werden dem Gegner trotzdem Paroli bieten und versuchen, ein gutes Spiel abzuliefern!“. Personell werden die Gäste den einen oder anderen Spieler für die anstehende Relegation schonen. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Christian Braun, der an einer Verhärtung  leidet.

Sicher ist jedoch eins: Die Zuschauer im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion dürfen sich auf ein spannendes Landesliga-Spiel freuen! Gegen 18:45 Uhr darf sich der VfL Nagold bei einem Punktgewinn offiziell als Verbandsligist bezeichnen- das soll dann nach dem Spiel auch gebührend gefeiert werden!

  

+++ 27. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Nagolder Aufholjagd wird mit Meistertitel belohnt

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1:0 Besim Ramadani (30.) 2:0 Mert Kizilagli 2:1/2:2 Pascal Reinhardt (59./72.)

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Durften am Samstag über den Meistertitel jubeln: Pascal Reinhardt und Armin Redzepagic Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Es ist geschafft! Die Fußballer des VfL Nagold kehren nach zwei Jahren Landesliga wieder in die Verbandsliga auf und krönen damit eine herausragende Saison! Dank einer tollen zweiten Halbzeit im Derby beim SV Böblingern entführte das Team von Trainer Armin Redzepagic beim 2:2-Remis einen Punkt und holte dabei nach einer eher schwachen ersten Halbzeit einen 0:2-Rückstand auf! Da auch der SV Zimmern in Gechingen remis spielte beträgt der Vorsprung der Nagolder drei Spiele vor Saisonende neun Punkte, doch die um 29 Treffer bessere Tordifferenz ist vom SV Zimmern wohl nicht mehr aufzuholen! Am nächsten Samstag können die Nagolder mit einem Punktgewinn zu Hause gegen den SV Zimmern den Titel dann endgültig perfekt machen- der Aufstiegsparty steht dann nichts mehr im Wege!

„Die ersten zehn Minuten gehörten Böblingen, dann haben wir die Initiative ergriffen. Leider haben wir es verpasst, in dieser Phase das Tor zu machen. Durch den Doppelschlag der Böblinger nach einer halben Stunde waren wir dann abgemeldet. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir mit Herz und Leidenschaft gekämpft und sind auch völlig verdient zum Ausgleich gekommen!“, so Nagolds Trainer Armin Redzepagic, der auf der späteren Pressekonferenz im Böblinger Stadion die ersten Glückwünsche zur Meisterschaft entgegennahm.

Doch nun zum Spiel: Die Nagolder waren ohne Daniel Schachtschneider, Luka Kravoscanec , Perparim Halimi und Fabian Mücke an den Silberweg gereist, sodass Armin Redzepagic seine Mannschaft auf drei Positionen verändern musste. Für Mücke (Schulter ausgekugelt) sowie Kravoscanec und Halimi (beruflich verhindert) rückten Christoph Ormos, Michael Nebert und Dominik Pedro in die Startelf. Nebert agierte im 4-4-2-System als Doppelspitze mit Pascal Reinhardt, Christoph Ormos rückte ins defensive Mittelfeld neben Marco Quiskamp und Dominik Pedro spielte im linken Mittelfeld.  

Die ersten zehn Minuten gehörten den Gastgebern, die nach drei Minuten auch die erste Schusschance hatten, doch VfL-Keeper Bubacarr Sanyang hielt sicher. Die erste Nagolder Chance hatte dann Dominik Pedro, als er eine gedachte  Flanke von Marc Bühler bei ihm landete, doch sein Schuss landete in den Armen von SVB-Keeper Jens Wolf (7.) Zwei Minuten später kamen die Böblinger über die linke Seite zu einem Flankenversuch, doch Nagolds Keeper Sanyang fing die Kugel sicher ab (9.). Die erste dicke Chance für den Tabellenführer hatte Pascal Reinhardt durch einen Freistoß aus gut 17 Metern, doch Jens Wolf im Böblinger Tor parierte klasse (16.). Gut zehn Minuten später verlor Reinhardt erneut das Duell gegen den Böblinger Keeper, diesmal scheiterte der Angreifer mit einem Volleyschuss. Eine halbe Stunde war gespielt, da kam nach einem Böblinger Angriff Besim Ramadani am rechten Strafraumeck an den Ball. Der Böblinger Mittelfeldspieler nahm Maß und versenkte den Ball im rechten unteren Toreck. Das Schiedsrichtergespann vermutete zunächst, dass ein weiterer Böblinger Spieler im Abseits stand und so VfL-Keeper Sanyang die Sicht versperrte, doch der Treffer wurde gegeben. Nur zwei Minuten später kam es für den Ligaprimus noch dicker: Der Tabellen-Dritte kombinierte sich erneut gut nach vorne. Eine Hereingabe von rechts verwandelte  Mert Kizilagli mit einem Schuss aus der Drehung zum 2:0. Die letzte Chance in Durchgang eins hatten ebenfalls die Böblinger, ein Flachschuss von Torschütze Besim Ramadani landete in den Armen von Bubacarr  Sanyang (38.).

Wer jetzt glaubte das Derby wäre entschieden, der hatte sich getäuscht, denn im zweiten Durchgang spielten fast nur noch die Nagolder, man merkte, dass der Tabellenführer die Partie unbedingt noch drehen wollte. Fünf Minuten waren in Hälfte zewi gespielt, da hätte Christoph Ormos beinahe den Ausgleich erzielt, doch er beförderte das Leder nach einem Freistoß von Pascal Reinhardt knapp übers Tor. Die nächste Nagolder Chance hatte Matthias Rebmann nach einer Hereingabe von Michael Nebert, doch der VfL-Kapitän bekam nicht genug Druck hinter den Ball, sodass dieser vom Böblinger Keeper sicher gehalten werden konnte (54.) Nur 120 Sekunden später die nächste Nagolder Großchance: Nach einer flachen Hereingabe von Elias Bürkle verpasste Matthias Rebmann am langen Pfosten nur um Zentimeter! Quasi im Gegenzug hatten die Nagolder dann großes Glück, denn ein Schuss eines Böblinger Spielers wurde noch abgefälscht und sprang von der Latte des Nagolder Gehäuses wieder zurück ins Feld (57.). Zwei Minuten später dann der verdiente Anschlusstreffer für die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic: Nach einem tollen Spielzug beförderte Pascal Reinhardt mit einem schönen Heber ins Böblinger Tor.

Gut zehn Minuten später hatte der eingewechselte Chris Wolfer den Ausgleich auf dem Fuß, als er nach einem Ballgewinn alleine auf den Böblinger Torhüter zulief, doch dieser parierte klasse (67.) Vier Minuten später war dann erneut Pascal „Reini“ Reinhardt erneut zur Stelle, als er den Ball am linken Strafraumeck bekam und mit einem satten Volleyschuss in die Maschen beförderte – 2:2! In der Folge vergaben Wolfer (Torwart hält/72.) und Bürkle (einen Schritt zu spät/78.) beste Chancen, um die Nagolder in Führung zu bringen. Sechs Minuten später hatten dann die Böblinger nochmal eine Großchance, als ein flach ausgeführter Freist0ß schlussendlich am Pfosten landete. Doch am Ende blieb es beim Unentschieden, ein gerechtes Ergebnis in einem rassigen Derby.

Tolle Leistung der Nagolder Mannschaft, die sich im zweiten Durchgang toll zurückgekämpft hat und das Spiel fast noch zu ihren Gunsten gedreht hätte. An dieser Stelle sagen wir Herzlichen Glückwunsch an Armin Redzepagic und das gesamte Team! Willkommen zurück in der Verbandsliga!!!

+++ 27. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold fährt mit Respekt zum Derby nach Böblingen

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SV Böblingen – VfL Nagold

Samstag, 19.05.2018, 15:30 Uhr

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Möchte seinen Kasten auch in Böblingen sauber halten: VfL-Keeper Bubacarr Sanyang Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Die Ausgangslage für die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold ist vor dem Derby beim SV Böblingen klar: Ein Sieg am Samstag im Böblinger Stadion an der Stuttgarter Straße und die Meisterschaft ist perfekt! Zwar beträgt der Vorsprung bei einem möglichen Sieg des SV Zimmern bei dann noch drei ausstehenden Spielen immer noch neun Punkte, doch die Nagolder haben vor dem viertletzten Spieltag zudem noch die um 29 Tore bessere Tordifferent auf! Doch bei aller Euphorie stellt VfL-Coach Armin Redzepagic klar: „Wir schauen nicht auf den SV Zimmern sondern nur auf uns!“

Schöne Tore und tolle Vorlagen beim 7:0 gegen Wittendorf

7:0 gegen den SV Wittendorf- auch am vergangenen Samstag ließ der Tabellenführer keine Zweifel daran aufkommen, dass in Sachen Landesliga-Meisterschaft noch irgendwas schief geht! Bereits nach neun Sekunden erzielte Pascal Reinhardt das 1:0- und damit das schnellste Tor in der laufenden Landesliga-Saison. Perparim Halimi und erneut Pascal Reinhardt stellten den 3:0-Pausenstand her; Luka Kravoscanec mit einem schönen Heber sowie der herausragende Reinhardt mit einem Hattrick machten den höchsten Saisonsieg der Nagolder perfekt! „Es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen! Heute hat alles gepasst, schöne Tore und auch die Vorlagen waren exzellent!“, freute sich Nagolds Coach rundum zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft rundum zufrieden. Und auch Wittendorfs Trainer Torsten Szellem stellte nach dem Spiel fest: „Ohne sieben Stammspieler war das heute eher Bezirksliga gegen Verbandsliga.“

Redzepagic: Böblingen hat ein paar gute Kicker

Doch nach dem Spiel gegen den Tabellenletzten ist vor dem Derby in Böblingen: „Wir wollen natürlich gewinnen aber wir wissen auch um die Stärken der Böblinger!“, richtet Redzepagic den Blick nach vorne. Schon im Hinspiel boten die Böblinger dem Ligaprimus lange die Stirn, ehe Luka Kravoscanec die Nagolder Fans in der 83. Minute erlöste. In der Nachspielzeit rettete die Latte den VfL Nagold vor dem Ausgleich. Ein ähnlich schweres Spiel wird die Nagolder sicherlich auch am Samstag, zumal die Böblinger „einige gute Kicker“ in ihren Reihen haben, wie Armin Redzepagic feststellte, als er den kommenden Gegner vor Kurzem selbst beobachtete.

Kravoscanec und Schachtschneider fehlen – Ormos wieder dabei

Dennoch wollen die Nagolder das Derby am Samstag für sich entscheiden und somit den 21. Saisonsieg einfahren- die individuelle Klasse dafür ist im Kader des Tabellenführers sicherlich vorhanden! Personell fehlen werden am Samstag die beiden Offensivkräfte Luka Kravoscanec (beruflich verhindert) und weiterhin Angreifer Daniel Schachtschneider, der aber nächsten Samstag im Spitzenspiel gegen den SV Zimmern aller Voraussicht nach wieder mit von der Partie sein wird. Doch trotz des Ausfalls der beiden Offensivkräfte haben die Nagolder Alternativen – und die kommen aus der eigenen A-Jugend. „Ich werde zusätzlich noch U19-Spieler einbauen.“, verrät Nagolds Coach vor dem Derby. Wieder mit dabei ist Christoph Ormos, der gegen Wittendorf fehlte.

Böblingen verliert Duell um Platz zwei

Während man sich in Nagold quasi schon auf die Verbandsliga freuen darf, ist man beim SV Böblingen derzeit eher etwas ratlos . Das Team von Trainer Thomas Siegmund verlor die letzten drei Spiele und hat damit die Chance verpasst, doch noch auf Platz zwei, also den Relegationsplatz zu springen. Am vergangenen Sonntag war dieser Traum endgültig ausgeträumt, nachdem man das direkte Duell beim SV Zimmern deutlich mit 1:4 verlor. “Zu mehr hat’s nicht gereicht”, zuckte Siegmund mit den Schultern, “Zimmern hat das aber auch gut gemacht.“ „Schade, denn wir haben uns durch zuvor gute Leistungen in eine gute Ausgangssituation gebracht.“, so der Böblinger Trainer weiter.

Siegmund: „Wir wollen Platz drei verteidigen“

Auch wenn sowohl nach oben als auch nach unten für die Böblinger nichts mehr geht, haben die Gastgeber ein klares Saisonziel: „“Wir wollen den dritten Platz verteidigen, das wäre nach einer insgesamt schwierigen Saison ein versöhnliches Ende”, so Siegmund.“ Wie es bei den Gastgebern personell aussieht, steht noch nicht fest. Fraglich ist sicherlich der Einsatz von Nadir Mari, der gegen Zimmern schon nach einer halben Stunde raus musste. Vor dem kommenden Gegner zieht Siegmund den Hut: „Nagold hat die konstant guten Leistungen mehr als bestätigen können und wird damit zurecht Landesliga-Meister werden!“. Wenn es also nach dem Böblinger Trainer geht, steht der großen Party der Nagolder also nichts mehr im Wege.

Als Meister ins Spitzenspiel gegen Zimmern?

Auch wenn das Spiel in Böblingern erst mal gewonnen werden muss, den Meistersekt kann man beim VfL Nagold sicherlich schon mal kalt stellen. Sollte der SV Böblingen dennoch zum Spielverderber werden, gibt es gegen den SV Zimmern die nächste Möglichkeit, den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Doch gegen etwas weniger Spannung im Spitzenspiel hat im Nagolder Lager sicher keiner was.

+++ 26. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Reinhardt mit schnellstem Tor der Liga

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1:0/3:0/5:0/6:0/7:0 Pascal Reinhardt 2:0 Perparim Halimi 4:0 Luka Kravoscanec

Von Albert M. Kraushaar

Mit Pascal Reinhardt einen fünffachenTorschütze, mit 7:0 der höchste Saisonsieg, mit gestoppten 9:23 Sekunden das schnellste Tor, die Partie zwischen dem VfL Nagold und dem SV Wittendorf hatte allerhand zu bieten. Leider aus Sicht des SV Wittendorf sehr ungleich verteilt, das Landesligaschlusslicht war in Nagold aber so was von chancenlos.

Anstoß im Reinhold Fleckenstein Stadion, Skoda Lysander verliert den Ball an Luka Kravoscanec, der per Querpass auf Pascal Reinhardt, nach knapp zehn Sekunden waren die gesamten Vorhaben von SV Wittendorfs Trainer Torsten Stellen Makulatur. Das Schlusslicht wurde vor allem im Wechselspiel über Außen durch Luka Kravoscanec und Matthias Rebmann förmlich überrollt. 8. Minute Maßflanke Kravoscanec, am hinteren Fünfmeterraum hatte Wittendorf Perparim Halimi völlig aus den Augen verloren, der ließ
dem kurzfristig für Stammtorhüter Lucas Finkbeiner in den SVW Kasten gekommenen Torsten Potrafke keine Chance. Es ging weiter in Sachen Einbahnstraßen Fußball. In der 14. Minute hätte Luka Kravoscanec nach einem Rückpass von Matthias Rebmann von
der Grundlinie das 3:0 machen müssen. Das holte Pascal Reinhardt in der 20. Minute – auf
Rebmann Flanke nachdem der Nico Schilling weggelaufen ist, nach. Die 33. Minute hatte
für den SVW besondere Bedeutung, immerhin
ist da das Schlusslicht zur ersten Ecke gekommen auf eine echte Torchance musste
Tosten Stellen jedoch bis zur 45 Minute -Sergej Rube scheitert mit einem Heber an
Bubacarr Sanyang – warten. Zu diesem Zeitpunkt hatte der VfL Nagold längst auf
„Sommerfußball“ umgestellt, Chancen und Tore gab es dennoch zu Hauf. In Sachen Toren machte Luka Kravoscanec mit einem
schönen Heber zum 4:0 in der 52. Minute den Anfang, den Rest erledigte Pascal
Reinhardt mit drei Toren in der 55./63./85. Minute zum 7:0 Endstand. Wenn’s läuft, dann
läuft’s, allerdings legten Tastan Burak, Matthias Rebmann per Freistoß den Reinhardt
per Direktabnahme versenkte – wunderschön auf. Eine exzellente Schusstechnik, Mitspieler mit Blick und Feingefühl im Fuß beim Zuspiel,
und das nötige Glück, der Lohn für die fünf Tore folgte in der 86. Minute mit stehenden
Beifall als VfL Armin Redzepagic seinen Torjäger ablöste. Der VfL Trainer hatte sich
mangels Personal selbst auf den Spielbogen gesetzt und war in der Schlussphase
gekommen, nachdem zuvor schon Michael Nebert und Dominik Pedro eingewechselt
wurden. Fast wäre ihm sogar ein Treffer geglückt, aber auf dem Weg zum 8:0
behinderten sich Fabian Mücke und Armin Redzepagic gegenseitig. Mücke war mehrfach
in den Strafraum aufgerückt, und in der 78. Minute eine ganz dicke Chance verpasst. Auch Co Trainer Marco Quiskamp versuchte sich als Torschütze (82.) seinen Schuss
konnte Potrafke jedoch zur Ecke abwehren.

+++ 26. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Hält die Nagolder Siegesserie auch gegen Wittendorf?

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VfL Nagold – SV Wittendorf

Samstag, 12.05.2018, 15:30 Uhr

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Pascal Reinhardt und der VfL Nagold haben gute Erinnerungen an das Hinspiel in Wittendorf. Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

So langsam aber sicher geht es in der Staffel 3 der Landesliga in die entscheidende Phase- auch für den VfL Nagold. Der Tabellenführer hat fünf Spiele vor dem Saisonende einen Vorsprung von neun Punkten auf den SV Zimmern und möchte diesen bis zum letzten Spieltag nicht mehr hergeben. Am Samstag will das Team von Trainer Armin Redzepagic im Heimspiel gegen den SV Wittendorf den 20.Saisonsieg einfahren und so einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft machen!

VfL Nagold gewinnt „Schlüsselspiel“ in Ofterdingen

„Der Sieg in Ofterdingen war dreimal so wichtig wie zum Beispiel der Sieg gegen Tübingen!“, freute sich Nagolds Coach über den 0:3-Auswärtserfolg seines Teams am vergangenen Sonntag. Nicht nur, dass die Nagolder souverän den 19. Saisonsieg einfuhren trug zur Freude aller Nagolder bei, sondern auch die etwas überraschende Niederlage des SV Zimmern beim SV Wittendorf tags zuvor. „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir gegen einen gut organisierten TSV Ofterdingen immer Lösungen gefunden, das hat mir sehr gut gefallen.“, so der Rückblick des Nagolder Übungsleiters auf das vergangene Wochenende. In Hälfte zwei spielte seine Mannschaft zwar nicht mehr so dominant, erzielte aber am Ende noch zwei Tore und gewann am Ende verdient.

Redzepagic: „Wir müssen Wittendorf sehr ernst nehmen“

Am Samstag erwartet der Übungsleiter des VfL Nagold keinesfalls einen „Selbstläufer“. „Der SV Wittendorf ist ein Gegner, den wir sehr, sehr ernst nehmen müssen. Klar stecken die mitten im Abstiegskampf, aber sie haben beim 4:2-Sieg gegen Zimmern gezeigt, was sie leisten können. Außerdem ist es ein Heimspiel und das wollen wir natürlich gewinnen!“. Auch gegen Wittendorf werden die Nagolder versuchen müssen, gegen einen tiefsteheneden Gegner Lösungen zu finden, um sich in Richtung Tor durchspielen zu können- ohne natürlich die nötige Geduld zu verlieren.

Ormos, Schachtschneider und Schaschko fallen aus

Personell hat sich beim Ligaprimus vor dem letzten Spieltag nicht viel verändert: Daniel Schachtschneider und Raphael Schaschko fallen weiter verletzungsbedingtaus, Christoph Ormos ist privat verhindert. Sonst sind alle Mann an Bord. Es ist davon auszugehen, dass die Startelf im Vergleich zum Spiel in Ofterdingen kaum verändert werden wird, da die Mannschaft am Sonntag einen sehr homogenen Eindruck machte. Wieder eine Option ist Michael Nebert, der zuletzt aus beruflichen Gründen die Bezirksliga-Mannschat unterstützen. Keine Alternativen werden am Samstag wohl Spieler aus der U19 sein, da die Nagolder A-Junioren am Sonntag den Meistertitel in der Verbandsstaffel perfekt machen können. Alternativen hin oder her, die Nagolder werden auch gegen Wittendorf eine Mannschaft auf den Platz bringen, die mit Sicherheit alles daran setzen wird, den nächsten Schritt in Richtung Titel zu machen.

Wittendorf gewinnt gegen Zimmern und verliert Henry Seeger

Während sich die Nagolder mit Titelträumen beschäftigen dürfen, stecken die Gäste aus dem Schwarzwald tief im Tabellenkeller. Der SV Wittendorf, der nach der Trennung von Lukas Wuzik bis zum Saisonende von Torsten Szellem trainiert wird, holte aus den letzten fünf Spielen nur vier Punkte. Am vergangenen Wochenende ließ das Team aus dem Schwarzwald mit einem 4:2-Heimsieg gegen den SV Zimmern aufhorchen und pirschte sich wieder etwas an den Relegationsplatz heran. „Wir waren aufgrund der letzten Ergebnisse vor dem Spiel auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht und konnten gegen den Tabellenzweiten aus Zimmern befreit aufspielen. Der Druck war vor dem Spiel weg und das hat man unserem Spiel auch angesehen“, freute sich Wittendorfs Trainer Szellem über den Überraschungssieg seines Teams. Doch die Freude wurde getrübt, denn Flügelflitzer Henry Seeger zog sich eine Oberschenkelverletzung zu und fällt vermutlich den Rest der Saison aus.

Nach Niederlage gegen Holzhausen: Wittendorf in Nagold zum Siegen verdammt

Am Mittwoch dann der nächste Rückschlag: Das Nachholspiel gegen den FC Holzhausen verloren die Wittendorfer mit 1:4, sodass der Rückstand zum rettenden Ufer vor dem Spiel in Nagold sieben Punkte beträgt. Will der Aufsteiger aus dem Schwarzwald also noch im Rennen um den Klassenerhalt mitmischen, muss gegen den Tabellenführer ein Sieg her. Ausfallen werden bei den Gästen am Samstag wohl Henry Seeger und David Klein, der schon seit einigen Wochen verletzt ist. Dennoch haben die Wittendorfer unter anderem mit Lucas Haug, Sandro Bossert und Chris Klein Spieler mit hoher Qualität in ihren Reihen. Die Zuschauer im Nagolder Stadion dürfen sich also auf ein spannendes Spiel freuen.

Redzepagic denkt noch nicht an den Titel

Was das Thema Meisterschaft angeht, hebt Nagolds Trainer Redzepagic warnend den Zeigefinger: „Wir haben noch fünf Spiele. Es gibt also keinen Grund dafür, dass wir uns jetzt schon zurücklehnen. Wir wollen die Fans auch am Samstag wieder begeistern!“. Sollten die Nagolder ihr Heimspiel gegen Wittendorf gewinnen und der SV Zimmern zu Hause gegen den SV Böblingen verlieren, wäre den Nagoldern der Titel nur noch theoretisch zu nehmen, zumal die Nagolder die um 25 Tore bessere Tordifferenz aufweisen!

+++ 25. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

 Pascal Reinhardt macht in Ofterdingen den Deckel drauf 

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0:1 Christoph Ormos (41.) 0:2/0:3 Pascal Reinhardt (80./84.)

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Elias Bürkle (vorne) wurde in Ofterdingen eingewechselt und zeigte eine ganz starke Leistung. Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Zu null gespielt, den vierten Sieg in Folge eingefahren und die Tabellenführung ausgebaut: Für die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold verlief der 25. Spieltag in der Landesliga perfekt! Einen Tag nach der Niederlage des SV Zimmern gewann das Team von Trainer Armin Redzepagic souverän mit 0:3 beim TSV Ofterdingen und ist damit der Meisterschaft einen großen Schritt näher gekommen! Christoph Ormos im ersten sowie Pascal Reinhardt mit einem Doppelpack machten den 19. Saisonsieg für die „Blauen“ perfekt!

Zwei Veränderungen in der Startelf

„Das war eine tolle Leistung meiner Mannschaft. Wir haben in der ersten Halbzeit versucht, viel Ballbesitz zu haben, was uns auf dem eher schlechten Untergrund auch gut gelungen ist. Die Führung war verdient! In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein bisschen schlechter gespielt, aber halt die Tore gemacht!“, freute sich Redzepagic über die drei Punkte in Ofterdingen. Im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen Tübingen nahm Nagolds Coach zwei Veränderungen vor: Adrian Döbele und Dominik Pedro rückten für Dominik Pedro und den verletzten Raphael Schaschko in die Startelf. Bühler gab den Linksverteidiger, Döbele rückte für Schaschko in die Innenverteidigung neben Valentin Asch und Burak Tastan spielte im linken Mittelfeld.

Kravoscanec vergibt Großchance nach 180 Sekunden / Reinhardt knapp vorbei

Die Gastgeber aus Ofterdingen agierten mit einer Fünferkette und wollten so versuchen, die Offensivstärke des Tabellenführers in den Griff zu bekommen. Doch dieses Vorhaben wäre bereits nach drei Minuten fast schief gegeangen: Nach einem tollen Zuspiel scheiterte Luka Kravoscanec an TSV-Keeper Leon Beuter, den Abpraller köpfte der junge Angreifer übers Tor. Beuter war bei einem Volleyschuss von Pascal Reinhardt (9.) erneut zur Stelle und bewahrte sein Team erneut vor einem Rückstand. Der Tabellenführer blieb weiter spielbestimmend, ein Schuss aus der Drehung von Kravoscanec nach Zuspiel von Christoph Ormos landete erneut beim Keeper der Gastgeber (16.). Nur eine Minute später beförderte Pascal Reinhardt das Spielgerät knapp links am Tor vorbei.

Nagold weiter spielbestimmend / Ormos erzielt Führung

Die Redzepagic-Elf war in der Defensive hellwach und ließ in den ersten zwanzig Minuten keine gegnerische Chance zu, nach vorne zog man das Spiel immer wieder in die Breite und versuchte, durch Flanken zum Erfolg zu kommen. Die erste Torannährung hatte der TSV Ofterdingen nach gut 25 Minuten. Über die linke Seite rollte der Angriff, Fabian Mücke wurde ausgespielt, doch Valentin Asch war zur Stelle und brachte den Ball aus der Gefahrenzone. Eine Zeigerumdrehung später schalteten die Nagolder schnell um: Ein Abschlag von Torspieler Bubacarr Sanyang landete direkt bei Burak Tastan, dessen Hereingabe auf den freistehenden Luka Kravoscanec wurde im letzten Moment von einem TSV-Verteidiger zur Ecke geklärt! Nach einem tollen Doppelpass zwischen Kravoscanec und Reinhardt beförderte letzterer das Leder knapp links am Tor vorbei (36.). Fünf Minuten später durften die mitgereisten Nagolder Fans dann endlich jubeln: Nach einem Eckball von Luka Kravoscanec versuchte es Valentin Asch mit einer Volleyabnahme, diese wurde abgefälscht und landete vor den Füßen von Christoph Ormos, der sicher zum 1:0-Pausenstand einschob!

Ofterdingen wird stärker / Reinhardt und Asch jeweils knapp übers Tor

Kurz nach Wiederanpfiff steckte VfL-Kapitän Matthias Rebmann auf der rechten Seite auf Kravoscanec durch, doch erneut scheiterte der Angreifer am Ofterdinger Torwart! Die Gastgeber wurden nun stärker und kamen durch Tim Löffler zu einer Torchance, doch der Angreifer fand in Nagolds Keeper Sanyang seinen Meister (57.)! Nun verflachte die Partie etwas- auch weil der Tabellenführer den Fuß vom Gaspedal nahm. Nach einem langen Einwurf wurde es brenzlig vor dem Nagolder Tor, doch am Ende hielt Sanyang den Ball fest (69.). Nur vier Minuten später setzte Pascal Reinhardt den Ball nach einer Hereingabe von Matthias Rebmann knapp über die Latte! Ebenfalls kein Glück hatte Valentin Asch, als er das Leder nach einer Ecke übers Tor köpfte (73.).

TSV vergibt Großchance – Bürkle leitet die Treffer zwei und drei ein!

Fünf Minuten später hatte der Tabellenführer riesiges Glück, als sich Tim Löffler über rechts toll durchsetzte und sein Mitspieler am langen Pfosten den Ball nicht richtig traf und dieser somit neben dem Tor landete. Kaum hatte sich Armin Redzepagic über die Unachtsamkeit seiner Abwehr zu Ende geärgert, durfte er auch schon wieder jubeln: Der eingewechselte Elias Bürkle zog im Mittelfeld das Tempo an und spielte einen tollen Ball auf Pascal Reinhardt, der mit einem satten Schuss das 2:0 erzielte- die Partie auf dem Ofterdinger Sportgelände war entschieden (80.)! Nur vier Minuten später das gleiche Bild: Bürkle bedient Reinhardt mit einem Zuckerpass, der Angreifer lässt den Ofterdinger Verteidiger stehen und netzt sicher zum 3:0! Am Ende ein hochverdienter Sieg! Garant für diesen Erfolg war mit Sicherheit die Abwehrarbeit der gesamten Mannschaft! Mit so einer Leistung sind die Nagolder auf dem Weg zum Titel nur ganz schwer aufzuhalten!   

+++ 25. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

 Tabellenführer steht in Ofterdingen vor schwerer Aufgabe 

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TSV Ofterdingen – VfL Nagold

Sonntag, 06.05.2018, 15:00 Uhr

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Marco Quiskamp (vorne) und den VfL Nagold erwartet in Ofterdingen ein schweres Match. Foto: Schwarzwälder Bote 

Von Dominik Veitinger

Noch 540 Minuten- dann haben die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold, wenn alles nach Plan läuft, die Meisterschaft in der Tasche und dürfen den Meisterwimpel entgegennehmen. Doch bis dahin stehen noch sechs Spiele auf dem Plan des Tabellenführers und schon das kommende wird mit Sicherheit kein Selbstläufer- nämlich das Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger TSV Ofterdingen. Im Hinspiel verspielte die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic eine 2:0-Führung und musste sich am Ende mit einem Unentschieden begnügen. Genau dies soll am Sonntag nicht passieren- vielmehr wollen die Nagolder mit einem Sieg noch mehr Selbstvertrauen für das Saisonfinale tanken!

Heimsieg gegen SV 03 Tübingen nie in Gefahr

„Ein sehr souveräner und abgeklärter Auftritt meiner Mannschaft!“, lautete das kurze aber positive Fazit von Nagolds Coach nach dem 3:1-Heimsieg gegen den SV 03 Tübingen. Dabei war Armin Redzepagic die Enttäuschung über die frühe, verletzungsbedingte Auswechslung  seines Abwehrchefs Raphael Schaschko noch deutlich anzumerken- der 32-jährige musste kurz vor der Pause mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen die Nagolder bereits mit 2:0 in Führung, Luka Kravoscanec und Dominik Pedro erzielten die Treffer. Die Gäste aus Tübingen waren in der Offensive weitgehend harmlos, lediglich in der Viertelstunde nach der Halbzeitpause drängten die Tübinger auf den Anschlusstreffer, doch VfL-Keeper Bubacarr Sanyang war ein sicherer Rückhalt.

Redzepagic erwartet offensivstarken Gegner / Schaschko fällt aus

Am Sonntag  treffen die Nagolder mit dem TSV Ofterdingen auf einen Gegner, der Offensiv deutlich stärker einzuschätzen ist, als die Tübinger. „Wir müssen schauen, dass wir hinten sicher stehen und deren Offensive in den Griff bekommen. Die sind immer für zwei, drei Tore in einem Spiel gut!“, schätzt Redzepagic den kommenden Gegner sehr spielstark ein. Ein „schweres Spiel“ erwartet der Nagolder Übungsleiter auf dem Ofterdinger Sportgelände. Was die personelle Lage vor dem 24. Spieltag angeht, sieht es bei den Nagoldern nicht schlecht aus. Bis auf Raphael Schaschko, bei dem eine genaue Diagnose nach der MRT-Untersuchung noch aussteht und Daniel Schachtschneider, dessen Einsatz stand heute noch offen ist, sind beim Ligaprimus am Sonntag alle Mann an Bord. Wer die Position von Schaschko in der Innenverteidigung neben Valentin Asch übernimmt, ist freilich noch offen, Doch mit Marc Bühler, Adrian Döbele und Kapitän Matthias Rebmann, der diese Position in der letzten Saison häufig besetzte, stehen genug Alternativen zur Verfügung.

Ofterdinger landen Befreiungsschlag in Reutlingen

Wichtig wird sein, dass die Nagolder, wie in den vergangenen drei Spielen, als homogene Einheit auftreten und versuchen, dem Gegner so wenig Räume wie möglich zu lassen. Denn bietet man den Ofterdinger Offensive um Tim Löffler und Kevin Schneider diese Räume, werden diese gnadenlos genutzt. Das bekamen am vergangenen Dienstag die Young Boys Reutlingen zu spüren, den der Aufsteiger aus dem Kreis Tübingen ließ sich auch von einem zweimaligen Rückstand nicht beirren und landete am Ende einen verdienten 2:4-Auswärtserfolg! „Wir sind natürlich sehr froh, wieder dreifach gepunktet zu haben! Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.“, freute sich TSV-Coach Bernd Bauer über den Erfolg seines Teams. Der „Dreier“ war umso wichtiger, denn vor der Partie in Reutlingen betrug der Vorsprung auf die Abstiegsränge für die Ofterdinger nur fünf Punkte.

Bernd Bauer: „Nagold ist die beste Mannschaft der Liga“

Gegen die Nagolder erwartet Bauer ein schweres Spiel für sein Team und weiß um die Qualität im Kader des Tabellenführers. „Wir treffen mit Nagold auf die beste Mannschaft der Liga! Sie präsentieren sich als homogene Einheit und haben viel Qualität im Kader.“, so der Coach des Aufsteigers vor der anstehenden Partie. Er hofft aber, dass sich seine Mannschaft so lange wie möglich als „unbequemer Gegner“ präsentiert. Personell gesehen stehen die Vorzeichen beim Aufsteiger gut, lediglich Luka Barisic wird am Sonntag nicht zur Verfügung stehen. Die Ausgangslage vor der Partie verspricht schon Mal viel Spannung: Mit einem Sieg könnten die Nagolder einen nächsten großen Schritt in Richtung Verbandsliga machen, die Gastgeber hingegen könnten mit einem „Dreier“ dem zweiten Jahr Landesliga ein ganzes Stück näher kommen. Doch schon ein Remis, wie im Hinspiel, wäre für den Aufsteiger ein Achtungserfolg.

Anspruchsvolles Restprogramm für den Tabellenführer

Nach der Partie in Ofterdingen stehen für den Tabellenführer noch die Spiele gegen Wittendorf (12. Mai), beim SV Böblingen (19. Mai), gegen den SV Zimmern und die SF Gechingen (26.Mai und 3. Juni) und beim SV Seedorf (9.Juni) auf dem Plan! Doch geht es nach den Nagoldern, dann könnte der Titelgewinn spätestens nach dem Heimspiel gegen den SV Zimmern mächtig gefeiert werden!  

+++ 24. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold schlägt Tübingen 3:1 / Schaschko verletzt raus        

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1:0 Luka Kravoscanec (21.) 2:0 Dominik Pedro (39.) 3:0 Pascal Reinhardt (60.) 3:1 Valentin Scholz (87./FE)

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Der schnelle Dominik Pedro erzielte das 2:0 gegen Tübingen Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Dritter Sieg in Folge: Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SV 03 Tübingen verdient mit 3:1 gewonnen und hält den SV Zimmern damit weiter auf Distanz! Bei sommerlichen Temperaturen erzielten Luka Kravoscanec, Dominik Pedro und Pascal Reinhardt die Tore für die Nagolder! Doch der Tabellenführer bezahlte den 18. Saisonsieg teuer, denn in der 42. Minute musste Routinier Raphael Schaschko mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung vom Platz. Am kommenden Sonntag ist das Team von Armin Redzepagic zu Gast beim Aufsteiger TSV Ofterdingen und will dort den nächsten Schritt in Richtung Meistertitel machen!

Quiskamp verzieht knapp /Asch zweimal zur Stelle

„Das war eine sehr souveräne Leistung heute. Wir hatten nach der Halbzeitpause eine kurze Schwächephase und haben zum richtigen Zeitpunkt das 3:0 gemacht!“, freute sich der Nagolder Trainer über den neunten Heimsieg seines Teams. Redzepagic hatte im Vergleich zum 0:4-Erfolg in Reutlingen nur eine Änderung vorgenommen- Burak Tastan rückte für Adrian Döbele in die Startelf. Vor gut 100 Zuschauern im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion hatte Marco Quiskamp die erste Chance für die Gastgeber, doch der Mittelfeldspieler setzte den Ball nach Zuspiel von Fabian Mücke knapp rechts am Tor vorbei (5.). Die erste Chance der Gäste entstand nach einer Flanke von links durch Marc Poerschke, doch VfL-Keeper Bubacarr Sanyang war mit den Fäusten zur Stelle; auch die darauffolgende Flanke von rechts konnte Valentin Asch per Kopf aus der Gefahrenzone befördern (8.). Auch fünf Minuten später rettete Asch in höchster Not, als Mohammed Arfoui VfL-Verteidiger Fabian Mücke vernaschte und in den Strafraum eindrang, brachte Asch gerade noch so den Fuß dazwischen.

Rebmann knapp vorbei – Kravoscanec trifft und legt für Pedro auf 

Eine Minute später versuchte es Luka Kravoscanec, doch sein Flankenversuch wurde vom Gäste-Keeper Max Steinhilber abgefangen. Die nächste Tormöglichkeit für den Ligaprimus hatte Kapitän Matthias Rebmann, doch seine Volleyabnahme wurde gerade noch zur Ecke geklärt. In der 21. Minute machte es Kravoscanec deutlich besser: Eine Ecke von rechts durch Raphael Schaschko landete an der linken Außenlinie beim jungen Angreifer. Dieser zog das Tempo an, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und versenkte das Leder mit einem satten Flachschuss im linken unteren Toreck- das 1:0 für den Tabellenführer! Ein Freistoß von Raphael Schaschko hielt SV-Keeper Steinhilber im Nachfassen (30). In der 38. Minute hatte Pascal Reinhardt die Möglichkeit zum 2:0, doch der Angreifer verpasste ein Zuspiel von Kravoscanec knapp. Eine Minute später das gleiche Bild: Luka Kravoscanec wurde über die rechte Außenbahn von Pascal Reinhardt auf die Reise geschickt. Seinen tollen Sprint vergoldete er mit einem punktgenauen Zuspiel auf den mitgelaufenen Dominik Pedro, der ohne Probleme zum 2:0 einschieben konnte!

Schaschko verletzt raus

Drei Minuten vor der Pause stockte VfL-Coach Redzepagic der Atem: Sein Routinier und Abwehrchef Raphael  Schascho sank nach einem Zweikampf zu Boden und musste mit dem Verdacht auf eine schwere Knieverletzung vom Platz. Für ihn kam zu Beginn des zweiten Durchgangs Marc Bühler ins Spiel.

Tübingen kommt stark aus der Kabine- Sanyang pariert stark

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts war zu merken, dass die Gäste sich noch lange nicht aufgegeben hatten. Doch die erste Großchance hatte Pascal Reinhardt für die Nagolder, der nach Zuspiel von Dominik Pedro mit seinem Schuss im Gäste-Keeper seinen Meister fand (48.)! Vier Minuten später hatten die Gastgeber großes Glück, als Mohammed Arfaoui völlig frei Stand und einen Schuss hauchdünn über den Nagolder Kasten setzte. Kurz darauf landete ein Schuss von Arfaoui am Außennetz (53.) VfL-Keeper Sanyang stand auch kurze Zeit später im Mittelpunkt, als er bei zwei Großchancen der Tübinger glänzend parierte (56.)! Die Tübinger blieben weiter dran; Daniel Genuardi setzte den Ball nach einem Fehlpass im Nagolder Aufbauspiel links am Tor vorbei (57.).

Reinhardt macht alles klar / Anschlusstreffer vom Elfmeterpunkt

Die Gäste hatten die Chancen- die Gastgeber machten das Tor: Nach einem tollen Seitenwechsel von Matthias Rebmann kam Pascal Reinhardt an den Ball, zog nach innen und setzte das Leder mit einem tollen Schuss in den Winkel- 3:0! Die Partie war also nach gut einer Stunde entschieden. Nun verflachte die Partie etwas, Matthias Rebmann fasste sich ein Herz, doch sein Schuss ging knapp links am Tor vorbei (76.). Nach einer tollen Kombination über rechts zwischen Rebmann und Kravoscanec klärte ein Tübinger in höchster Not vor dem einschussbereiten Pascal Reinhardt (85.)! Zwei Minuten später verkürzte Tübingen durch einen Elfmeter auf 1:3- vorausgegangen war ein Foul von Fabian Mücke. Das war die letzte nennenswerte Szene in einem Spiel, das der Tabellenführer bis auf die Viertelstunde nach der Pause jederzeit im Griff hatte. Wenn es in der Endphase der Saison gelingt, solche Leistungen wie heute abzurufen, stehen die Chancen im Kampf um den Meistertitel nicht schlecht. Nächste Woche steht ein schweres Auswärtsspiel beim Aufsteiger TSV Ofterdingen an- Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr!!

+++ 24. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

SV 03 Tübingen soll nicht zum Stolperstein werden

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VfL Nagold – SV 03 Tübingen

Sonntag, 29.04.2018, 15:00 Uhr

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Zeigte in Reutlingen eine gute Leistung: Abwehrspieler Adrian Döbele (am Ball). Foto Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Sieben Spiele haben die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold noch vor sich, dann steht fest, ob sich das Team von Trainer Armin Redzepagic in der nächsten Saison in der Verbandsliga beweisen darf Nimmt man die letzten beiden Partien als Grundlage, dürfte dem Aufstieg nichts mehr im Wege stehen- doch jede Partie muss freilich erst mal gespielt werden. Der nächste Gegner heißt SV 03 Tübingen- mit der Mannschaft aus der Unistadt haben die Nagolder noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel gab der Ligaprimus beim 1:1 seine ersten Punkte der Saison ab. Das soll am Sonntag nicht passieren, schließlich wollen die „Blauen“ ihre Serie der letzten beiden Spiele ausbauen.

Gute Leistung in Reutlingen

„Das war ein disziplinierter Auftritt meiner Mannschaft!“, freute sich Armin Redzepagic über den 0:4-Erfolg seiner Jungs bei der TSG Reutlingen am vergangenen Samstag. Während das Offensivspiel der Nagolder im ersten Durchgang noch etwas stockte, erspielte man sich im zweiten Durchgang neben den drei erzielten Toren einige gute Möglichkeiten und gewann am Ende standesgemäß. Vor allem die Viererkette um Raphael Schaschko und das Mittelfeld waren sehr laufstark, so dass der Gegner nur sehr selten vors Nagolder Tor kam. Auch die eingewechselten Spieler zeigten eine starke Leistung- ein Beweis dafür, dass die Nagolder in der Breite gut aufgestellt ist.

Schachtschneider fällt aus / Rebmann wohl fit

Wer am Sonntag auf der Bank sitzen wird, ist noch unklar, doch Armin Redzepagic hat trotz allem einen klaren Plan für das Match gegen Tübingen: „Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir natürlich gewinnen. Zudem haben wir aus dem Hinspiel noch was gut zu machen.“ Erinnert sich der Trainer an das Remis im Hinspiel, als Pascal Reinhardt in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielte. Was die Personalsituation für das viertletzte Heimspiel der Saison angeht, sieht es bei den Nagoldern recht gut aus. Bis auf Daniel Schachtschneider, der immer noch an seiner Fußverletzung aus dem Heimspiel gegen Bösingen leidet, sind alle Mann an Bord; Kapitän Matthias Rebmann, der in Reutlingen einen Schlag abbekommen hat, dürfte am Sonntag fit sein. Abzuwarten bleibt, ob- wie schon in Reutlingen- Dominik Pedro die offensive Außenbahn besetzt und Luka Kravoscanec wieder neben Pascal Reinhardt im Angriff spielt. Ebenfalls ist offen, ob der zuletzt rausrotierte Marc Bühler wieder in die Startelf zurückkehrt und entweder Fabian Mücke oder Adrian Döbele als Außenverteidiger ersetzt. Auf all diese offenen Fragen gibt es natürlich erst am Sonntag eine Antwort.

Tübingen in Abstiegsgefahr

Ganz andere Sorgen hat der Gast aus Tübingen: Die Unistädter, die nach der Entlassung von Robert Hofacker von Andreas Urban trainiert werden, stecken sieben Spiele vor Saisonende noch mitten im Abstiegskampf. Für den SV 03 gab es aus den letzten sechs Partien nur fünf Punkte, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun schon fünf Zähler. Am vergangenen Sonntag verlor man trotz starker zweiter Hälfte denkbar knapp zu Hause mit 0:1 gegen den SV Zimmern- mit etwas Glück wäre also ein Punktgewinn möglich gewesen. Fehlen wird am Sonntag definitiv Felix Eggensperger, der sich nach langer Krankheit noch im Aufbautraining befindet.

Gipfeltreffen steigt am 26. Mai in Nagold

Für die Nagolder ist es unwichtig, wer beim Gegner spielt und wer nicht. Jetzt steht die „wichtigste Phase der Saison“ an, wird Redzepagic zitiert. Unrecht hat er nicht- denn sollten seine Jungs die nächsten drei, vier Partien erfolgreich bestreiten können, rückt der Meisterwimpel immer näher. Spätestens nach dem Gipfeltreffen zwischen dem VfL Nagold und dem SV Zimmern, das am 26. Mai stattfindet, dürfte der Meisterkampf entschieden sein.            

+++ 23. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Im zweiten Durchgang kommen die Nagolder richtig in Fahrt

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0:1 Christoph Ormos (38.) 0:2 Valentin Asch (63.) 0:3 Pascal Reinhardt (70.) 0:4 Perparim Halimi (81.)

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Vier Mal durften die Nagolder in Reutlingen jubeln! Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold bleiben auch nach dem 23. Spieltag in der Landesliga Staffel 3 das Maß aller Dinge! Das Team von Armin Redzepagic ließ beim klaren 0:4-Auswärtssieg bei der TSG Reutlingen nichts anbrennen und bewies vor allem im zweiten Durchgang, dass es zu Recht ganz oben in der Tabelle steht! Christoph Ormos vor sowie Valentin Asch, Pascal Reinhardt und Perparim Halimi nach der Pause sorgten für einen sicheren Nagolder Erfolg! Den Vorsprung konnte der Ligaprimus vorrübergehend auf zwölf Punkte ausbauen- ein weiterer großer Schritt in Richtung Verbandsliga ist also gemacht!

Asch und Reinhardt zurück in der Startelf

„Das war ein sehr disziplinierter Auftritt meiner Mannschaft! Wir haben hinten quasi nichts zugelassen und waren vorne ständig gefährlich.“, lautete das rundum positive Fazit des Nagolder Trainers. Dieser nahm im Vergleich zum 5:1-Heimsieg gegen den VfB Bösingen drei Änderungen vor: Sanyang stand nach seiner abgelaufenen Sperre wieder im Tor; Valentin Asch und Pascal Reinhardt kamen für Marc Bühler und den verletzten Daniel Schachtschneider in die Startelf. Für letzteren rückte Luka Kravoscanec vor in die Spitze, Dominik Pedro übernahm seine Position im Mittelfeld und Asch kehrte in die Viererkette zurück.

Reutlinger steht hinten sicher / Schaschko und Reinhardt mit Nagolder Chancen

Vor einer eher spärlichen Zuschauerkulisse hatten die Gastgeber den ersten Schussversuch zu verzeichnen, doch eine Volleyabnahme von Metecan Ünal ging weit über das Nagolder Gehäuse (6.). Zwei Minuten später der nächste Versuch der Reutlinger, doch Nagolds Keeper war beim Abschluss von Daniel Kühnbach zur Stelle. Der Tabellenführer aus Nagold hatte mehr Ballbesitz und kombinierte sich teilweise gut bis an den gegnerischen Strafraum, doch eine echte Torchance sollte in der Anfangsphase nicht herausspringen. Die erste Halbchance für die Nagolder hatte Pascal Reinhardt, doch sein Schuss nach Zuspiel von Dominik Pedro wurde abgeblockt und zur Ecke geklärt (10.). Nach gut zwanzig Minuten köpfte Pascal Reinhardt den Ball nach einer Ecke von Raphael Schaschko übers TSG-Gehäuse! Insgesamt kamen die Zuschauer in der ersten Hälfte ein eher durchschnittliches Landesliga-Match zu sehen, Torchancen waren eher Mangelware. Den nächsten Versuch aufs Tor startete Christoph Ormos, doch der Schuss des Nagolder Mittelfeldaktuers ging weit drüber (30). Gut zehn Minuten vor der Pause verfehlte ein Schuss von VfL-Kapitän Matthias Rebmann vom rechten Strafraumeck das Tor. Kurze Zeit später wurde ein Schuss von Raphael Schaschko in höchster Not abgeblockt; vorausgegangen war ein toller Konter über Reinhardt und Kravoscanec, der für Schaschko auflegte!

Ormos vollendet tollen Spielzug zur Nagolder Führung

In der 38. Minute zeigten die Nagolder dann ihr ganzes Können in der Offensive: Pascal Reinhardt spielte einen tollen Ball auf die linke Außenbahn zu Luka Kravoscanec; dieser setzte sich gut durch und spielte den Ball nach rechts zum völlig freistehenden Matthias Rebmann, welcher die Übersicht behielt und im Rückraum Christoph Ormos bediente! Der Youngster ließ sich nicht zwei Mal bitten und beförderte das Leder in die Maschen! So ging es mit einer durchaus verdienten Nagolder Führung in die Kabinen.

Reinhardt zielt knapp vorbei / Asch trifft per Kopf

Im zweiten Abschnitt drückte der Nagolder ICE mächtig aufs Gaspedal- man merkte, dass die Redzepagic-Elf eine frühe Entscheidung herbeiführen wollte! Doch zunächst musste die VfL-Defensive nach einem Reutlinger Eckball eine brenzlige Situation überstehen, am Ende konnte der Ball jedoch aus der Gefahrenzone geklärt werden (47.)! Drei Minuten später verpasste Pascal Reinhardt nach einem Zuspiel von Luka Kravoscanec über die Reutlinger Abwehr nur knapp, TSG-Keeper Luis Ourgantzidis war einen Schritt schneller! Die Nagolder spielten nun viel zielstrebiger nach vorne, nach einer Balleroberung von Dominik Pedro in der eigenen Hälfte hatte Pascal Reinhardt am Mittelkreis viel Platz und konnte ohne Probleme Luka Kravoscanec auf der rechten Seite anspielen, doch dessen Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei (55.). Acht Minuten später war das Spiel dann entschieden- nach einem Eckball von Schaschko köpfte Innenverteidiger Valentin Asch fast problemlos zum 0:2 ein und stellte so die Weichen endgültig auf Sieg!

Ormos verpasst knapp /Reinhardt mit 18. Saisontreffer

Gut Minuten später hätte Christoph Ormos nach einer Hereingabe des starken Dominik Pedro fast sein zweites Tor erzielt, doch TSG-Keeper Ourgantzidis war mit den Fäusten zur Stelle. Zwanzig Minuten waren noch zu spielen, da durften die VfL-Fans das dritte Tore ihrer Mannschaft bejubeln: Nach einem Freistoß von Raphael Schaschko aus dem Mittelfeld stand Pascal Reinhardt völlig frei vor dem Tor und schob sicher zum 0:3 ein! Nur eine Zeigerumdrehung später eroberte Luka Kravoscanec den Ball und passte auf Pascal Reinhardt, dessen Flachschuss haarscharf am rechten Pfosten vorbeiging! Kravoscanec und Ormos hatten weitere Chancen um auf 0:4 zu erhöhen, doch Kravoscanec scheiterte aus spitzem Winkel am TSG-Keeper und Ormos zielte mit seinem Nachschuss knapp drüber (76.)!

Halimi schiebt locker zum 0:4 ein

Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Perparim Halimi. Ausgangspunkt war der bärenstarke Kravoscanec der seinen Sturmpartner Pascal Reinhardt mit einem tollen Pass bediente. Reinhardt behielt die Übersicht und legte quer auf Halimi der nur noch einschieben musste! Die letzte Chance hatte Raphael Schaschko, doch der Routinier fand bei einem Freistoß im TSG-Keeper seinen Meister, der toll parierte (84.)!

Am Sonntag Heimspiel gegen den SV 03 Tübingen

Danach passierte nichts mehr auf dem Reutlinger Kunstrasen- am Ende eine sehr überzeugende Leistung des Tabellenführers, bei dem auch heute wieder zu sehen war, dass er sich durch zwei drei Veränderungen in der Startelf nicht aus der Ruhe bringen lässt! Ein weiterer Vorteil ist, dass sich auch die Ersatzspieler nach ihren Einwechslungen nahtlos in die Mannschaft einfinden. Den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg können die Nagolder am kommenden Sonntag machen! Dann ist um 15 Uhr der SV 03 Tübngen zu Gast in Nagold!

+++ 22. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Schnelle 3:0-Führung ebnet Weg zum Heimsieg

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Tore: 1:0 Luka Kravoscanec (10.) 2:0 Adrian Döbele (30.) 3:0 Matthias Rebmann (33.) 3:1 Razvan Dobricean (36.) 4:1 Marcel Cicak (71.) 5:1 Raphael Schaschko (76./FE)

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Erzielte das 3:0 gegen Bösingen: VfL-Kapitän Matthias Rebmann. Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Das war eine klare Angelegenheit: Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben das Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten VfB Bösingen deutlich und verdient mit 5:1 gewonnen. Luka Kravoscanec, Adrian Döbele und Kapitän Matthias Rebmann brachten den Tabellenführer schnell mit 3:0 in Front. Der Anschlusstreffer vor der Pause war zwar ärgerlich, doch der Heimsieg auf dem heimischen Rasen war zu keiner Zeit gefährdet. Damit bleiben die Nagolder mit neun Punkten Vorsprung auf Platz Eins- nächste Woche ist der Ligaprimus bei den Young Boys Reutlingen gefordert!

Drei Neue in der Nagolder Startelf

Gut 200 Zuschauer sahen bei sommerlichen Temperaturen ein eher einseitiges Landesliga-Spiel auf dem Nagolder Rasen. Armin Redzepagic nahm im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Holzgerlingen drei Veränderungen in seiner Startelf vor: Für Pascal Reinhardt, Valentin Asch und den gesperrten Torhüter Bubacarr Sanyang kamen Matthias Müller (Tor), Fabian Mücke und Dominik Pedro neu rein. Im 4-4-2 System spielte Pedro im linken Mittelfeld, Daniel Schachtschneider und Luka Kravoscanec bildeten den Angriff. Für Valentin Asch rückte Marc Bühler in die Innenverteidigung neben Raphael Schaschko, Fabian Mücke übernahm seine Position als Außenverteidiger.

Kravoscanec erzielt Führung – Döbele legt per Kopf nach

Die Heimmannschaft übernahm sofort das Kommando und hatte viel Ballbesitz. Die erste Torannährung hatte der Tabellenführer durch Matthias Rebmann, doch ein Torschuss vom rechten Strafraumeck ging weit links am Gäste-Tor vorbei (3.). Nach zehn Spielminuten durften die Nagolder Anhänger dann das erste Mal jubeln: Angreifer Daniel Schachtschneider behauptete den Ball gut und spielte links raus auf Dominik Pedro, dieser nahm Tempo auf und legte quer auf den mitgelaufenen Luka Kravoscanec, der sich drehte und sicher zum 1:0 verwandelte! Die nächste Chance für den VfL hatte Adrain Döbele, der nach einem Eckball von Raphael Schaschko nur knapp übers Tor zielte (20.).Fünf Minuten später landete ein Flachschuss von Daniel Schachtschneider in den Armen von Bösingens Keeper Sascha Vögele. In der 28. Minute lenkte Vögele einen Kopfball von Matthias Rebmann mit den Fingerspitzen über die Latte; vorausgegangen war ein Eckball von Raphael Schaschko. Eine Zeigerumdrehung später machte es Adrian Döbele besser und erzielte nach einer Ecke per Kopf das 2:0- die Landesliga hat ab sofort ein neues Kopfballungeheuer!

Schöner Angriff zum 3:0/ Unnötiger Anschlusstreffer

Nach 33. Minuten stand es dann schon 3:0- ein sehr schön herausgespieltes Tor des Tabellenführers: Nachdem Daniel Schachtschneider angespielt wurde, zündete dieser den Turbo und legte von der linken Außenbahn quer auf Luka Kravoscanec, der völlig frei stand. Doch Luka sah den auf rechts mitgelaufenen Matthias Rebmann, der nur noch einschieben musste! Quasi mit ihrem ersten Angriff verkürzten die Gäste auf 1:3. Nach einem Ballverlust der Nagolder wurde der Ball von rechts auf Razan Dobricvean gespielt, der Matthias Müller im VfL-Tor keine Chance ließ. Die nächste Doppelchance vor der Pause auf 4:1 zu erhöhen hatte Matthias Rebmann, doch beides Mal scheiterte er am starken Gäste-Keeper. Somit ging es für die Nagolder mit einer 3:1-Führung in die Pause.

Schachtschneider verletzt raus

Im zweiten Abschnitt fanden die Bösinger in der Offensive quasi gar nicht mehr statt, sondern fielen eher durch ihre härtere Gangart auf. Gut 5 Minuten waren gespielt, da stockte den VfL-Fans der Atem: Daniel Schachtschneider wurde rüde von den Beinen geholt, der Bösinger Spieler sah nur gelb- eine mehr als fragwürdige Entscheidung, denn der Angreifer wäre ohne dieses Foul frei auf das Bösinger Tor zugelaufen. „Schachti“ musste verletzt raus, für ihn kam Marcel Cicak.

Quiskamp und Rebmann vergeben – Cicak macht’s besser

Doch davon ließ sich der Ligaprimus nicht beirren- Marco Quiskamp verpasste eine Hereingabe des starken Dominik Pedro nur knapp, ein Bösinger Verteidiger rettete in höchster Not (52.)! Den nächsten VfL-Angriff leitete Verteidiger Adrian Döbele ein: Sein Anspiel leitete Cicak direkt weiter auf den durchgestarteten Pedro, der den Ball auf Luka Kravoscanec spielte. Ein Abwehrversuch der Gäste landete bei Matthias Rebmann, dessen Flachschuss nur knapp am linken Pfosten vorbeiging. (69.)!  Zwei Minuten später klingelte es im Bösinger Kasten zum vierten Mal: Einen Volleyschuss von Christoph Ormos beförderte Marcel Cicak per Fußspitze in die Maschen.

U19-Spieler Bürkle holt Elfmeter raus, Schaschko trifft

Wiederum 5 Minuten später setzte Raphael Schaschko per Elfmeter den Schlusspunkt- vorausgegangen war eine tolle Einzelleistung von Elias Bürkle, der von links in den Strafrauf eindrang und nur noch per Foul  zu stoppen war! Die letzte Chance der Partie hatte Luka Kravoscanec, doch nach einer Hereingabe von Burak Tastan landete sein Schuss in den Armen des Gäste-Keepers (88.)!

Am Samstag zu Gast in Reutlingen

Am Ende steht ein hochverdienter Heimsieg gegen einen Gegner, der sich nach vier Punkten aus den letzten zwei Spielen sicher eine Minimalchance auf einen Punktgewinn ausgerechnet hatte- doch den Nagoldern gelang es durch konsequentes und konzentriertes Auftreten den Gegner in Schach zu halten! Diese Leistung sollte dem Team das nötige Selbstvertrauen für das anstehende Auswärtsspiel bei den Young Boys Reutlingen geben. Anpfiff am Samstag, den 21.04.2018 ist um 15:30 Uhr!         

+++ 22. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold zu Hause gegen Bösingen gefordert

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VfL Nagold – VfB Bösingen

Samstag, 14.04.2018, 15:30 Uhr

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Freut sich auf das Heimspiel gegen Bösingen: VfL-Coach Armin Redzepagic Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Dass Fußball manchmal auch ungerecht sein kann, das haben die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold am vergangenen Sonntag schmerzlich erfahren müssen. Das Team von Armin Redzepagic war beim Auswärtsspiel in Holzgerlingen in allen Belangen überlegen und erspielte sich zahlreiche, hochkarätige Torchancen- doch die Tore erzielte der Gegner. Am Ende verlor der Ligaprimus mit 1:3 und musste die erste Saisonniederlage hinnehmen. Am Samstag steht nun wieder ein Heimspiel an, zu Gast ist der VfB Bösingen. Mit einem Heimsieg wollen die Nagolder den SV Zimmern weiter auf Distanz halten.

Gute Leistung in Holzgerlingen wird nicht belohnt

„Ich bin überhaupt nicht enttäuscht über die erste Niederlage. Wir haben gut gespielt und sind oft gut vors gegnerische Tor gekommen. Unser Manko war lediglich die Chancenverwertung!“, konnte und wollte der Nagolder Übungsleiter mit seinem Team nach der Pleite nicht zu hart ins Gericht gehen. Seine Mannschaft war auf dem Holzgerlinger Kunstrasen von Beginn an spielbestimmend, die frühe Führung der Gastgeber konnte Angreifer Daniel Schachtschneider nach einer halben Stunde ausgleichen; der mögliche Führungstreffer zum 2:1 wurde wegen angeblicher Abseitsstellung von Schachtschneider aberkannt- eine fragwürdige Entscheidung. Anders die Gäste, die aus drei echten Torchancen drei Tore erzielten. Zu allem Überfluss sah VfL-Keeper Bubacarr Sanyang noch die gelb/rote Karte und ist damit am Samstag gesperrt.

Redzepagic: „Werden Bösingen nicht unterschätzen“

Nun soll gegen den VfB Bösingen am Samstag der nächste Heimsieg die Niederlage vergessen machen. Die Gäste befinden sich derzeit auf Tabellenplatz 12, welcher derzeit der Relegationsplatz ist. Trotz Abstiegsgefahr warnt Armin Redzepagic sein Team ausdrücklich vor dem kommenden Gegner: „Wir werden den VfB Bösingen keinesfalls unterschätzen und wollen unser Heimspiel gewinnen!“ Die haben dem SV Zimmern einen Punt abgetrotzt und das trotz Personalproblemen.“, zollt der Nagolder Trainer dem Gegner Respekt. Es wird also für die Nagolder darauf ankommen, dem Spiel sofort ihren Stempel aufzudrücken und konzentriert nach vorne zu spielen.

Vier Stammkräfte fehlen / Schachtschneider-Einsatz fraglich

Was die personelle Situation angeht, gibt es bei den Nagoldern ein paar Baustellen. Neben dem gesperrten Sanyang fehlen Pascal Reinhardt (Urlaub) und Valentin Asch (privat verhindert); auch Michael Nebert ist noch nicht fit. Daniel Schachtschneider musste am Dienstag aufgrund einer Fußverletzung das Training abbrechen, sein Einsatz ist fraglich. Trotz personeller Sorgen wird Armin Redzepagic eine „schlagkräftige Truppe“ zusammenstellen, die sicher alles daran setzen wird, dass die Niederlage letzte Woche nur eine Eintagsfliege war.

VfB Bösingen ebenfalls mit Personalsorgen / Punktgewinn gegen Zimmern

Beim VfB Bösingen schätzt man die Situation vor dem Spiel beim Titelaspiranten realistisch ein: „Wir gehen als klarer Außenseiter ins Spiel und wollen uns so teuer wie möglich verkaufen!“, so VfB-Coach Michael Neumann. Sein Team zeigte am vergangenen Wochenende eine ansprechende Leistung und holte zu Hause gegen den SV Zimmern einen verdienten Punkt. Thomas Eger erzielte in der 84. Minute den Ausgleich für die Bösinger- ein Punktgewinn mit dem man bei den Gästen nicht unbedingt gerechnet hätte. Doch auch Neumann hat vor der anstehenden Partie große Personalsorgen: Neben den beiden Offensivkräften Torsten und Marius Müller fehlt auch noch Abwehrchef Michael Bantle- drei Ausfälle, die nicht so einfach zu kompensieren sind. Hinter dem Einsatz von Chris Halder steht noch ein Fragezeichen.

Hinspielerfolg als zusätzliche Motivation

Es ist also davon auszugehen, dass die Nagolder auf heimischem Rasen viel Ballbesitz haben werden und das Spiel machen müssen. Wichtig wird es also sein, dass das Team von Trainer Redzepagic- wie schon gegen Holzgerlingen- mutig nach vorne spielt. Wenn es dann noch gelingt, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen, stehen die Chancen auf einen Heimsieg nicht schlecht.  An das Hinspiel hat man in Nagold übrigens gute Erinnerungen: Im September gewann man das in Bösingen deutlich mit 4:0.

+++ 21. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold geht leer aus

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1:0 (17.) Patrick Orifiamma; 1:1 (21.) Daniel Schachtschneider; 2:1 (53.) Thomas Günkel; 3:1 (68.) Patrick Hoff

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Daniel Schachtschneider erzielte den einzigen Nagolder Treffer in Holzgerlingen. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Von Michael Stark

Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold sind erstmals in dieser Saison leer ausgegangen, führen die Tabelle jedoch weiterhin mit komfortablem Vorsprung von jetzt zehn Punkten an. „Das war ein gutes Spiel auf gutem Niveau. Wir haben die Chancen gehabt, das Spiel für uns zu entscheiden, aber wir haben die Tore heute nicht gemacht. Das ist das einzige, was wir uns vorwerfen können. Die Holzgerlinger haben ihre Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, so das Statement von Armin Redzepagic.

Nicht alltäglich ist sicherlich, dass der Schiedsrichter beim einem Landesligaspiel jeweils einmal gelb/rot und einmal die Rote Karte zieht. Absolut selten ist es, dass es bei beiden Platzverweisen die Torhüter trifft. Der Nagolder Schlussmann Bubacarr Sanyang hatte zwei Minuten vor Schluss versehentlich einen Ball außerhalb des Strafraumes aufgenommen und anschließend die Ampelkarte gesehen. Sein Gegenüber sah in der Nachspielzeit nach einer Aktion gegen Dominik Pedro die Rote Karte.

Die erste große Chance hatten die Holzgerlinger, die in der 17. Minute nach einem Abwehrfehler der Nagolder den Führungstreffer erzielten. Torschütze war Patrick Orifiamma. Nur zwei Minuten später hätte es beinahe 2:0 gestanden, als die Platzherren mit einem Freistoß die Querlatte des Nagolder Gehäuses trafen. Nur eine Minute stand es 1:1. Luka Kravoskanec, zuvor selbst schön angespielt, leite weiter auf Daniel Schachtschneider, und dieser hatte keine Mühe, die Aktion erfolgreich zu vollenden (21.).

Daniel Schachtschneider hatte noch vor der Pause zwei dicke Möglichkeit, den VfL in Führung zu bringen. In der 31. Minute ging ein Schuss knapp am langen Eck vorbei. Sieben Minuten später traf er per Drehschuss die Latte. „Ein schönes Ding. Wenn der reingegangen „, so Trainer Armin Redzepagic. Drei Minute vor der Pause traf Schachtschneider ins leere Tor, doch der Unparteiische hatte – im Gegensatz zum Nagolder Trainer – eine Abseitsposition ausgemacht.

Nach dem Seitenwechsel waren knapp zehn Minuten gespielt, als Thomas Günkel aus spitzem Winker zum 2:1-Führungstreffer für die Holzgerlinger traf. In der 57. Minute kratzte ein Holzgerlinger Abwehrspieler den Ball gerade noch von der Torlinie. Nach dem 3:1 (68.) von Patrick Hoff hatten die Nagolder weitere gute Möglichkeit zurück ins Spiel zu finden, vergaben aber die Chancen.

Trainerstimme:

Armin Redzepagic, VfL Nagold: „Es war klar, dass unsere Serie irgendwann mal reißen wird. Die Holzgerlinger haben ein sehr gutes Spiel gemacht und verdient gewonnnen. Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden hatten wir genug. Aber mehr Ballbebesitz und mehr Chancen zu haben ist die eine Sache – man muss halt auch die Tore schießen.

+++ 21. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Redzepagic erwartet stärkeren Gegner als im Hinspiel

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Spvgg Holzgerlingen – VfL Nagold

Sonntag, 08.04.2018, 15:00 Uhr

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Jubeln wollen Pascal Reinhardt und der VfL Nagold auch am Sonntag in Holzgerlingen Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Nach dem deutlichen 0:5-Derbysieg beim FC Gärtringen am vergangenen Montag war die Erleichterung im Lager des Tabellenführers groß: Denn nach eher durchwachsenen Leistungen in den ersten drei Spielen nach der Winterpause überzeugte die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic auf ganzer Linie- hinten stand man stabil und in der Offensive  erzielte man schöne Tore und kreierte zudem weitere Chancen! Findet der Tabellenführer nun zurück zur spielerischen Leichtigkeit aus der Vorrunde? Diese Frage wird sich nach dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger Holzgerlingen beantworten lassen- klar ist, dass der kommende Gegner sehr heimstark ist und alles daran setzen wird, dem Ligaprimus Paroli zu bieten.

Klarer Derbysieg in Gärtringen bringt Selbstvertrauen

„Wir haben von der ersten Minute an die richtige Einstellung an den Tag gelegt!“, freute sich Nagolds Trainer Armin Redzepagic über den 0:5-Erfolg im Derby beim FC Gärtringen am Ostermontag. In der Tat- seine Jungs agierten konzentriert und spielten zielstrebig nach vorne. Der Mannschaft um Abwehrchef Raphael Schaschko war von Beginn an anzumerken, dass man den eher holprigen Start aus der Winterpause vergessen machen wollte. Die Partie auf dem Gärtringer Kunstrasen war dann nach gut 50 Minuten entschieden- Daniel Schachtschneider mit zwei Treffern, sowie Christoph Ormos brachten den Tabellenführer auf die Siegerstraße , Perparim Halimi und Luka Kravoscanec stellten den Endstand her! Besonders positiv zu bewerten war im Nagolder Spiel, dass die beiden Außenverteidiger Dominik Pedro und Marc Bühler für sehr viel Druck nach vorne sorgten und sich immer wieder in die Offensive einschalteten.

Armin Redzepagic warnt vor Holzgerlingen

Was das bevorstehende Spiel beim Aufsteiger Holzgerlingen angeht, hebt Redzepagic warnend den Zeigefinger: „Die haben mit Malte Bonertz im Tor, Steffen Wagner und Daniel Tremmel  überdurchschnittliche Spieler in ihren Reihen. Ich erwarte einen ganz anderen Gegner als im Hinspiel!“. Klar ist, dass die Gastgeber sicher ein anderes Kaliber sind, als der FC Gärtringen. Die Spvgg Holzgerlingen belegt als Aufsteiger nach 19 Spielen einen sensationellen 5. Tabellenplatz und hat in der bisherigen Saison erst ein Heimspiel verloren. Am Ostermontag spielte das Team von Jens-Uwe Zierer gegen Mitaufsteiger TSV Ofterdingen 1:1-Unentschieden. Daniel Tremmel brachte die Holzgerlinger in der 67. Minute in Führung, doch nur vier Minuten später musste man den Ausgleich hinnehmen. Zuvor bewahrte der starke Keeper Malte Bonertz seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand.

Aufsteiger kann befeit aufspielen

Dass der Aufsteiger aus dem Kreis Böblingen auch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten kann, dass zeigte die 2:3-Niederlage beim SV Zimmern! Hier führte die Zierer Elf früh mit 0:2, fuhr am Ende aber mit leeren Händen nach Hause. Die Gastgeber können gegen den Ligaprimus frei aufspielen, denn mit dem Abstieg wird der Aufsteiger in seiner ersten Landesliga-Saison wohl nichts mehr zu tun haben. Und gerade deshalb rechnet man im Nagolder Lager mit deutlich mehr Gegenwehr als beim 5:1-Erfolg im Hinspiel, als der VfL in allen Belangen überlegen war.

Alle Mann an Bord- Daniel Schachtschneider wohl einsatzfähig

Dennoch hofft Armin Redzepagic, dass seine Mannschaft den Schwung vom Derbysieg mitnimmt: „Wir hoffen natürlich, dass der Sieg in Gärtringen der erste Schritt zu wiedererlangten Leichtigkeit war und würden uns freuen, wenn es so weitergeht.“. Was die personelle Situation für Sonntag angeht sieht es beim VfL Nagold gut aus: Alle Mann sind an Bord, auch Daniel Schachtschneider, der in Gärtringen verletzt raus musste, dürfte einsatzfähig sein. Pascal Reinhardt wir nach derzeitigem Stand nicht, wie geplant, seinen Auslandsaufenthalt antreten und in Holzgerlingen ebenfalls zur Verfügung stehen.

Gelingt den Nagoldern der 16. Saisonsieg?

Wie genau die Startelf aussehen wird, wird sich erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Doch egal wer von Beginn an auf dem Platz steht, die Nagolder wollen den 16. Saisonsieg einfahren und einen weiteren Schritt in Richtung Verbandsliga machen. Mit einer ähnlichen Leistung wie am Ostermontag dürften die Chancen auf ein weiteres Erfolgserlebnis gut stehen.        

+++ 17. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold lässt dem FC Gärtringen keine Chance

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0:1/0:3 Daniel Schachtschneider (11./50.) 0:2 Christoph Ormos (17.) 0:4 Perparim Halimi (81.) 0:5 Luka Kravoscanec (83.)

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Setzte den Schlusspunkt in einem eher einseitigen Derby: Luka Kravoscanec Foto: Eibner

Von Dominik Veitinger

Das war ein deutlicher Fingerzeig an die Konkurrenz! Der Landesliga-Tabellenführer VfL Nagold hat das Derby beim FC Gärtringen deutlich und hochverdient mit 0:5 (0:2) für sich entschieden und durch den 15. Saisonsieg den Vorsprung auf den SV Zimmern somit wieder auf elf Punkte vergrößert. Daniel Schachtschneider traf doppelt, Christoph Ormos, Perparim Halimi und Luka Kravoscanec steuerten die weiteren Treffer bei! An kommenden Sonntag ist die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic beim Aufsteiger aus Holzgerlingen gefordert.

Nagolder von Beginn an spielbestimmend

„Ich war heute sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft!“, freute sich Nagolds Coach Redzepagic über den deutlichen Sieg im Derby. Dieser nahm im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen Maichingen am letzten Wochenende zwei Veränderungen vor: Dominik Pedro und Angreifer Daniel Schachtschneider kamen für Fabian Mücke und Adrian Döbele in die Startelf. Die in blau spielenden Nagolder waren auf dem Gärtringer Kunstrasen von Beginn an spielbestimmend und kamen bereits in der vierten Spielminute zu ihrer ersten Torchance- nach einem Freistoß von Raphael Schaschko aus dem linken Halbfeld kam Daniel Schachtschneider an den Ball, doch der Angreifer setzte das Spielgerät knapp neben den linken Pfosten!

Doppelschlag durch Schachtschneider und Ormos

Nach einem tollen Pass aus dem Mittelfeld von Luka Kravoscanec scheiterte Pascal Reinhardt am herausstürmenden FCG-Keeper Fabian Seydt (8.)! Nur drei Zeigerumdrehungen später machte es Daniel Schachtschneider besser: Nach einem tollen Zuspiel von Marc Bühler aus der eigenen Hälfte schüttelte der schnelle Stürmer einen Gärtringer Verteidiger im Laufduell ab und versenkte das Leder sicher zum 1:0! In der 17. Minute durften die Nagolder Anhänger das zweite Mal jubeln: Nach einer tollen Hereingabe von Dominik Pedro landete der Ball bei Christoph Ormos, der den Ball mit einem satten Flachschuss versenkte-2:0 für den Tabellenführer!  

Gärtringer finden nach einer halben Stunde besser in die Partie

Nur zwei Minuten später tauchte Schachtschneider nach tollem Zuspiel von Raphael Schaschko völlige frei vor dem FCG-Gehäuse auf, setzte seinen Schuss jedoch knapp rechts am Tor vorbei (19.)! Raphael Schaschko prüfte FCG-Keeper Seydt infolge eines Freistoßes (27.); nach gut einer halben Stunde kamen die Gastgeber dann zu ihrer ersten Tormöglichkeit, doch Bubacarr Sanyang hielt einen Schuss sicher fest (31.) Sieben Minuten später musste sich der Nagolder Schlussmann bei einem Schuss von Mosa El Arkoubi erneut strecken, hielt den Ball aber sicher fest. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hatten sich die Gastgeber gut über ihre rechte Angriffsseite durchgespielt, doch die Hereingabe fing Sanyang im Nagolder Kasen ab. So ging es mit einer hochverdienten Nagolder Führung in die Kabinen.

Daniel Schachtschneider macht alles klar

Die Gärtringer kamen sehr engagiert aus der Halbzeitpause und hatten vier Minuten nach dem Wiederanpfiff ihre erste Tormöglichkeit, doch der Schuss eines Gärtringer Spielers, war zu schwach und somit sichere Beute für den Nagolder Torhüter Bubacarr Sanyang. Mitten in dieser kleinen Drangphase der Gastgeber erzielte Daniel Schachtschneider das vorentscheidende 3:0! Nach einem Zuspiel von Dominik Pedro nahm „Schachti“ den Ball klasse an und versenkte ihn mit einem tollen Volleyschuss im Gärtringer Tor (50.) Fünf Minuten später ging ein Schuss von Timo Tropsch nur knapp übers Nagolder Gehäuse.

Wenig Chancen im zweiten Durchgang- Halimi und Kravoscanec stellen Endstand her

Die Partie verflachte nun etwas, der Tabellenführer nahm vorrübergehend den Fuß vom Gaspedal. Die Gastgeber hatten noch zwei Tormöglichkeiten, doch ein Schuss (61.) sowie ein Freistoß (67.) der Gärtringer gingen übers Nagolder Gehäuse. Neun Minuten vor dem Ende zeigte der Tabellenführer einmal mehr seine spielerische Klasse. Adrian Döbele fing einen Gärtringer Angriff ab und köpfte auf Christoph Ormos, welcher den Ball in die Mitte auf Luka Kravoscanec spielte. Der Youngster sah den mitgelaufenen Perparim Halimi und bediente diesen mit einem tollen Zuspiel. Halimi  ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte das Leder mit einem satten Flachschuss im Gärtringer Tor! Den Schlusspunkt eines in der Summe eher einseitigen Derbys setzte Luka Kravoscanec in der 83. Minute: Nach einemdoppelten Doppelpass mit Pascal Reinhardt zog der Angreifer auf der rechten Seite das Tempo an, schüttelte zwei FCG-Verteidiger ab und stellte den Endstand zum 5:0 her! Alles in allem ein sehr souveräner Auftritt des Titelanwärters aus Nagold, der nach den eher durchwachsenen Leistungen in den Spielen nach der Winterpause den „Knoten“ endlich zum Platzen brachte. Wenn es dem Team von Armin Redzepagic  gelingt, diese Leistung in den nächsten fünf, sechs Partien abzurufen, dürfte der Meisterfeier nicht mehr allzu viel im Wege stehen.       

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (VfL Nagold):

„Ich war heute ziemlich zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft! Wir haben von der ersten Minute an die richtige Einstellung an den Tag gelegt und sind auch verdient mit 2:0 in Führung gegeangen. In der zweiten Hälfte hatten wir Phasen drin, wo es nach vorne nicht so gut lief, wir aber trotzdem defensiv sehr stabil gestanden sind! Auf diese Leistung können wir aufbauen!“

+++ 20. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Freistoßtreffer von Pascal Reinhardt reicht nicht zum Sieg

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1:0 Pascal Reinhardt (88.) 1:1 Abdoul Tchagbele (90.)

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Ist mit dem VfL Nagold auch nach 20 Spielen ungeschlagen: Armin Redzepagic Foto: Schwabo

Von Dominik Veitinger

Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold mussten sich auch im zweiten Heimspiel nach der Winterpause mit einem Unentschieden begnügen. Gegen den GSV Maichingen kam der Tabellenführer nicht über ein 1:1 hinaus. Zwar erzielte Pascal Reinhardt nach einem indirekten Freistoß das 1:0, doch kurz vor Schluss traf Abdoul Tchagbele zum Ausgleich. Die Nagolder reisen somit mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage zum Derby nach Gärtringen, das am Ostermontag stattfindet.

Mücke rückt für Schachtschneider in die Startelf / Sanyang wieder im Tor

„Das ist bitter, so zu verlieren, ärgerte sich VfL-Coach Armin Redzepagic über den späten Ausgleichstreffer. Er veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Erfolg in Freudenstadt auf zwei Positionen: Bubacarr Sanyang stand für Matthias Müller im Tor, Fabian Mücke rückte für den beruflich verhinderten Daniel Schachtschneider in die Startelf. In einem 4-2-3-1 System agierte Pascal Reinhardt als einzige Spitze, Raphael Schaschko rückte von der Innenverteidigung ins Mittelfeld und gab den Spielgestalter.

Nagold tut sich schwer im Offensivspiel

Maichingen agierte mit einer Fünferkette und verteidigte im ersten Durchgang sehr diszipliniert. Die Gastgeber aus Nagold hatten zwar viel Ballbesitz, doch gefährlich vors Tor von GSV-Keeper Timo Hammel kam der Tabellenführer nur selten. Die erste Torchance hatten die Gäste, doch ein Freistoß von Matthias Zuber ging über den Nagolder Kasten (13.) Vier Minuten später gab es  erneut eine Freistoßmöglichkeit für den GSV Maichingen, doch der Ball landete erneut neben dem Nagolder Tor. Der VfL Nagold tat sich sehr schwer im Aufbauspiel-Torchancen für den Tabellenführer waren Mangelware. Die erste Möglichkeit gab es für den Ligaprimus nach einem Freistoß von Raphael Schaschko, doch dieser war für Timo Hammel im Gäste-Tor sichere Beute (28.). Drei Minuten später versuchte Luka Kravoscanec sein Glück, doch auch bei seinem Schuss war Hammel zur Stelle. In der 33. Minute kam landete eine Maichinger Kopfballabwehr bei Marco Quiskamp, der Volleyschuss des Nagolder Routiniers ging aber weit übers Maichinger Gehäuse.

Reinhardt übers Tor – Maichinger Tchagbele hat Führung auf dem Fuß

Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff passte VfL-Kapitän Matthias Rebmann von der Grundlinie auf Pascal Reinhardt, doch der Stürmer setzte seinen Schuss übers Tor. Die letzte Torchance im ersten Spielabschnitt hatte n die in grün spielenden Gäste. Nach einem tollen Angriff über links ging ein Schussversuch von Abdoul Tchagbele nur knapp rechts am Nagolder Tor vorbei (45.).

Tabellenführer kommt gut aus der Kabine

 Im zweiten Spielabschnitt sah das Angriffsspiel des Tabellenführers deutlich besser aus: Nach einem toll vorgetragenen Angriff kam Christoph Ormos an den Ball, doch er scheiterte mit seinem satten Schuss am starken GSV-Keeper Timo Hammel (50.) Die nächste Chance für den Tabellenführer hatte Luka Kravoscanec, der nach einer Flanke von Fabian Mücke am langen Pfosten lauerte, den Ball aber am Tor vorbei köpfte (55.) Nach gut einer Stunde hatte Maichingen einen Schussversuch zu verzeichnen, auf Seiten der Nagolder köpfte Valentin Asch eine Ecke von Raphael Schaschko übers Tor (62.). Nur wenige Minuten später landete ein Kopfball von Nagolds Kapitän Matthias Rebmann bei Timo Hammel.

Reinhardt bestraft Faupas von GSV-Keeper Hammel

Die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic war jetzt spielbestimmend und wollte unbedingt die Führung erzielen. Gut eine Viertelstunde vor dem Ende hatte der Tabellenführer dann Glück als Matthias Rebmann einen Maichinger Freistoß per Kopf beinahe ins eigene Tor beförderte. Sieben Minuten vor Spielende hatte Pascal Reinhardt die Chance zur Nagolder Führung, doch sein Kopfball nach einer Flanke von Matthias Rebmann ging knapp am Tor vorbei! Dann die 88. Minute: Nachdem GSV-Keeper Timo Hammel den Ball regelwidrig in die Hand nahm, entschied der unparteiische zu recht auf indirekten Freistoß. Pascal Reinhardt ließ sich nicht zweimal bitten und nagelte den Ball aus gut elf Metern unter die Latte- die verdiente Nagolder Führung!

Rebmann vergibt Großchance zum 2:0 / Tchagbele gleicht aus

Nur wenige Sekunden nach der Führung hatten die Nagolder Fans den Torschrei auf den Lippen, doch Matthias Rebmann setzte den Ball völlig freistehend neben das Tor (89.). Der darauffolgende Abstoß landete bei GSV-Spieler Philipp Schott, dieser drehte sich um zwei Nagolder Spieler und spielte einen tollen Pass auf Abdoul Tchagbele. Dieser nutzte einen Stellungsfehler in der Nagolder Abwehr und hob den Ball über VfL-Keeper Sanyang hinweg ins Tor. Am Ende ein durchaus gerechtes Remis, auch wenn ein Nagolder Sieg aufgrund der zweiten Spielhälfte durchaus verdient gewesen wäre. Mit dem Punkt kann der VfL Nagold sicherlich besser leben als die Gäste, die weiterhin tief im Abstiegskampf stecken. Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic am Ostermontag- dann steht um 15 Uhr das Derby beim FC Gärtringen auf dem Plan!  

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (VfL Nagold):

„Der Ausgleich zum 1:1 war natürlich sehr bitter. Ich denke wenn das Spiel 1:0 für uns ausgeht, darf sich niemand beschweren! In der ersten Hälfte haben wir uns sehr schwer getan, die zweite Hälfte war deutlich besser von uns, da haben wir uns auch 3,4 gute Chancen erspielt!“

+++ 20. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold will zu Hause gegen Maichingen nachlegen   

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VfL Nagold – GSV Maichingen

Samstag, 24.03.2018, 15:30 Uhr

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Erzielte in Freudenstadt das erlösende 2:0: Raphael Schaschko (rechts). Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

„Heute zählen nur die drei  Punkte!“ atmete VfL-Coach Armin Redzepagic nach dem 2:0-Erfolg beim Tabellenletzten aus Freudenstadt tief durch- seine Mannschaft bleibt somit auch nach dem 19. Spieltag ungeschlagener Tabellenführer in der Landesliga Staffel 3. Die nächste Hürde heißt am Samstag nun GSV Maichingen. Die Nagolder wollen nicht nur den achten Heimsieg in dieser Saison einfahren, sondern auch Widergutmachung betreiben: In der letzten Saison konnte der GSV nämlich mit 0:2 in Nagold gewinnen- das soll am Samstag natürlich anders kommen!

Nagolder kommen nur schwer in Schwung

Zwei Spiele sind nach der Winterpause absolviert, vier Punkte konnte der Ligaprimus in diesen beiden Partien einfahren- eine sehr ordentliche Bilanz! Doch schaut man sich die Leistungen der Nagolder in den Spielen gegen Nehren und Freudenstadt etwas genauer anschaut, sieht man, dass der Elf von Trainer Armin Redzepagic etwas die Leichtigkeit aus der Vorrunde abhandengekommen ist. In beiden Partien war man zwar optisch überlegen, doch konnte man über neunzig Minuten keine konstant gute Leistung abrufen. Gegen Freudenstadt am vergangenen Wochenende erzielte Raphael Schaschko erst sehr spät das erlösende 2:0.

Uli Hamann: „Jeder Sieg muss hart erarbeitet werden“

„Wir hatten über 100 Tage kein Pflichtspiel, dann das abgesagte Spiel in Gärtringen, da ist es schwer sofort wieder eine top Leistung abzurufen!“, weißt Trainer Redzepagic auf die Gründe hin. Abteilungsleiter Ulrich Hamann ergänzt: „Aktuell erwartet jeder, dass wir als Tabellenführer in jedem Spiel ein Feuerwerk abbrennen. In der Landesliga gibt es aber keine leichten Gegner, jeder Sieg muss erarbeitet werden!“ Gerade deshalb war der Sieg in Freudenstadt immens wichtig, um wieder Selbstvertrauen zu bekommen. „Mit der Leistung war ich nicht zufrieden, aber mit dem Ergebnis.“, so der Nagolder Trainer weiter.

Für Maichingen zählt nur der Klassenerhalt

Am Samstag gastiert mit dem GSV Maichingen ein Team in Nagold, das im unteren Tabellendrittel feststeckt und im bisherigen Saisonverlauf den Erwartungen weit hinterherläuft. Die Mannschaft des ehemaligen Nagolder Trainers Sven Hayer belegt vor dem Spiel beim VfL Nagold mit nur 20 Punkten den neunten Tabellenplatz- der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz beträgt lediglich vier Punkte. Das Saisonziel für GSV-Coach Sven Hayer ist klar: „Für uns zählt nur der Klassenerhalt, alles andere ist für uns kein Thema“. Mit Gökmen Yüksel, Dominik Stojcevic von Croatia Sindelfingen und Stephan Tchuisseu vom TSV Stuttgart-Münster konnte Hayer zu Beginn der Wintervorbereitung drei Neuzugänge begrüßen. Schaut man sich den gesamten Kader der Gäste an, würde man den GSV ein ganzes Stück weiter vorne erwarten- denn mit Oliver Klauß, Abdoul Tchagbele und Matthias Zuber hat man durchaus erfahrene Spieler im Kader.

Rezepagic warnt vor kommendem Gegner

Doch das alles interessiert im Nagolder Lager niemand: „Maichingen hat das im Hinspiel in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht, da haben wir uns sehr schwer getan. Das ist eine Mannschaft, die man vom eigenen Tor fernhalten muss!“, hebt Nagolds Coach Redzepagic warnend den Zeigefinger. Es ist also davon auszugehen, dass der Tabellenführer auf dem heimischen Kunstrasen das Spiel machen muss und will.

Schachtschneider fehlt berufsbedingt

Was die personelle Situation angeht, sind bis auf Angreifer Daniel Schachtschneider alle Mann an Bord. „Schachtschneider wird uns berufsbedingt leider fehlen, aber wir werden trotzdem eine Lösung finden.“, so Redzepagic zum Ausfall seines Topstürmers. Alternativen stehen mit Perparim Halimi und Michael Nebert parat. Möglich ist auch, dass Marc Bühler, wie zuletzt in Freudenstadt, für Fabian Mücke in die Startelf rückt. Wichtig wird sein, dass der VfL Nagold am Samstag wieder an die Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen kann. Sollte ein Heimsieg gelingen, gehen die anstehenden Spiele mit Sicherheit etwas leichter von der Hand.

+++ 19. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese ++

VfL Nagold zittert sich zum Sieg

Ähnliches Fotovs. Bildergebnis für logo vfl nagold0:2 (0:1)

Von Albert M. Kraushaar

Eisiger Ostwind mit leichtem Schneegriesel und dicken Nebelschwanden, das waren schwierige Bedingungen für beide Teams.

Die Spvgg Freudenstadt bemühte sich von Beginn an dem VfL Nagold das Leben schwer zu machen. Die Gäste legten mit hohem Tempo los, hatten bis zur Pause auch einige dicke Möglichkeiten, von denen jedoch nur Pascal Reinhardt eine, im Anschluss an einen nicht konsequent abgewehrten Eckball zum 1-0 Pausenstand verwerten konnte.

Im zweiten Abschnitt verflachte beim VfL der Druck, viele Abspiele landeten beim Gegner, nach knapp einer Stunde machte sich der Gefühl eine Parallele vom Spiel gegen den SV Nehren breit. Freudenstand bekam jetzt mehr Ballbesitz, war auch mehr in der Hälfte der Nagolder zu finden als denen lieb sein konnte, richtig zwingende Torchancen blieben jedoch Mangelware.

VfL Trainer Armin Redzepagic mussten die gleichen Gedanken beschlichen haben. Nur kein zweites Nehren – er beorderte Raphael Schaschko ins zentrale Mittelfeld – ein Schachzug der sich auszahlen sollte. Nachdem der Routinier eine gute Gelegenheit verpasste machte er in der 78. Minute mit dem 2:0 auf Zuspiel von Matthias Rebmann alles klar.

Das Spiel war gelaufen, auch wenn die Spvgg in der Schlussphase optisch überlegen war und die Nagolder in deren Hälfte einschnürte.

+++ 18. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Dennis Murr verhindert 15. Saisonsieg der Nagolder

VfL Nagold Logovs. Bildergebnis für logo sv nehren1:1 (1:0)

1:0 Raphael Schaschko (38.) 1:1 Dennis Murr (65.)

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Musste gegen Nehren ein Gegentor hinnehmen: VfL-Keeper Bubacarr Sanyang Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Ein spannendes und kampfbetontes Landesliga-Spiel bekamen die Zuschauer im Nagolder Stadion zu sehen- am Ende stand es zwischen dem VfL Nagold und dem SV Nehren 1:1. Ein Punkt, den sich die Gäste vor allem durch ihre couragierte Leistung im zweiten Durchgang redlich verdient haben! Der Tabellenführer verpasste es, nach der Führung das zweite Tor nachzulegen, in der 65. Minute glich Dennis Mur nach einer Ecke per Kopf aus. Nagold bleibt weiter Erster in der Tabelle, der SV Nehren verbesserte sich auf Platz sieben.

Nehren mit Großchance/Schachtschneider scheitert am Keeper

Armin Redzepagic forderte vor dem Spiel volle Konzentration, was sein Team auch von Beginn an umsetzte. Die Gäste agierten in den ersten Minuten sehr aggressiv und versuchten, die Nagolder Offensive nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. In der fünften Minute hatte der Tabellenführer zu seiner ersten Chance- nach einer Hereingabe von Michael Nebert kam Luka Kravoscanec an den Ball, doch sein Schuss ging über das Gehäuse von SVN-Keeper Michael Geiger. Die erste dicke Torchance hatten die Gäste: Nach einem Ballverlust von Marco Quiskamp im Mittelfeld kam der Ball zu Marco Binder, doch dessen Schussversuch wurde von Nagolds Verteidiger Valentin Asch in höchster Not geklärt (17.). 120 Sekunden später hatten die Nagolder Fans den Torschrei schon auf den Lippen: Nach einer tollen Hereingabe des quirligen Luka Kravoscanec von links kam Daniel Schachtschneider in der Mitte an den Ball- doch der Angreifer scheiterte mit seiner Volleyabnahme am Gäste-Torhüter, der stark parierte!

VfL Nagold erspielt sich ein Übergewicht

Nach gut 25 Minuten hatte der SV Nehren seine zweite Torannährung- ein Flankenversuch von Michael Barth ging übers Nagolder Gehäuse. Nach einer halben Stunde scheiterte Luka Kravoscanec nach Zuspiel von Valentin Asch erneut am Goalie des SV Nehren. Der VfL Nagold war nun klar überlegen und lies den Ball gut laufen. Die Außenbahnen waren sehr agil und von den Gästen nur schwer zu halten. Gut 10 Minuten vor der Pause kam Daniel Schachtschneider nach tollem Pass von Raphael Schaschko nur einen Schritt zu spät und musste das Leder Michael Geiger im SVN-Tor überlassen.

Schaschko trifft vom Punkt

In der 38. Minute dann die hochverdiente Führung für den Tabellenführer. Nach einer tollen Flanke von Michael Nebert, der wiederum von Fabian Mücke toll in Szene gesetzt wurde, wurde Schachtschneider im Strafraum gefoult, der Unparteiische zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nagolds Abwehrchef Raphael Schaschko sicher zum 1:0! Quasi mit dem Pausenpfiff hatte Daniel Schachtschneider die nächste Chance, doch sein Flachschuss ging knapp links am Tor vorbei (44.). So ging es mit einer verdienten Führung des Tabellenführers in die Kabinen.

Dennis Murr ist mit dem Kopf zur Stelle

Zu Beginn des zweiten Durchgangs verflachte die Partie etwas. Nehren stand nun defensiv sehr gut. Die erste wirkliche Torchance hatte Raphael Schaschko erst nach gut zehn Minuten, als sein Freistoß aus dem rechten Halbfeld am Pfosten landete. Dem Team von Armin Redzepagic gelang aus dem Spiel heraus kaum noch etwas, viele Bälle gingen verloren. In der 65. Minute dann der Ausgleich: Nach einem Eckball kam Dennis Murr völlig freistehend zum Kopfball und netzte sicher ein.

Tabellenführer erspielt sichkaum noch Torchancen

Nur eine Minute später verpasste VfL-Angreifer Pascal Reinhardt nach einem Schaschko-Freistoß nur knapp. Nagold war zwar optisch überlegen, doch mehr als ein Freistoß von Routinier Schaschko, der am Tor vorbei ging (70.) und ein Schuss von Christoph Ormos (75.) sprang nicht heraus. Gut fünf Minuten vor dem Ende köpfte Pascal Reinhardt einen Eckball von Raphael Schaschko übers Tor. Der Tabellenführer warf nun alles nach vorne und wollte unbedingt die drei Punkte! Für Aufregung sorgte noch die rote Karte eines SVN-Aktuers nach einem groben Foulspiel an Adrian Döbele. Am Ende blieb es beim 1:1-Unentschieden.

Nächste Woche zu Gast in Freudenstadt

Die Nagolder müssen nun die Lehren aus der zweiten Halbzeit ziehen und sich unter der Woche konzentriert auf das bevorstehende Auswärtsspiel bei der Spvgg Freudenstadt vorzubereiten. Wenn es dort gelingt, die Leistung aus der ersten Hälfte gegen Nehren über die gesamte Spielzeit abzurufen, steht einem Auswärtssieg sicherlich nichts im Wege.      

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (VfL Nagold:)

„Es war eine sehr intensive erste Halbzeit. Aufgrunf unserer Chancen hätten wir bis zur Pause 3:1 führen können. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr präsent genug und haben nicht mehr so viel nach vorne gemacht, haben aber hinten totzdem nix zugelassen. Nach dem Ausgleich war es dann schwierig für uns, da Nehren in der Defensive sehr stabil stand!“

Pedro Keppler (SV Nehren):

„Sicher ein etwas glücklicher Punkt, mit dem wir aber sehr gut leben können! Nagold war der erwartet dicke Brocken und hat uns alles abverlangt. Im zweiten Abschnitt haben wir weniger zu gelassen und sind dann verdient zum Ausgleich gekommen.“

+++ 18. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Armin Redzepagic fordert gegen Nehren volle Konzentration

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VfL Nagold – SV Nehren

Samstag, 10.03.2018, 15:30 Uhr

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Nach seiner Verletzung am Oberschenkel ist Daniel Atis wieder zurück im Kader. Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Nachdem das Derby beim FC Gärtringen den Platzverhältnissen zum Opfer fiel, starten die Landesliga-Fußballer am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den SV Nehren in die Rückrunde. Natürlich will die Mannschaft von Armin Redzepagic zu Hause am besten dreifach punkten, doch dies wird sicherlich kein leichtes Unterfangen. Die Gäste aus Nehren stehen in der Defensive sehr stabil und sind in der Offensive mit Pedro Keppler und Neuzugang Marin Hamm hochkarätig besetzt! Der Tabellenführer wird also über die gesamte Spielzeit alles abrufen müssen, damit die Punkte in Nagold bleiben.

Gelungener Test gegen Holzhausen

„Wir sind froh, dass es nun endlich wieder um Punkte geht!“, so VfL-Coach Armin Redzepagic nach dem ausgefallenen Derby am vergangenen Wochenende. Am Montag wurde kurzfristig ein Spiel gegen den FC Holzhausen angesetzt, in dem der Ligaprimus eine starke Leistung ablieferte. Vorne kreierte man einige Torchancen und im Defensivbereich ließ man nur selten was anbrennen – am Ende stand es 3:1 für die Nagolder. Eine ähnlich gute Leistung wird auch am Samstag nötig sein, um gegen die Gäste aus dem Raum Tübingen bestehen zu können.

Redzepagic: „Nehren kann jeden Gegner schlagen“

 „Wir gehen die Aufgabe respektvoll an, denn wir wissen um die Stärken des Gegners.“, hebt der Nagolder Übungsleiter warnend den Zeigefinger. Der 39-jährige weiß zudem, dass der SV Nehren nicht nur mit 80% zu schlagen ist, schließlich ist der Kader der Tübinger Vorstädter in allen Mannschaftsteilen mit guten Einzelspielern gespickt. Die Defensive um Kevin Frank steht sehr stabil, in der Offensive machen Pedro Keppler und Neuzugang Marvin Hamm mächtig Dampf. Hamm, der zu Beginn der Saison aus Burladingen nach Nehren kam, traf in 10 Spielen bereits acht Mal für seinen neuen Verein. „Durch die defensive Stabilität und die Offensivstärke ist Nehren definitiv eine Mannschaft, die an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann.“, weiß Redzepagic, dass das erste Heimspiel im Jahr 2018 für seine Mannschaft definitiv kein Selbstläufer wird.

Bis auf Rebmann alle Mann an Bord

Was die Personalsituation angeht, stehen die Zeichen im Nagolder Lager gut- bis auf Kapitän und Mittelfeldmotor Matthias Rebmann sind alle Mann an Bord. Auch Christoph Ormos, der nach einem dreiwöchigen Auslandsaufenthalt gegen Holzhausen wieder Spielpraxis sammeln konnte, ist wieder im Kader. Ob der Youngster von Beginn an spielt, ließ Redzepagic noch offen: „Christoph hat im Training und gegen Holzhausen gezeigt, dass er sehr nah an der Startelf dran ist!“ In Sachen Alternativen für Matthias Rebmann macht sich Redzepagic keine Sorgen- zuletzt konnte er bedenkenlos wechseln ohne das die Qualität des eigenen Spiels. „Wenn ein Spieler rein kam, war er sofort auf Temperatur und hat Vollgas gegeben“, freut sich der junge Trainer über den derzeitigen Leistungsstand des gesamten Kaders.

Nehrens Trainer sieht Nagold in der Favoritenrolle

Der SV Nehren, der am vergangenen Wochenende ebenfalls spielfrei hatte, belegt derzeit Platz 8 in der Tabelle. Das Team von Pedro Keppler ging mit einem 4:1-Erfolg in die Winterpause und hatte eine gute Wintervorbereitung, sodass man sich für das Spiel in Nagold gerüstet sieht. „Mit der Vorbereitung war ich soweit zufrieden! Klar hatten wir ein paar angeschlagene Spieler und teilweise schlechte Platzverhältnisse, aber so geht es ja jedem im Winter.“, so Keppler. Der 30-jährige Angreifer sieht sein Team beim Tabellenführer eher als „Underdog“. Wir treffen mit Nagold auf eine Verbandsliga-Truppe, wir können in diesem Spiel nur Bonus-Punkte sammeln“, so der Torjäger weiter.

Keppler: „Nagold hat gute Individualisten in der Offensive“

Was die Personalsituation angeht, kann er fast aus dem Vollen schöpfen- bis auf Raphael Nill sind abgesehen von den Langzeitverletzten alle Mann an Bord. Keppler erwartet von seiner Mannschaft, dass sie die in der Vorbereitung einstudierten Abläufe auf den Platz bringt und es dem Ligaprimus so schwer wie möglich macht. Er weiß zudem um die Offensivstärke beim VfL Nagold „Die haben gute Individualisten in der Offensive und werden uns von Beginn an unter Druck setzen!“ Es ist also damit zu rechnen, dass die Gäste zunächst versuchen werden, in der Defensive sicher zu stehen und nach vorne einzelne „Nadelstiche“ zu setzen.

Nagolder Offensive muss Lücken finden

Für die Nagolder wird die Hauptaufgabe also darin liegen, die Lücken im Defensivverbund der Gäste zu finden- doch dies hat ja bereits in der Vorbereitung schon ganz gut geklappt, sodass sowohl Trainer als auch Mannschaft mit einem positiven Gefühl ins erste Heimspiel gehen können. Das Hinspiel zwischen den beiden Teams konnten die Nagolder mit 4:0 für sich entscheiden!       

+++ 17. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Brisantes Derby steigt beim FC Gärtringen

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FC Gärtringen – VfL Nagold

Sonntag, 04.03.2018, 15 Uhr

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Nach langer Verletzungspause endlich wieder fit: Michael Nebert Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Am Sonntag rollt in der Landesliga Staffel 3 endlich der Ball wieder- los geht es für die Fußballer des VfL Nagold gleich mit einem echten Knaller: Am Sonntag ist das Team von Trainer Armin Redzeoagic zu Gast beim FC Gärtringen. Derbys haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze- dennoch will der Tabellenführer möglichst mit einem Erfolgserlebnis starten. Gastgeber Gärtringen wird sicherlich alles daran setzen dies zu verhindern und sich für die 0:2-Niederlage im Hinspiel zu renvenchieren. Die Vorzeichen für ein spannendes und aufregendes Landesliga-Match stehen also gut!

Abwechslungsreiche Vorbereitung

„Mit der Vorbereitung bin ich in der Summe zufrieden.“, so das Fazit des Nagolder Trainers nach der gut sechswöchigen Vorbereitung. Neben etlichen Trainingseinheiten standen natürlich auch viele Testspiele auf dem Plan, in denen viel experimentiert wurde. Die Ergebnisse waren bis auf die Niederlage gegen die U19 des VfB durchweg positiv. Doch nicht nur mit Ball wurde trainiert. So standen auch einige andere sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Spinning, HIT oder Aqua Jogging auf dem Vorbereitungsplan. Am Wochenende wird sich nun zeigen, ob die intensive Vorbereitung auch Früchte trägt.

Redzepagic hat alle Mann an Bord

„Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht, die Mannschaft brennt!“, ist Redzepagic die Vorfreude sichtlich anzumerken. Wichtig ist für den jungen B-Lizenz-Inhaber ein guter Start, der durchaus auch mit einem Punkt in Gärtringen zufrieden wäre. Was die personelle Lage angeht, sieht es im Nagolder Lager sehr gut aus- bis auf Daniel Atis sind alle Mann sind an Bord. Nicht in der Startelf stehen wird aller Voraussicht nach Christoph Ormos. Der Nagolder Mittelfeldakteur ist erst in dieser Woche von einem längeren Urlaub zurückgekehrt und hat daher noch Trainingsrückstand. Wer für ihn im defensiven Mittelfeld neben Marco Quiskamp spielen wird ist noch offen, eine Alternative für diese Position wäre der Nagolder Kapitän Matthias Rebmann. Am Freitag nach dem Abschlusstraining wird sich dann entscheiden, wie die Anfangsformation des Tabellenführers aussehen wird.

FC Gärtringen brennt auf Revanche

Beim Gastgeber aus Gärtringen freut man sich ebenfalls auf das Match am Sonntag und hofft auf ein besseres Abschneiden als im Hinspiel. Das Team von Hanjo Kemmler hatte ebenfalls eine gute Vorbereitung, allerdings konnten aufgrund der Wetterverhältnisse nicht alle Testspiele stattfinden. Von insgesamt vier ausgetragenen Testspielen konnten zwei gewonnen werden. Zuletzt gab es ein 1:1 beim TV Echterdingen. Doch diese Ergebnisse sind am Sonntag Makulatur- dann geht es auch für die Gärtringer wieder um Punkte. Die Gastgeber werden sicherlich auf Sieg spielen, um sich weiter im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Armin Redzepagic erwartet ebenfalls einen forschen Gegner: „Die haben ein paar gute Kicker und werden sich sicher nicht hinten rein stellen!“. Hinten reinstellen wird sich aber auch der VfL Nagold nicht, sodass sich die Zuschauer sicherlich auf ein aufregendes Derby mit hoffentlich vielen Torchancen freuen dürfen.

+++ 15. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Der Tabellenführer lässt dem SV Seedorf keine Chance

Bildergebnis für logo vfl nagoldvs. Bildergebnis für logo sv seedorf7:0 (4:0)

1:0/4:0/5:0 Daniel Schachtschneider (5./35./58.) 2:0/3:0 Pascal Reinhardt (28./34.) 6:0/7:0 Luka Kravoscanec (70./88.)

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War mit der Leistung seines Teams gegen seedorf sehr zufrieden: VfL-Coach Armin Redzeoagic

Von Dominik Veitinger

Das war meisterlich! Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben im letzten Vorrundenspiel ein wahres Offensivfeuerwerk abgebrannt. Das Team von Trainer Armin Redzepagic gewann vor heimischer Kulisse gegen den Aufsteiger SV Seedorf hochverdient mit 7:0 (4:0)! Daniel Schachtschneider mit einem Dreierpack sowie Luka Kravoscanec und Pascal Reinhardt mit je zwei Toren machten den 13. Saisonsieg des Tabellenführers perfekt!

Zwei Veränderungen in der Nagolder Startelf

Im Vergleich zum etwas glücklichen 0:1-Erfolg bei den SF Gechingen am vergangenen Wochenende nahm Nagolds Coach Redzepagic in seiner Startelf zwei Änderungen vor – Dominik Pedro spielte für Burak Tastan links in der Viererkette und Christoph Ormos rückte für Perparim Halimi in die Anfangsformation, er agierte neben Marco Quiskamp auf der Doppel-Sechs.

Schachtschneider erzielt die Führung

Von Beginn an versuchten die Nagolder das Heft in die Hand zu nehmen. Bereits nach vier Minuten hatten die Nagolder die erste Torchance, doch nachdem sich Luka Kravoscanec über links schön durchgesetzt hatte, kam Pascal Reinhardt in der Mitte nicht mehr richtig an den Ball. In der 6. Spielminute machte es Daniel Schachtschneider besser- einen langen Ball von Christoph Ormos nahm der Angreifer klasse an und profitierte von einem Missverständnis zwischen Gäste-Keeper Matthias Holzer und seinen beiden Abwehrspielern. Letztlich musste der Angreifer den Ball nur noch ins leere Tor schieben- 1:0 für den VfL!

Sanyang bewahrt Tabellenführer vor dem Anschlusstreffer

Ihren ersten Angriffsversuch starteten die Gäste in Person von Johannes Wernz, doch Valentin Asch konnte zur Ecke klären (8.). Nur eine Minute später kam der Aufsteiger zu seiner zweiten Tormöglichkeit- einen Eckball konnte Nagolds Keeper Bubacarr Sanyang nur mit den Fäusten klären, beim anschließenden Volleyschuss von Timmy Haag klärte der Nigerianer mit den Fingerspitzen zur Ecke.

Reinhardt erhöht auf 2:0- Seedorf trifft das leere Tor nicht

 Die nächste Nagolder Chance hatte Kapitän Matthias Rebmann, doch sein Kopfball ging nach einem Eckball von Raphael Schaschko übers Tor (25.). Nach einer knappen halben Stunde durften die Nagolder Fans das zweite Mal jubeln: Nach schönem Doppelpass mit Schachtschneider ließ sich Pascal Reinhardt nicht länger bitten und schob sicher zum 2:0 ein! Dieses Tor war der „Dosenöffner“ für die Nagolder Offensive. Doch zunächst hatte der SV Seedorf die große Chance zu verkürzen, doch ein Schuss ging knapp am leeren Nagolder Tor vorbei nachdem Boubacarr Sanyang aus selbigem herausgeilt war und vergebens versuchte die Situation außerhalb des Strafraums zu klären. Doch das war die letzte ernstzunehmende Chance für die Gäste.

Nagolder Doppelschlag vor der Pause entscheidet die Partie

Pascal Reinhardt erhöhte in der 34. Minute auf 3:0- nach einem langen Schlag von Raphael Schaschko lief der Angreifer völlig allein auf das Seedorfer Gehäuse zu und überwand den Gäste-Keeper mit einem tollen Lupfer- das Spiel war gut zehn Minuten vor der Pause quasi  entschieden. Doch der Tabellenführer legte nur eine Minute später den nächsten Treffer nach! Nach einem Ballgewinn von Matthias Rebmann passte dieser ans rechte Strafraumeck zu Daniel Schachtschneider. „Schachti“ ließ zwei gegnerische Verteidiger aussteigen und schob gekonnt ins lange Eck zum 4:0! Die letzte nennenswerte Torannährung hatten ebenfalls die Nagolder, eine Hereingabe von rechts wurde von SVS-Verteidiger Tobias Bea in höchster Not geklärt (42.). Mit einer verdienten 4:0-Führung ging es also in die Kabinen.

„Schachti“ nicht zu bremsen

 Im zweiten Durchgang brauchten die Nagolder etwas um ins Spiel zu kommen, den ersten Schuss aufs Tor gaben die Gäste ab, doch dieser ging weit am Tor von Sanyang . (52.).Die partie verflachte nun etwas, die Nagolder hatten weiterhin die Kontrolle über das Spiel. Nach einer knappen Stunde Spielzeit erzielte Daniel Schachtschneider seinen dritten Treffer zum 5:0! Nach einem tollen Pass von Christoph Ormos auf Pascal Reinhardt legte dieser uneigennützig quer auf seinen Stürmerkollegen.

Kravoscanec kommt spät in Fahrt

Und der Tabellenführer hatte noch nicht genug: Matthias Rebmann passte auf Schachtschneider, dieser legte quer auf den mitgelaufenen Luka Kravoscanec- 6:0! Die Seedorfer konnten einem wirklich leid tun, zumal noch gut zwanzig Minuten zu spielen waren. Kurz nachdem sechsten Nagolder Treffer kamen die Gäste nach einem Fehler im Nagolder Aufbauspiel zu einer Tormöglichkeit, doch der Schuss von Tobias Heizmann ging weit am Tor vorbei. Nach einem tollen Ball von Schaschko traf der eingewechselte Daniel Atis nur das Außennetz (78.)

Kopfballtor als Schlusspunkt

Zwei Minuten vor dem Ende setzte Luka Kravoscanec den Schlusspunkt- er nickte eine tolle Flanke von Dominik Pedro per Kopf ins Tor. Am Ende stand ein hochverdienter Sieg für den Tabellenführer! Mit dem heute getankten Selbstvertrauen wollen die Nagolder Kicker nun auch das letzte Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten FC Holzhausen bestreiten. Anpfiff im Nagolder Stadion ist um 14 Uhr!

+++ 15. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Hält die Nagolder Serie  auch im letzten Vorrundenspiel?

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VfL Nagold – SV Seedorf

Samstag, 25.11.2017, 14:30 Uhr

Bildergebnis für Christoph Ormos

Ist am Samstag wieder einsatzbereit für die Nagolder: Christoph Ormos Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Am Samstag steht für die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold das letzte Vorrundenspiel auf dem Plan. Nur zu gerne würde der Tabellenführer gegen den Aufsteiger SV Seedorf ebenfalls dreifach punkten und seine Serie weiter ausbauen. Doch die Gäste aus dem Kreis Rottweil haben am letzten Samstag beim 4:3-Heimsieg gegen den SV Zimmern bewiesen, dass sie in der Lage sind, Spitzenteams zu ärgern. Die Nagolder wollen nach der eher durchwachsenen Vorstellung in Gechingen nochmal Vollgas geben und die Nagolder Fans mit tollem Fußball begeistern.

Sanyang bewahrt Nagolder in Gechingen vor Rückstand

„Ich nehme die drei Punkte gerne mit, aber mit dem Spiel bin ich in der Summe nicht zufrieden.“, sagte ein sichtlich mitgenommener Armin Redzepagic nach dem Last-Minute-Sieg bei den SF Gechingen am vergangenen Sonntag. Die Gechinger gecoacht vom ehemaligen VfL-Jugendtrainer Benjamin Maier waren perfekt eingestellt und ließen die Nagolder nur selten zur Entfaltung kommen. Vor allem in Hälfte zwei erspielte sich der Aufsteiger drei, vier hochkarätige Chancen, doch Nagolds Keeper Sanyang hielt glänzend.

Reinhardt trifft in der Nachspielzeit

In der Nachspielzeit legte Daniel Schachtschneider nach einem gewonnenen Zweikampf an der Außenlinie scharf nach innen, wo Goalgetter Pascal Reinhardt goldrichtig stand und zum viel umjubelten Siegtreffer einnetzte- der 11. Nagolder Saisonsieg war unter Dach und Fach.

Seedorf souveräner Bezirksliga-Meister

Am letzten Vorrundenspieltag ist nun der Aufsteiger SV Seedorf zu Gast im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion. Das Team von Tobias Bea und Tobias Heizmann feierte in der vergangenen Saison die souveräne Meisterschaft in der Bezirksliga Schwarzwald und feierte mit dem Landesliga-Aufstieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. 108 geschossene Tore und 77 von 84 möglichen Punkten zeigen nur zu deutlich, dass dieser Aufstieg mehr als verdient war.

Sieg gegen Zimmern in Unterzahl

In der neuen Liga tut sich das Team aus dem Kreis Rottweil noch schwer. Erst vier Unentschieden und zwei Siege stehen auf der Habenseite der Seedorfer, mit aktuell zehn Punkten belegt man derzeit den vorletzten Tabellenplatz, der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt aber nur vier Punkte. Am letzten Wochenende setzte der Neuling ein dickes Ausrufezeichen im Abstiegskampf, im Heimspiel gegen den Verbandsliga-Absteiger SV Zimmern behielt man mit 4:3 die Oberhand- und das, obwohl man nach der roten Karte gegen Torhüter Steffen Werner gut eine Stunde in Unterzahl spielte. Auch wenn es nach früher 3:0-Führung noch einmal eng wurde, war die Freude nach dem Abpfiff natürlich riesig.

Seedorf will auch in Nagold „Nadelstiche“ setzen

Nun steht gegen den VfL Nagold das nächste schwere Match auf dem Plan, doch der SV Seedorf hat nichts zu verlieren und wird sich sicher nicht über die gesamte Spielzeit in die Defensive zurückziehen. Das Hauptaugenmerk der Gäste wird sicher in der Abwehr liegen, nach vorne wird man sicher versuchen, einzelne Nadelstiche zu setzen- der Ligaprimus dürfte spätestens nach dem Coup in Zimmern vor dem Aufsteiger gewarnt sein.

Ormos einsatzbereit, Daniel Atis wieder im Kader

„Wir müssen uns gegenüber dem Match in Gechingen steigern“, sagt der Nagolder Trainer vor dem Spiel am Samstag. Personell gesehen entspannt sich die Lage: Christoph Ormos ist nach seiner Zahn-OP wieder fit und  wird vermutlich neben Marco Quiskamp im zentralen defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Auch Daniel Atis steht nach längerer Verletzungspause wieder im Kader. Ganz egal wer in der Startelf stehen wird, das Ziel ist für Armin Redzepagic klar: „Wir wollen ohne Niederlage in die Winterpause!“ Wichtig wird sein, dass die Nagolder Mannschaft von Beginn an offensiv zu Werke geht und die Gäste gar nicht erst zur Entfaltung kommen lässt- denn das kann gefährlich werden, diese Erfahrung hat der SV Zimmern am letzten Wochenende gemacht.  

+++ 14. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Späte Entscheidung in Gechingen –Pascal Reinhardt trifft in der Nachspielzeit

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0:1 Pascal Reinhardt (90.+3)

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Pascal Reinhardt erzielte den Nagolder Siegtreffer im Derby gegen Gechingen. Foto Schwartwälder Bote.

Von Albert M. Kraushaar

Es lief die letzte Minute der Nachspielzeit als Daniel Schachtschneider einen Zweikampf über die rechte Nagolder Angriffsseite gewann, den Ball scharf nach innen flankte, wo Pascal Reinhardt mit dem richtigen Riecher frei vor Manuel Potemke zum alles entscheidenden 1:0 für den VfL Nagold einschob.

„Wir nehmen die drei Punkte natürlich gerne mit, aber Gechingen hätte heute einen Punkt absolut verdient gehabt“ kommentierte ArminRedzepagic die späte Entscheidung in Gechingen. – und zeigte sich wenig erbaut von der Leistung seiner Mannschaft. Die hatte im ersten Abschnitt eine gute Phase um die zwanzigste Minute herum mit einem nichtgegebenen Foulelfmeter an Daniel Schachtschneider. „Aus meiner Sicht hätte man den geben können“ so ex SFG Kapitän Markus König, während Spielleiter Armin Burkhardt auf „Schwalbe“ plädierte, ein neutraler Ex- Trainer hingegen klar Elfmeter erkannte.

Gechingen stand auf jeden Fall gut, ließ den Nagoldern mit schnellem Anlaufen kaum Räume, und versuchte mit langen Bällen Konter zu fahren. Ohne Bastian Bothner (Blutvergiftung) hatte Benni Maier Florian Gehring ins Mittelfeld genommen, und der Dauerläufer hatte nach 53. Minuten die größte Möglichkeit per Kopf, doch Bubacarr Sanyang war geradezu „Katzenhaft“ zur Stelle. In Folge stand der Nagolder Schlussmann bei Großchancen von Fabian Schneider, Alexander Pretsch, und zweimal gegen Schüsse von Kevin Kielwein im Blickpunkt. Gechingen agierte nach der Pausewie aufgedreht, ging konsequent in den Nagolder Spielaufbau und kam so Möglichkeiten. „Das waren drei, vier hundertprozentigen Möglichkeiten, da müssen wir ein Tor machen“ so Benni Maier. Nagold war zu diesem Zeitpunkt zwar immer noch die reifere Mannschaft, Chancen der Güte von Andreas Kiwranoglou (71. Minute über das leere Tor nachdem Sanyang gegen Fabian Schneider Kopf und Kragen riskiert hatte), sah man bis auf einem Versuch von Pascal Reinhardt und einem Kravoscanec Schuss keine. I

n den letzten zehn Minuten bekamen die gut 300 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zu sehen, ohne dass es nochmals richtig gefährlich wurde. Auch die Nachspielzeit lief mit diversen Wechseln ohne Höhepunkte von der Uhr, bis Schachtschneider den am Ende alles entscheidenden Zweikampf gewann. Exakt auf der Höhe vom Linienrichter, ließ der bei dessen Flanke die Fahne unten und Pascal Reinhardt kam in der Mitte zu seinem 13. Saisontor. Gechingen monierte vergeblich Abseits, auch Schiedsrichter Marc Packert war sich nicht sicher, gab den Treffer jedoch sehr zum Ärger der Gechinger nach Rücksprache mit seinem Assistenten.

Benni Maier (SF Gechingen:)

 „Eine ganz bittere Niederlage, Nagold war in der ersten Halbzeit sicherlich besser, aber wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet und hätten im zweiten Abschnitt in Führung gehen müssen. Für die Mannschaft tut es mir leid, aber die hat keinen Grund traurig zu sein, die hatten den Tabellenführer lange Zeit am Rande einer Niederlage.“

(Armin Redzepagic VfL Nagold:)

Ich nehme die Punkte zwar gerne mit, aber mit dem Spiel war ich in Summe gesehen nicht zufrieden, auch wenn wir aktuell eine dünne Personaldecke haben. Gechingen hätte heute einen Punkt verdient gehabt.

+++ 14. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold fährt mit Respekt nach Gechingen

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SF Gechingen – VfL Nagold

Sonntag, 19.11.2017, 14:30 Uhr

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Nach längerer Verletzungspause gegen Gechingen wohl wieder dabei: Daniel Schachtschneider. Foto Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

So langsam aber sicher geht es für die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold in Richtung wohlverdiente Winterpause. Doch bevor es soweit ist, muss der Tabellenführer noch 270 Minuten auf Punktejagd gehen, die nächsten 90 am Sonntag beim Aufsteiger SF Gechingen. Nach dem 0:0 beim SV Zimmern will die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic in Gechingen am liebsten dreifach punkten- doch die Gastgeber sind zu Hause in dieser Saison noch ungeschlagen.

Gerechtes Remis in Zimmern

„Vor Beginn der Partie wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber wenn ich mir die erste Halbzeit anschaue, hätten wir auch gewinnen können.“, so VfL-Coach Redzepagic nach dem Auswärtsspiel beim SV Zimmern. Sein Team begann gut und hatte durch Matthias Rebmann, dessen Freistoß am Pfosten landete, die beste Torchance in der ersten Hälfte. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wurde Zimmern stärker, zuvor hatte Pascal Reinhardt ebenfalls eine gute Möglichkeit den Tabellenführer in Führung zu bringen- doch es sollte nicht sein. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten, torlosen Remis zwischen den beiden Spitzenteams.

Schachtschneider gegen Gechingen wohl einsatzbereit

Mit dem Unentschieden im Rücken läuft die Vorbereitung aufs Gechingen-Spiel im Nagolder Lager sicher etwas beschwingter, den der Abstand von sechs Punkten hat auch vor dem 14. Spieltag bestand. Hinzu kommt noch, dass sich die personelle Lage deutlich entspannt hat. Daniel Schachtschneider ist Stand heute einsatzbereit und auch Fabian Mücke kehrt aus dem Urlaub zurück. Raphael Schaschko scheint seine Knieprobleme ebenfalls überwunden zu haben.

Nebert und Döbele fallen aus

Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christoph Ormos, der aufgrund einer Zahn-OP diese Woche nicht trainieren konnte. Definitiv ausfallen werden der verletzte Michael Nebert und Adrian Döbele (Urlaub).

Gechinger Trainer Maier mit Nagolder Vergangenheit

Trotz guter personeller Vorzeichen erwartet der Nagolder Trainer in Gechingen ein kampfbetontes Spiel. „Gechingen ist in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen. Wir werden demütig nach Gechingen fahren!“  Auf der anderen Seite  steht einer, der die Nagolder bestens kennt: Benjamin Maier, der letzte Saison das Nagolder Bezirksliga-Team vor dem Abstieg rettete und jahrelang Jugendtrainer an der Nagold war, ist seit Juli Coach der SF Gechingen.

Maier mit Entwicklung der Mannschaft zufrieden

Was den bisherigen Saisonverlauf angeht, ist der 31-jährige nicht ganz zufrieden. „Wir haben vor allem gegen Seedorf, Maichingen, Wittendorf und Freudenstadt leichtfertig Punkte verschenkt! Die 6-9 Punkte fehlen uns jetzt.“ Was die Entwicklung der Mannschaft im taktischen und spielerischen Bereich angeht, ist Maier zufrieden.  

Gechinger Trainer erwartet spielstarke Nagolder

Am Sonntag erwartet er von seinem Team vollen Einsatz und erwartet, dass die Nagolder das „Spiel machen“. „Das ist ihre absolute Stärke, wir müssen schauen, dass wir die Offensive um Reinhardt und Schachtschneider in Schach halten.“, so Maier weiter.

Gechinger setzten auf Heimstärke

Für Sonntag hat er bis auf Wadim Gorbatschow (Ausland), Jens Kusterer (Aufbautraining), Jens Eicheler, Steffen Honigmann und Kai Becker alle Mann an Bord. Auch wenn Maier eine große Verbindung zum VfL Nagold hat, wird er mit seinem Team die Punkte sicher nicht kampflos abgeben- schließlich wollen die Gechinger auch nach dem 14. Spieltag zu Hause ungeschlagen bleiben.

Nagold kann Herbstmeisterschaft perfekt machen

 Die Nagolder müssen in Gechingen also von der ersten Minute an Vollgas geben um die Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Ein Sieg würde nicht nur Selbstvertrauen für die letzten beiden Heimspiele vor der Winterpause gegen Seedorf und Holzhausen geben- noch viel wichtiger: Der VfL Nagold wäre mit einem Erfolg Herbstmeister- ein Titel, den man bei den Nagoldern sicher gerne mitnehmen würde. Bei den Gästen will man sich mit einem Sieg etwas von den Abstiegsrängen entfernen. Hält die Gechinger Heimserie oder macht der VfL Nagold die Herbstmeisterschaft perfekt? Eine spannende Frage, die sich freilich erst am späten Sonntagnachmittag beantworten lässt.

+++ 13. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

SV  Zimmern bittet den VfL Nagold zum Spitzenspiel

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SV Zimmern – VfL Nagold

Sonntag, 12.11.2017, 14:30 Uhr

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Zeigte gegen Böblingen eine starke Leistung: Matthias Rebmann (am Ball). Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Am13. Spieltag der Landesliga Staffel 3 fahren die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold zum Spitzenspiel nach Zimmern. Mit 10 Siegen aus zwölf Spielen im Gepäck will der Tabellenführer auch beim Verbandsliga-Absteiger punkten. Doch die Gastgeber haben nach anfänglichen Schwierigkeiten ebenfalls einen Lauf: Aus den letzten zehn Partien holte die Mannschaft von Patrick Fosse 26 von möglichen 30 Punkten. Beide Mannschaften werden sicher alles daran setzen, dass ihre Serie auch am Sonntagabend noch Bestand hat – beide Mannschaften sind also in Topform, bleibt nur die Frage, welche der beiden Teams diese auch am Sonntag auf dem Platz umsetzen kann.

Kravoscanec macht Derbysieg perfekt

„Beim Lattentreffer kurz vor Schluss hatten wir Glück aber der Sieg war verdient! Wir haben in der zweiten Halbzeit mit viel Herz gespielt.“, war VfL-Coach Armin Redzepagic nach dem Derby-Sieg gegen die SV Böblingen sichtlich erleichtert. Erst nach einer Stunde kam die Nagolder Offensive besser ins Rollen, Luka Kravoscanec und Co. Kreierten mit zunehmender Spieldauer mehr Chancen. Nachdem Pascal Reinhardt (am Tor vorbei) und Matthias Rebmann, der nach einem Kopfball am Böblinger Keeper scheiterte, beste Chancen vergaben, erlöste Luka Kravoscanec die Fans: Nach tollem Solo von Rebmann musste der Youngster nur noch einschieben und der zehnte Saisonsieg war perfekt.

Zimmern in der Offensive stark besetzt

Am Sonntag erwartet man im Lager des VfL Nagold mit dem SV Zimmern einen stärkeren Gegner. Der Verbandsliga-Absteiger aus dem Kreis Rottweil hat sich nach Startschwierigkeiten auf Platz zwei vorgespielt. Mit Tom Schmid und Christian Braun, der vor der Saison aus Cad Dürrheim kam, haben die Gastgeber zwei echte „Torjäger“ in ihren Reihen. „Zwei „Ausnahmekönner“ in einer sehr spielstarken Mannschaft.“, ist Nagolds Trainer Redzepagic von den beiden Offensivaktueren sehr angetan.

Nagold will in Zimmern nicht „mauern“

Es wird also aus Sicht des Tabellenführers wichtig sein, die Kreise von Schmid und Braun einzuengen. Zuletzt gab es für die Gastgeber einen ungefährdeten 3:0-Erfolg bei den SF Gechingen. Auch wenn Zimmern in der zweiten Hälfte nicht mehr so stark aufspielte, war der Sieg absolut verdient. Trotz der vielen Stärken beim Gegner will sich der VfL Nagold am Sonntag keinesfalls nur auf die Defensive konzentrieren. „Wir werden versuchen, unser Spiel so gut es geht durchzubringen.“, so Armin Redzepagic.

Mücke, Nebert und Atis nicht an Bord

Der Trainer des Tabellenführers wäre mit einem Remis am Sonntag gar nicht so unzufrieden, vor allem, wenn man die personellen Vorzeichen in Betracht zieht. So fehlen bei den Nagoldern mit Fabian Mücke und Michael Nebert gleich zwei wichtige Spieler definitiv aus – auch Daniel Atis steht wegen einer Knieverletzung ebenfalls nicht zur Verfügung.

Einsatz von Schaschko fraglich

Daniel Schachtschneider wird nach seinem Muskelfaserriss zunächst auf der Bank sitzen. Hinter dem Einsatz von Abwehrchef Raphael Schaschko steht wegen Knieproblemen noch ein Fragezeichen. Aber jammern will man bei den Blau-Weißen aufgrund der etwas dünnen Personaldecke auf keinen Fall- im Gegenteil: Mit dem Verlauf der bisherigen Saison ist man mehr als zufrieden.

Müller: Wiedersehen mit Ex-Verein

 Im Tor wird gegen den SV Zimmern Matthias Müller stehen und trifft damit auf alte Bekannte: Der Torspieler wechselte zur Saison 14/15 von Nagold nach Zimmern und trug fast sechs Jahre lang das Trikot der Schwarz-Gelben.

Macht der VfL Nagold die Herbstmeisterschaft perfekt?

Wer ansonsten beim Tabellenführer auflaufen wird, ist noch offen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die gleiche Mannschaft auflaufen wird, die am letzten Samstag den SV Böblingen geschlagen hat. Wenn es dem VfL gelingt, von Anfang an dagegen zu halten, ist ein Punktgewinn allemal drin. Mit einem Unentschieden könnten die Nagolder zudem die Herbstmeisterschaft perfekt machen – doch da werden die Gäste aus Zimmern sicher etwas dagegen haben.

+++ 12. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Luka Kravoscanec der Held im Derby

Bildergebnis für logo vfl nagoldvs.Bildergebnis für logo SV Böblingen1:0 (0:0)

1:0 Luka Kravoscanec (83.)

Erzielte den Siegtreffer gegen Böblingen: Luka Kravoscanec Foto: Albert M. Kraushaar

Von Dominik Veitinger

Freude, lachende Gesichter und großer Jubel waren am späten Samstagnachmittag  auf dem Nagolder Sportplatz trumpf- der VfL Nagold feierte einen etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 1:0-Heimsieg im Derby gegen den SV Böblingen. Die Gäste zeigten eine Stunde eine gute Leistung, ehe die Nagolder besser ins Spiel kamen. In der 83. Minute erlöste Luka Kravoscanec Mannschaft und Fans mit dem Siegtreffer!

Böblingen hält von Anfang an dagegen

„Wie wir gewinnen ist mir egal, aber ich will gegen Böblingen drei Punkte!“, lautete die klare Marschrichtung von Nagolds Coach Armin Redzeagic vor dem Spiel. Im Vergleich zum Auswärtssieg in Wittendorf nahm er in der Startelf nur eine Änderung vor- Dominik Pedro spielte für Perparim Halimi. Die Heimmannschaft wollte von Anfang an Druck machen und das Heft in die Hand nehmen. Doch die Böblinger hielten von der ersten Minute an dagegen und ließen die Nagolder im ersten Durchgang kaum zur Entfaltung kommen. Die erste Torannährung wagten die Gäste, doch eine Flanke von Andre Esteves war kein Problem für VfL-Keeper Bubacarr Sanyang (5.).Vier Minuten später waren die Böblinger wieder im Vorwärtsgang, doch ein Schuss von Marc Hetzel ging weit übers Nagolder Tor.

Marc Hetzel mit größter Böblinger Chance

Dem Tabellenführer gelang es gegen gut stehende Böblinger in der Anfangsphase kaum, in die gefährlichen Zonen zu kommen. Nach Elf Minuten dann der erste Nagolder Vorstoß- Luka Kravoscanec passte nach links zu Dominik Pedro, welcher wieder auf Kravoscanec zurücklegte, das daraus entstehende Foul pfiff der Schiedsrichter nicht. Der Tabellenführer hatte großes Glück, als Sascha Raich eine Flanke von Besim Ramadani am langen Pfosten nur knapp verpasste (15.). Nur eine Minute später lenkte Nagolds Keeper Sanyang eine Flanke der Gäste über den Pfosten, Marc Bühler beförderte den Ball per Kopf endgültig ins Seitenaus. Nach 25 gespielten Minuten war das Glück den Nagoldern erneut hold- nach einem Fehlpass im Aufbauspiel stand Sanyang zu weit vor seinem Tor, doch Marc Hetzel traf zur Erleichterung der Nagolder Fans das Nagolder Tor nicht.

Schaschkos Freistoß nur knapp am Tor vorbei

Vor allem über die Außenbahnen war der Tabellenführer heute verwundbar- das Offensivspiel stockte. Nach einer halben Stunde dann die nächste Torannährung der Nagolder – der agile Matthias Rebmann flankte nach Zuspiel von Pascal Reinhardt in die Mitte, doch dort wusste sich Luka Kravoscanec nur mit einem Foul zu helfen, sodass auch dieser Angriffsversuch verpuffte. In der 33. Minute dann die bis dato größte Nagolder Chance für die Gastgeber. Nach einem Foul an Pascal Reinhardt setzte Raphael Schaschko einen Freistoß aus etwa 18 Metern nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nagolder nun etwas besser im Spiel

Vier Minuten später wurde ein Flachschuss von Pascal Reinhardt zur Ecke abgefälscht, das Nagolder Offensivspiel sah nun etwas besser aus. Quasi mit dem Pausenpfiff dann die nächste Chance für den Ligaprimus, doch eine flache Hereingabe von Luka Kravoscanec wurde von der SVB-Abwehr im letzten Moment geklärt werden. Es ging also mit dem 0:0 in die Kabinen.

Rebmann mit Kopfballchance- Böblinger Keeper pariert

Im zweiten Durchgang kam Adrian Döbele für den angeschlagenen Raphael Schaschko ins Spiel. Die erste Torchance hatte der agile Luka Kravoscanec – nach Vorlage von Christoph Ormos ging sein Schuss allerdings weit übers Tor von SVB-Keeper Jens Wolf (50.).Nach gut einer gespielten Stunde traf Marco Quiskamp nach einem tollen Angriff über Rebmann und Kravoscanec nur das Außennetz. Die Nagolder kamen jetzt besser in Fahrt und hatten durch ihren Kapitän Matthias Rebmann die nächste Großchance: Nach einem Nagolder Freistoß von rechts kam der Ball an den langen Pfosten zu Luka Kravoscanec. Dessen Volleyabnahme flog zurück in Richtung rechte Eckfahne, wo Andre Esteves eine „Kerze“ produzierte- Rebmann kam im 16-er an den Ball, doch seinen wuchtigen Kopfball lenkte der Böblinger Keeper mit einer tollen Parade über die Latte (65.).

Luka Kravoscanec lässt die Nagolder jubeln

Böblingen versuchte in der letzten Viertelstunde, das Unentschieden über die Zeit zu retten und stand nun sehr tief in der eigenen Hälfte. Gut 10 Minuten vor dem Ende hatten die Nagolder Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Pascal Reinhardt versprang vor dem leeren Tor der Ball, sodass der Ball rechts am selbigem vorbeiging. Doch dann kam die 83. Spielminute: Matthias Rebmann zündete über rechts den Turbo, der Nagolder Mittelfeldmann lief bis zur Grundlinie, behielt den Übersicht und legte zurück auf den mitgelaufenen Luka Kravoscanec , der den Ball sicher im Tor versenkte.

Gäste mit Lattentreffer

Die Gäste warfen nun alles nach vorne und hatten in der Nachspielzeit durch einen Lattentreffer die große Chance zum Ausgleich, doch es sollte nicht sein. Um 16:20 Uhr war es dann amtlich: Der VfL Nagold gewinnt das Prestigeduell gegen den SV Böblingen.

Am Sonntag Spitzenspiel in Zimmern

Durch die drei Punkte konnte der Vorsprung von sechs Punkten auf den ebenfalls siegreichen SV Zimmern (3:0 gegen Gechingen) gehalten werden. Am nächsten Sonntag steigt beim SV Zimmern das Spitzenspiel- auch hier hätte man im Nagolder Lager sicher nichts gegen einen knappen Sieg! Doch jetzt dürfen die Nagolder Kicker den Derbysieg erst einmal ausgiebig feiern- ehe dann am Montag die Vorbereitung auf das Spitzenspiel startet.      

+++ 12. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Nagold gegen Böblingen – ein Derby mit viel Brisanz

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VfL Nagold – SV Böblingen

Samstag, 04.11.2017, 14:30 Uhr

Die Nagolder (weiße Trikots) wollen im Derby gegen Böblingen den zehnten Saisonsieg einfahren. Foto: Albert M. Kraushaar

Von Dominik Veitinger

„Wir haben in der ersten Halbzeit eine klasse Teamleistung gezeigt!“, freute sich VfL-Coach Armin Redzepagic über den 5:2-Erfolg seiner Mannschaft beim Aufsteiger SV Wittendorf. Generalprobe gelungen- der Spitzenreiter scheint also bestens gerüstet fürs anstehende Derby gegen die SV Böblingen. Diesmal ist das Derby auch ein Spitzenspiel, denn die Gäste aus Böblingen spielen bislang ebenfalls eine tolle Saison und stehen derzeit auf Platz Drei der Tabelle! Erster gegen Dritter- Kampf, Leidenschaft, tolle Spielzüge- Fußballherz was willst du mehr!?

Deutlicher Sieg in Wittendorf

Der VfL Nagold machte nach zuletzt zwei Unentschieden am vergangenen Sonntag wieder einmal deutlich, dass er zu Recht von der Tabellenspitze grüßt. Bereits nach einer guten halben Stunde war die Partie auf dem Wittendorfer Sportgelände quasi entschieden. Die Nagolder gaben gegen den Aufsteiger von Anfang an Vollgas und führten zur Halbzeit nach Toren von Raphael Schaschko, Valentin Asch und einem Doppelpack von Luka Kravoscanec zur Pause bereits mit 4:0! Kurz nach der Pause erhöhte Pascal Reinhardt auf 5:0, dann schaltete der Ligaprimus einen Gang zurück, so dass Wittendorf noch auf 2:5 heran kam. Doch am Ende war der neunte Saisonsieg nie in Gefahr!

Redzepagic feiert Landesliga-Debüt

Trainer Armin Redzepagic durfte den Erfolg seiner Mannschaft sogar auf dem Platz miterleben, denn nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Christoph Ormos und Daniel Atis musste der Nagolder Übungsleiter selbst ran. In der Schlussphase verletzte sich dann auch noch Pascal Reinhardt, so dass die Nagolder Fußballer mit Zehn Mann zu Ende spielen mussten.

Nagolder wollen im Derby agieren anstatt reagieren

Nun sind im Nagolder Lager alle Augen auf das Derby gegen die SV Böblingen gerichtet und das Ziel ist klar: Das Heimspiel gewinnen und so den direkten Verfolger weiter auf Distanz halten! Die Gäste aus Böblingen gilt es jedoch nicht zu unterschätzen: „Böblingen hat eine starke Mannschaft, und ist vor allem mit Sascha Reich und Marc Hetzel individuell sehr stark besetzt!“, hebt Redzepagic warnend den Zeigefinger. „Wir wollen agieren statt reagieren und unser Spiel durchbringen!“, so der Coach der Nagolder weiter.

Ormos und Reinhardt angeschlagen

Wer gegen Böblingen beginnen wird, ist noch offen. Wenn die verletzten Christoph Ormos (Schlag auf den Knöchel) und Pascal Reinhardt fit sind, könnte die gleiche  Elf wie in Wittendorf auflaufen. Pascal Reinhardt zog sich am Sonntag eine Verhärtung der oberen Beinmuskulatur zu, doch die Chancen für Samstag stehen gut, die physiotherapeutische Behandlung am Mittwoch scheint angeschlagen zu haben. Die personellen Vorzeichen stehen fürs Spitzenspiel also recht gut. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christoph Ormos. Sein Einsatz wäre für das Nagolder Spiel enorm wichtig, da der 21-jährige enorm laufstark ist und zudem auch noch torgefährlich agiert. Und auch von Marco Qusikamp ist Armin Redzepagic derzeit sehr angetan: „Er tritt von Woche zu Woche spielbestimmender auf und gibt den Takt vor.“   

SV Böblingen verliert in Zimmern

Bei den Gästen aus Böblingen herrschte nach der 2:4-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten SV Zimmern Ernüchterung. „Natürlich ist man enttäuscht, wenn man nach neun Spielen ohne Niederlage ausgerechnet gegen Zimmern verliert. Aber der Sieg war verdient, weil der SV Zimmern die besseren Torchancen hatte.“, so SVB-Coach Thomas Siegmund nach der Niederlage gegen den Verbandsliga-Absteiger.

Großer Umbruch in Böblingen

Dennoch ist man beim aktuellen Tabellen-Dritten mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden, denn trotz eines großen Umbruchs vor der Saison hat es die Mannschaft geschafft, sich im oberen Drittel der Tabelle festzuspielen- und es sind ja freilich noch viele Punkte zu vergeben.

Viele Ausfälle vor dem Spitzenspiel

Während der Saison hatten die Gäste häufig mit einer dünnen Personaldecke zu kämpfen- und auch vor dem Spitzenspiel beim VfL Nagold sieht es personell nicht wirklich gut aus: Die Verletztenliste ist lang, mit Kapitän Daniel Knoll, Mert Köse, Ante Jurkic und Andre Esteves fallen gleich vier wichtige Spieler aus. Hinzu kommt, dass Verteidiger Daniel Buscaglia nach seiner roten Karte vom vergangenen Sonntag ebenfalls fehlen wird. Gerade deshalb sieht Siegmund das Spiel in Nagold als „eine große Herausforderung“ für sein Team, zumal er von der individuellen Klasse im Nagolder Team geradezu beeindruckt ist. Siegmund erwartet eine selbstbewusste und spielstarke Mannschaft und hofft, dass seine Mannschaft das Derby so lange wie möglich offen halten kann.

Herbstmeisterschaft zum Greifen nah

Für den VfL Nagold stehen nun zwei wichtige Spiele an: Denn nach dem Derby gegen Böblingen ist man nächste Woche zu Gast beim Tabellen-Zweiten SV Zimmern. Wenn man diese beiden Partien erfolgreich bestreiten kann, stehen die Chancen auf die Herbstmeisterschaft äußerst gut. Einen weiteren Schritt zu diesem ersten Etappenziel will der Spitzenreiter mit einem Sieg gegen den SV Böblingen machen. 

 

+++ 11. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Gelungene Generalprobe vor dem Derby gegen Böblingen

Bildergebnis für logo sv wittendorfvs. Bildergebnis für logo vfl nagold2:5 (0:4)

0:1 Raphael Schaschko (6./FE) 0:2/0:3 Luka Kravoscanec (13./33.) 0:4 Valentin Asch (40.) 0:5 Pascal Reinhardt (53.) 1:5/2:5 Lysander Skoda (55./87.)

Bildergebnis für Valentin Asch

Valentin Asch erzielte das 4:0 gegen den SV Wittendorf

Von Dominik Veitinger

Nach zwei Unentschieden in Folge haben die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold am heutigen Sonntag ihren achten Saisonsieg eingefahren. Der Tabellenführer gewann nach einem gelungenen Auftritt beim Aufsteiger SV Wittendorf am Ende verdient mit 5:2 (4:0) und feierte damit eine gelungene Generalprobe vor dem Spitzenspiel gegen den SV Böblingen!

Frühe Nagolder Führung

Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen den TSV Ofterdingen veränderte VfL-Coach Armin Redzepagic seine  Mannschaft nur auf einer Position- Marc Bühler kam für Fabian Mücke in die Startelf. Den Nagoldern war von der 1. Minute an anzumerken, dass sie nach der verspielten Führung gegen Ofterdingen im heutigen Spiel dreifach punkten wollten. Bereits in der sechsten Minute brachte Raphael Schaschko seine Farben per Elfmeter mit 1:0 in Führung. Nach einem Abschlag von Keeper Sanyang startete Pascal Reinhardt durch- SVW-Torwart Lukas Finkbeiner stürmte aus seinem Tor und wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen.

Christoph Ormos muss verletzt raus

In der 13. Minute legte der starke Luka Kravoscanec das 2:0 nach: Nach einem tollen Pass von Burak Tastan setzte sich der junge Offensivspieler gut durch und hämmerte das Leder ins linke Eck. Die Wittendorfer kamen gar nicht ins Spiel, der Ligaprimus spielte tollen Offensivfußball. In der 20. Minute musste Armin Redzepagic das erste Mal wechseln- Christoph Ormos bekam einen Schlag ab und musste verletzt vom Feld. Für ihn kam Fabian Mücke in die Partie.

Doppelschlag durch Kravoscanec und Asch entscheidet Partie

Nach gut einer halben Stunde war die Partie auf dem Wittendorfer Sportgelände quasi entschieden: Nach einem hohen Ball setzte sich Luka Kravoscanec super durch und hämmerte den Ball zum 3:0 in die Maschen. Einmal durften die Nagolder Fans vor der Halbzeitpause dann noch jubeln: Nach einer Ecke  von Raphael Schaschko schob Verteidiger Valentin Asch den Ball zum 4:0 ins Tor. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Kabinen.

Wittendorf zeigt Moral

In der zweiten Halbzeit erzielte Pascal Reinhardt nach einem Foul an Marco Quiskamp per Elfmeter das 5:0! Fortan verlor der Ligaprimus etwas den Faden, die Gastgeber kamen etwas besser ins Spiel. Die Nagolder spielten die sich bietenden Konterchancen nicht mehr sauber aus und gingen sehr fahrlässig mit ihren Torchancen um. Der SV Wittendorf zeigte eine ordentliche Moral und kam durch einen Doppelpack von Lysander Skoda auf 2:5 heran. In der Schlussphase spielte der VfL Nagold zu zehnt, denn nachem die Nagolder ihr Wechselkontingent schon voll ausgeschöpft hatten – auch Trainer Armin Redzepagic war schon auf dem Feld- musste Pascal Reinhardt nach Christoph Ormos und Daniel Atis (Knieprobleme) mit Leistenproblemen vom Feld.

Schachtschneider macht Fortschritte

Dennoch war der Sieg nie in Gefahr- die Nagolder Mannschaft feierte somit eine gelungene Generalprobe vor dem Derby gegen den SV Böblingen am kommenden Samstag. Bei den angeschlagenen Spielern stehen die Chancen recht gut, dass sie am Wochenende wieder fit sind. Hinzu kommt, dass sich Daniel Schachtschneider wieder im Lauftraining befindet und bei gleichbleibendem Heilungsverlauf an einen Kurzeinsatz gegen die SV Böblingen zu denken ist. Eines ist jedenfalls sicher: Wenn es der Mannschaft von Armin Redzepagic gegen Böblingen gelingt, eine ähnliche Leistung abzurufen, dürfte ein Erfolg durchaus möglich sein.  

+++ 11. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Nagolder beim Triple-Sieger SV Wittendorf gefordert

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SV Wittendorf – VfL Nagold

Sonntag, 29.10.2017, 15:00 Uhr

Pascal Reinhardt und der VfL Nagold sind am Sonntag in Wittendorf gefordert. Foto: Schwärzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge wollen die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold am kommenden Sonntag endlich wieder dreifach punkten. Eine Woche nach der Punkteteilung gegen den Aufsteiger TSV Ofterdingen ist die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic beim SV Wittendorf gefordert. Der Landesliga-Neuling aus dem Kreis Freudenstadt ist zu Hause sehr stark und darf vom Tabellenführer also keinesfalls unterschätzt werden.

Nagolder Offensivspiel gerät nach Führung ins Stocken

„Der Punktverlust hätte zwar nicht sein müssen, aber wir haben auch gegen einen sehr starken Gegner gespielt!“, lautete das Fazit des Nagolder Trainers nach dem Unentschieden zu Hause gegen den TSV Ofterdingen am vergangenen Samstag. Nachdem Matthias Rebmann (1.) und Luka Kravoscanec (15.) die Nagolder früh in Front brachten, geriet das Nagolder Offensivspiel immer mehr ins Stocken. Die Gäste erspielten sich mehr und mehr Chancen und erzielten noch vor der Pause den Anschlusstreffer zum 2:1. Im zweiten Durchgang kam der Tabellenführer zu zwei, drei guten Möglichkeiten, um das Spiel zu entscheiden- doch es sollte nicht sein: In der 76. Minute erzielte Tim Löffler mit seinem zweiten Tor den 2:2-Endstand, ein glücklicher aber durchaus verdienter Punkt für Ofterdingen.

SV Wittendorf sehr heimstark

Am Sonntag will der Tabellenführer nach zuletzt zwei Remis nun wieder dreifach Punkten. Doch das Auswärtsspiel in Wittendorf wird nicht einfach- der Aufsteiger aus dem Nordschwarzwald hat nämlich neun von insgesamt elf Punkten auf heimischem Platz eingefahren. Und auch das Tore schießen klappt für die Mannschaft von Lukas Wuzik vor heimischem Publikum ganz gut: Gegen Maichingen (5:1), Bösingen (4:0) und Mitaufsteiger Gechingen (2:1) erzielte man insgesamt elf Treffer und spielte zudem tollen Fußball!

Klassenerhalt wäre die Krönung nach Triple-Erfolg

Gerne würden die Kicker aus dem Landkreis Freudenstadt auch im nächsten Heimspiel gegen den VfL Nagold was holen und so einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Dieser würde der vergangenen Saison die Krönung aufsetzen- da nämlich hatte der SV Wittendorf gleich dreimal Grund zu feiern und holte- im Gegensatz zum großen FC Bayern das Triple! Neben der souveränen Meisterschaft und dem Bezirkspokal gewann die Truppe von Jürgen Haug und Co-Spielertrainer Wuzik auch noch den legendären „Heimatpokal“.

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Jubelten letzte Saison über das Triple: Die Fußballer des SV Wittendorf. Foto: Schwarzwälder Bote

Offensive mit Landesliga-Qualität

 Die Mission „Landesliga“ starteten die Verantwortlichen aus Wittendorf mit fast dem gleichen Kader aus der letzten Spielzeit. Mit Lucas Haug, Sandro Bossert und Henry Seeger hat die Offensive des Aufsteigers sicher Landesliga- Qualität. Doch das man als Neuling trotzdem das ein oder andere Mal Lehrgeld zahlen muss, das haben Fans und Mannschaft aus Wittendorf letzte Woche erfahren müssen: Beim Verbandsliga-Absteiger verlor man mit 0:4- doch nun steht ja wieder ein Heimspiel an.

Wittendorf freut sich auf die Partie

Was die personelle Lage angeht, sieht es beim Aufsteiger für das Match am Sonntag nicht so rosig aus: „Wir haben 5-6 verletzte und angeschlagene Spieler. Das können wir nicht einfach so auffangen.“, so Spielertrainer Lukas Wuzik. Dennoch freut er sich mit seinem Team auf die Partie und hofft, dass seine Jungs sich gut wie möglich aus der Affäre ziehen. Die Favoritenrolle sieht er klar verteilt: „Nagolds Offensive sowie die Erfahrung im Team sind extrem stark. Sie sind für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft!“, hält Wuzik große Stücke auf den kommenden Gegner.

Nagolder lassen sich von Tabelle nicht blenden

Beim VfL Nagold bleibt man auch nach zuletzt zwei Unentschieden ruhig und schaut von Spiel zu Spiel „Wir lassen uns vom Tabellenplatz nicht blenden. Ich habe immer gesagt, dass mal eine Phase haben, wo es nicht so gut läuft, so der Nagolder Übungsleiter vor dem Spiel beim Aufsteiger am Sonntag. Personell gesehen ist beim Ligaprimus alles beim alten: Fehlen werden weiterhin Daniel Schachtschneider und Michael Nebert- zwei Ausfälle die sicherlich schmerzen. „Wir haben aber trotzdem noch genügend Qualität im Kader, um guten Fußball spielen zu können.“, will Armin Redzepagic das Fehlen seiner beiden Leistungsträger nicht als Ausrede gelten lassen.

Wittendorfer Offensive nicht ins Spiel kommen lassen

 Beim Gastspiel in der Loßburger Teilgemeinde wird es für die Nagolder darauf ankommen, von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen und die SV-Offensive um Sandro Bossert nicht ins Spiel kommen zu lassen. Spannend wird auch zu beobachten sein, wie sich die „Blauen“ aus dem Nagoldtal auf dem sehr kleinen Platz der Gastgeber zu Recht finden.

Generalprobe vor dem Spitzenspiel

 Ein Sieg in Wittendorf würde der Nagolder Seele sicherlich gut tun- schließlich steht ja am Samstag, 4. November, das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellen-Zweiten SV Böblingen an. Gelingt der Redzepagic-Elf die Generalprobe, könnte man das Spitzenspiel sicherlich etwas entspannter angehen. Doch zunächst muss man erst einmal die Aufgabe beim SV Wittendorf erfolgreich lösen.   

+++ 10. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Frühe 2:0-Führung reicht dem VfL Nagold nicht zum Sieg

Bildergebnis für logo vfl nagoldvs. Bildergebnis für logo tsv ofterdingen2:2 (2:1)

1:0 Matthias Rebmann (1.) 2:0 Luka Kravoscanec (15.) 2:1/2:2 Tim Löffler (26./76.)

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Hielt das Unentschieden gegen Ofterdingen fest: VfL-Keeper Bubacarr Sanyang

Von Ulrich Hamann

Wer am späten Samstagnachmittag  den Jubel der Ofterdinger Mannschaft nach dem Landesligaspiel gegen den VfL Nagold beobachtete, musste zu dem Ergebnis kommen, dass der TSV Ofterdingen der  Sieger des Spiels sei. Wenn eine Mannschaft nach einem 2:2 Unentschieden so jubelt, dann zeugt das auch von großem Respekt gegenüber dem Gegner.

Frühe Führung durch Rebmann und Kravoscanec

In der Tat schien es lange so aus, als könnte das Spiel nur zugunsten des Tabellenführers aus Nagold ausgehen. Bevor alle Zuschauer auf ihren Plätzen waren, stand es schon 1:0 für die Hausherren. Matthias Rebmann nagelte das Spielgerät aus 16 Metern unhaltbar in den Kasten. Als Luka Kravoscanec dann in der 15. Minute richtig spekulierte und den zu kurzen Rückpass eines Ofterdinger Verteidigers ins Tor spitzelte, schien alles auf den neunten Saisonsieg der Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic hinauszulaufen.

Ofterdingen setzt Nadelstiche/Tim Löffler erzielt Anschlusstreffer

 Doch es schlich sich die eine oder andere Nachlässigkeit in das Spiel des VfL und die Gäste aus Ofterdingen ergaben sich nicht in ihr Schicksal, sondern arbeiteten sehr gut gegen den Ball und machten es den Nagolder schwer den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Und nach vorne setzten sie immer wieder Nadelstiche, bevorzugt mit langen Bällen in die Spitze auf Tim Löffler. Der kam immer wieder zu Abschlüssen. Sein Abschluss in der 24. Minute  war noch Beute vom Nagolder Torwart Boubacarr Sanyang. Zwei Minuten später aber gelang ihm der Anschlusstreffer. Aus halbrechter Position schoss er den Ball in den Winkel – Marke Tor des Monats.  

Partie immer ausgeglichener

In der 37.Minute hätte er fast den Ausgleich erzielt, aber wieder konnte es „Buba“ verhindern. Nagold versuchte, nun wieder zielstrebiger nach vorne zu spielen. Matze Rebmann und Fabi Mücke kombinierten sich auf der rechten Seite gekonnt durch. Der Pass in die Mitte nahm Pascal Reinhardt direkt ab, der Ball flog aber knapp über das Tor. Die letzte Chance vor der Pause gehörte dann wieder Ofterdingen. Nach einer Ecke köpfte Kapitän Andrej Schlecht den Ball in die Arme des Nagolder Torhüters.

Durchaus verdienter Ausgleich für die Gäste

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel im Mittelfeld noch intensiver, die Chancen vor den Toren weniger. In der 70. Minute hätte Perparim Hallimi dann für Nagold fast den Deckel drauf gemacht. Auf halblinker Position war er durchgebrochen, seinen Schuss wehrte aber der Ofterdinger Torwart Leon Beuter ab. Sechs Minuten später dann war es wieder Tim Löffler, der auf der anderen Seite durchmarschierte. Den ersten Schuss wehrte Boubacarr Sanyang noch ab, aber der Abpraller sprang dann von Löffler zum Ausgleich ins Tor.

Am Ende ein gerechtes Unentschieden

Ofterdingen war nun darauf bedacht das Unentschieden nach Hause zu bringen. Viele Unterbrechungen bestimmten den Rest des Spiels. Und Nagold fand keinen Schlüssel mehr, um die kompakte Defensive der Gäste zu knacken. Ofterdingen bejubelte am Ende den Punkt, der für die Mannschaft von Trainer Bernd Bauer durchaus ein wenig glücklich war, aber zu großen Teilen aufgrund einer großen taktischen Disziplin, einer hohen Laufbereitschaft und eines äußerst guten Tim Löffler verdient war.

+++ 10. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Starker Aufsteiger aus Ofterdingen zu Gast in Nagold

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VfL Nagold – TSV Ofterdingen

Samstag, 21.10.2017, 15:30 Uhr

Jubeln wollen die Nagolder auch gegen den TSV Ofterdingen Foto: VfL Nagold

Von Dominik Veitinger

Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben am vergangenen Sonntag beim SV 03 Tübingen die ersten Punkte in dieser Saison abgegeben. Die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic rannte in der Unistadt lange einem 0:1-Rückstand hinterher- ehe Torjäger Pascal Reinhardt in der Nachspielzeit den nicht unverdienten Ausgleich erzielte. Nun will der Tabellenführer im Heimspiel gegen Ofterdingen wieder dreifach punkten, doch das wird gegen den starken Aufsteiger sicher nicht einfach.

In Tübingen kommt häufig der letzte Pass nicht an

„Wir haben heute nicht auf dem Niveau gespielt, das wir in den bisherigen Spielen gezeigt haben.“, so der VfL-Coach nach dem Spiel in Tübingen. Zwar erspielte sich seine Mannschaft in der ersten Hälfte ein leichtes Chancenplus, doch der letzte Pass kam nie richtig an.

Nagold braucht 20 Minuten, um sich vom Rückstand zu erholen

Im zweiten Durchgang kamen die Nagolder zu einer dicken Dreifach-Chance, doch Tübingens Keeper hielt erst einen Schuss von Christoph Ormos, der Kopfball von Raphael Schaschko ging an die Latte und der dritte Versuch – ein satter Schuss von Matthias Rebmann ging knapp übers Tor. Kurz darauf trafen die Tübinger zum 1:0- ein Schock von dem Ligaprimus sich rund 20 Minuten erholen musste. Doch dann war die Elf um Marco Quiskamp wieder präsenter und nahm am Ende einen wichtigen Zähler mit nach Hause.

Aufsteiger aus Ofterdingen hält auch gegen Spitzenteams mit

Diesen „kleinen Fleck“ auf der sonst weißen Weste wollen die  Nagolder am kommenden Samstag wieder ausbessern. Zu Gast ist dann der TSV Ofterdingen. Die Gäste aus dem Raum Tübingen spielen nach dem souveränen Aufstieg bisher eine sehr ordentliche Saison. Am vergangenen Wochenende holte man zu Hause gegen den Verbandsliga-Absteiger SV Zimmern einen Punkt und auch gegen das Top-Team aus Böblingen konnte man die Woche zuvor beim 2:2-Unentschieden was Zählbares mitnehmen. „Mit den ersten 45 Minuten gegen Zimmern war ich nicht zufrieden, da hatten wir Glück das wir nicht das 3:1 kassiert haben. Ab der 60 Minute waren wir dann deutlich besser und hätten das Spiel aufgrund unserer Torchancen auch noch gewinnen können!“, so das Resümee von TSV-Coach Bernd Bauer zur Punkteteilung beim SV Zimmern.

Ofterdingens Coach freut sich auf die Partie in Nagold

Was das Spiel beim VfL Nagold angeht, weiß Bauer ganz genau, was auf seine Mannschaft zukommt den der kommende Gegner hat in den Augen des Gäste-Trainers eine hohe Qualität in allen Bereichen. „Doof, das sie in Tübingen geärgert wurden, dafür müssen wir jetzt wahrscheinlich büsen!“, sieht Bauer die Nagolder klar in der Favoritenrolle. Dennoch freut sich der 32-jährige auf die Partie im Nagolder Stadion: „Ich freue mich, im schönen Nagolder Stadion spielen zu dürfen!“, so Bauer  Es ist also davon auszugehen, dass der TSV Ofterdingen erst einmal versuchen wird, hinten sicher zu stehen und nach vorne einzelne Nadelstiche zu setzen.

Aufsteiger mit drittbester Defensive der Liga

Dass es gegen den Aufsteiger schwierig ist Tore zu schießen, zeigt die Zahl der Gegentore. Denn mit zehn Gegentoren stellt die Mannschaft von Bernd Bauer die drittbeste Defensive der Liga. Dieser Umstand wird es für die Nagolder sicherlich nicht leichter machen den neunten Saisonsieg einzufahren. Es wird auf Nagolder Seite darauf ankommen, die Fehlpassquote zu reduzieren und geduldig nach vorne zu spielen.

Redzepagics Jungs brennen auf Wiedergutmachung

Ausfallen werden weiterhin die beiden Offensivspieler Daniel Schachtschneider und Michael Nebert. Mit Daniel Atis, Asim Arslan und Adrian Döbele hat Armin Redzepagic jedoch wieder mehr Alternativen im Kader als das zuletzt der Fall war. Eines ist klar: Wenn es den Nagolder Kickern gelingt, ein frühes Tor zu erzielen, dürften die Chancen auf den nächsten „Dreier“ einzufahren. „Wir wollen unser Heimspiel gewinnen, aber ich glaube das die Jungs nach dem eher durchwachsenen Spiel in Tübingen auf Wiedergutmachung aus sind!“, ist sich Armin Redzepagic sicher, dass sein Team die Partie am Samstag mit der richtigen Einstellung angehen wird. Gelingt dem VfL Nagold am Samstag der 5. Heimsieg im fünften Heimspiel? Eine spannende Frage, die sich freilich erst am späten Samstagnachmittag beantworten lässt.

+++ 9. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold will Serie beim SV 03 Tübingen ausbauen

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SV O3 Tübingen – VfL Nagold

Sonntag, 15.10.2017, 15 Uhr

Von Dominik Veitinger

Am kommenden Sonntag reisen die Landesliga-Fußballer nach Tübingen und wollen dort ihre Siegesserie möglichst ausbauen. Auch wenn die Gastgeber des SV 03 Tübingen in dieser Saison zu Hause noch nicht punkten konnten, dürfen die Kicker aus der Unistadt vom Tabellenführer aus Nagold keinesfalls unterschätzt werden. Die Tübinger wollen mit dem ersten Heimsieg den Anschluss ans Tabellenmittelfeld schaffen und der VfL Nagold mit dem nächsten „Dreier“ die Superserie auf neun Siege ausbauen- die Bedingungen für ein spannendes Spiel sind also gegeben.

Redzepagic kann Gegner schwer einschätzen

„Vor allem in der zweiten Halbzeit hat ein Rädchen ins andere gegriffen!“, war VfL-Coach Armin Redzepagic mit der Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen die Young Boys Reutlingen zufrieden. Beim 6:1-Heimerfolg zeigte der Tabellenführer über die gesamte Spielzeit eine super Leistung und gewann auch in der Höhe verdient. Luka Kravoscanec, Christoph Ormos und Pascal Reinhardt trafen jeweils doppelt. Doch nun liegt das Augenmerk des Nagolder Trainers ganz auf der anstehenden Partie in Tübingen „Ein Gegner der schwer einzuschätzen ist.“, weiß Redzepagic nicht so wirklich, was auf seine Mannschaft zukommt.

Tübingen will dagegenhalten

Die Gastgeber haben viele neue Gesichter in ihrem Kader, es wird sicher noch ein bisschen brauchen, bis sich alle gefunden haben. Das der Umbruch beim SV 03 Tübingen noch in vollem Gange ist, zeigt die bisherige Saisonbilanz. Lediglich sechs Punkte hat die Mannschaft von SV-Coach Robert Hofacker bis jetzt auf dem Konto, beide Siege wurden in der Fremde eingefahren, zu Hause sind die Unistädter in dieser Saison noch ohne Punkte. „Natürlich sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden!“, zieht Robert Hofacker eine erste Bilanz. Gegen die Nagolder am Sonntag hat er alle Mann an Bord und hat somit eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Was die Partie gegen den Ligaprimus angeht, ist Hofacker realistisch: „Nagold ist das Maß der Dinge in der Liga. Wir müssen uns steigern, um bestehen zu können, wollen aber dagegenhalten!“

Schachtschneider und Nebert fallen aus

Was die Personalsituation beim VfL Nagold angeht, ist Trainer Armin Redzepagic nicht ganz sorgenfrei: Fehlen werden definitiv Daniel Schachtschneider und Michael Nebert. Schachtschneiders Verletzung vom vergangenen Sonntag stellte sich inzwischen als Muskelfaserriss heraus, Nebert laboriert noch an einer Fußverletzung. Mit seinen beiden Offensivspielern rechnet der Nagolder Übungsleiter erst in drei bis vier Wochen wieder. Doch was die Alternativen angeht, sieht es schon wieder ganz gut aus. Daniel Atis, Burak Tastan und Asim Arslan sind wieder fit und auch Marc Bühler hinterließ zuletzt einen guten Eindruck.

Bubacarr Sanyang wieder im Tor

Eine Änderung im Vergleich zum Heimspiel gegen Reutlingen kündigte Armin Redzepagic bereits an: „Bubacarr Sanyang wird wieder im Tor stehen.“ Wer ansonsten von Anfang an auflaufen wird, das ließ der Nagolder Coach noch offen. Es wird sicher darauf ankommen, von Beginn an die Zweikämpfe anzunehmen, denn die Tübinger werden sicherlich alles daran setzen, den ersten Heimsieg zu landen. Doch kann der SV 03 Tübingen den VfL Nagold wirklich stoppen? Die Zuschauer dürfen gespannt sein und sich auf eine spannende Partie auf dem Tübinger Sportgelände freuen.

+++ 8. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Die Young Boys werden vom Nagolder ICE regelrecht überollt

Bildergebnis für logo vfl nagoldvs. Bildergebnis für tsg reutlingen logo6:1 (3:1)

1:0/6:1 Luka Kravoscanec (16./86.) 2:0/3:0 Christoph Ormos (25./32.) 3:1 Fatmir Karasaralihovic 4:1/5:1 Pascal Reinhardt (57./59.)

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Krönte seine tolle Leisung mit einem Doppelpack: Christoph Ormos

Von Dominik Veitinger

Nächster Halt Reutlingen: Die Fußballer desLandesligisten VfL Nagold sind nicht aufzuhalten und steuern scheinbar unaufhaltsam in Richtung Verbandsliga. Am heutigen Sonntagnachmittag gewann das Team von Trainer Armin Redzepagic sein Heimspiel gegen die TSG Reutlingen hochverdient mit 6:1 (3:1) und landete damit den 8. Sieg im achten Spiel. Mit der Maimalausbeute von 24 Punkten bleiben die Nagolder natürlich Tabellenführer! Luka Kravoscanec, Christoph Ormos und Pascal Reinhardt steuerten jeweils zwei Treffer zum Erfolg bei.

Nagolder legen los wie die Feuerwehr

„Wir haben alles perfekt umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten!“, so VfL-Coach Redzepagic, der von der Leistung seiner Mannschaft mehr als angetan war. Im Vergleich zum 0:4-Sieg in Bösingen veränderte er seine Startformation auf drei Positionen: Im Tor stand Matthias Müller, im Mittelfeld agierte der zurückgekehrte Marco Quiskamp und für den verletzten Michael Nebert spielte Dominik Pedro. Doch auch mit drei Veränderungen ließ sich der Ligaprimus nicht aus dem Konzept bringen und spielte zeitweise richtig tollen Fußball. Die Gäste aus Reutlingen zeigten, dass sie in der Tabelle eigentlich weiter nach vorne gehören, doch am Ende war auch die TSG gegen den „Nagolder ICE“ chancenlos. Nach fünf Minuten wagte ich sich der VfL Nagold das erste Mal nach vorne, doch eine Flanke von Dominik Pedro ging weit am Tor vorbei. Die nächste Chance für den Tabellenführer hatte Raphael Schaschko, doch sein Freistoß aus dem rechten Halbfeld landete in den Armen von TSG-Keeper Erik Rapp (8.). Nach gut einer Viertelstunde klärte Nagolds Keeper Matthias Müller einen Flachschuss von Harun Güney aus etwa 25 Metern mit den Fingerspitzen zur Ecke. Kurz darauf dann die verdiente Nagolder Führung! Nach einem Einwurf von Dominik Pedro auf Luka Kravoscanec bekam letzterer in Richtung Tor viel zu viel Platz- er nutzte diesen und versenkte das Leder aus gut 25 Metern im rechten unteren Toreck-1:0! Gut 20 Minuten vor der Pause wurde ein Flankenversuch von Kravoscanec von den Gästen gerade noch zur Ecke geklärt; nur eine Zeigerumdrehung später machte es Youngster Christoph Ormos besser und erhöhte auf 2:0! Nach einem Eckball von der linken Seite verlängerte Pascal Reinhardt eher ungewollt an den langen Pfosten, wo Ormos den Ball per Flachschuss im Tor unterbrachte! Die Nagolder spielten weiter erfrischenden Offensivfussball und erzielten gut zehn Minuten vor dem Pausenpfiff das 3:0. Nach einer Hereingabe von Daniel Schachtschneider kam der Ball nach einem „Luftloch“ eines Reutlinger Abwehrspielers zu Christoph Ormos, der den Ball mit einem trockenen Volleyschuss im TSG-Gehäuse versenkte! Bemerkenswert: Ormos hatte den Angriff aus der eigenen Hälfte selbst eingeleitet.

Anschlusstreffer quasi mit dem Pausenpfiff

Ihre zweite Torchance hatten die Gäste durch Ante Galic, doch sein Diagonalball in Richtung Nagolder Strafraum konnte Matthias Müller im Nagolder Tor mit einer Faust klären (36.). Quasi mit dem Pausenpfiff kam die TSG Reutlingen dann auf 1:3 heran. Nachdem sich Harun Güney über links toll durchgesetzt hatte, fand seine Flanke den in der Mitte völlig freistehenden Fatmir Karasaralihovic. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

Pascal Reinhardt macht alles klar

Im zweiten Durchgang hatte die Partie im Nagolder Stadion eher was von „Einbahnstraßenfusßball“- denn es spielten nur noch der VfL Nagold. Valentin Asch köpfte nach einem Eckball von Schaschko knapp am kurzen Pfosten vorbei (50.) nur zwei Minuten später wurde eine Flanke des starken Luka Kravoscanec nach Zuspiel von Schachtschneider in höchster Not zur Ecke geklärt. Nicht ganz eine Stunde war gespielt, da durften die Nagolder Fans zum vierten Mal an diesem Nachmittag jubeln. Nach einem klasse Ball von Quiskamp auf Luka Kravoscanec machte dieser über links Dampf und spielte im richtigen Moment auf den durchgestarteten Dominik Pedro. Die stramme, flache Hereingabe von Pedro landete bei Pascal Reinhardt, der sicher auf 4:1 erhöhte! Nur 120 Sekunden später wurde Reinhardt von der TSG-Abwehr erneut außer Acht gelassen und erhöhte nach einem Freistoß von Raphael Schaschko auf 5:1- die Partie war entschieden. In der Folgezeit verflachte die Partie etwas, doch in der 63. Spielminute wurde die gute Laune auf der Nagolder Bank getrübt. Nach einemeinem Pressschlag griff sich Daniel Schachtschneider an den hinteren linken Oberschenkel und musste mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden. Sollte sich diese Diagnose bestätigen, wird der Angreifer beim anstehenden Auswärtsspiel am Samstag in Tübingen fehlen. Die Nagolder Mannschaft brauchte ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen.  Doch die Rezepagic-Elf fing sich schnell wieder und kam durch Rphael Schaschko zum nächsten Torabschluss, doch sein Schuss ging knapp am linken, oberen Toreck vorbei (80.).

Luka Kravoscanec setzt den Schlusspunkt

Den Schlusspunkt setzte vier Minuten vor dem Ende Luka Kravoscanec mit seinem zweiten Treffer: Nach einem eher missglückten Doppelpass zwischen Pedro und dem eingewechselten Perparim Halimi schnappte sich der junge Angreifer das Leder und hob es gekonnte über TSG-Keeper Erk Rapp ins Tor. Um 16:48 Uhr war er dann perfekt, der achte Sieg der Nagolder Fußballer, die heute vor allem in Hälfte zwei gezeigt haben, dass sie zurecht an der Tabellenspitze stehen. Dass man auch nach drei Auswechslungen super weiterspielte zeigt, dass es mannschaftlich in Nagold absolut stimmt- bei dieser Erfolgsserie wäre alles andere aber auch verwunderlich. Am nächsten Samstag soll die Serie beim SV 03 Tübingen natürlich ausgebaut werden. Aber mit einer ähnlichen Leistung wie heute sollte dies durchaus möglich sein!

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (VfL Nagold:):

„Das war eine sehr reife Leistung der Mannschaft! Vor allem in Hälfte zwei haben wir nichts mehr zugelassen. Ein Sonderlob geht an Valentin Asch, Marco Quiskamp und Christoph Ormos, die heute herausgeragt haben. Es hat richtig Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen!“

+++ 8. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Young Boys Reutlingen heißt die nächste Hürde

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VfL Nagold – TSG Young Boys Reutlingen

Sonntag, 08.10.2017 , 15 Uhr

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Will dazu beitragen, dass die Nagolder Serie auch gegen Reutlingen hält: Luka Kravoscanec

Von Dominik Veitinger

Bislang sind die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold immer als Sieger vom Platz gegangen. Sieben Spiele, 21 Punkte und 22 Tore- die Elf von Trainer Armin Redzepagic steht völlig zu Recht auf Platz eins. Am Sonntag will man die Serie gegen die TSG Reutlingen ausbauen, doch diese Aufgabe wird sicherlich nicht leicht. Auch wenn die Gäste mit bisher nur sechs Punkten weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, wird die Partie für die Nagolder sicherlich kein Selbstläufer, denn vor allem in der Offensive sind die Reutlinger exzellent besetzt.

„In den ersten 20 Minuten hatten wir Probleme, der Sieg war aber nie gefährdet!“, so das Fazit vom Coach des Tabellenführers nach dem 0:4-Erfolg beim VfB Bösingen am vergangenen Samstag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf schwerem Geläuf kontrollierte die Mannschaft um Kapitän Matthias Rebmann das Geschehen in Bösingen. Pascal Reinhardt vor der Pause mit einem Doppelpack, sowie Luka Kravoscanec und Daniel Schachtschneider erzielten dabei die Treffer für den Ligaprimus. Ohne zu glänzen kontrollierte man Gegner und Spiel zu jeder Zeit und konnte durch den siebten Erfolg im siebten Spiel die Tabellenführung weiter ausbauen. Doch die Nagolder Freude wurde etwas getrübt: Nach 20 Minuten humpelte Flügelflitzer Michael Nebert vom Platz. Eine anstehende MRT-Untersuchung wird Klarheit über das Ausmaß der Fußverletzung bringen. Doch auch ohne Nebert ist das Ziel fürs Spiel gegen die TSG Reutlingen klar: Ein Heimsieg soll her! Doch das dieses Unterfangen nicht einfach wird, ist sich Armin Redzepagic durchaus bewusst: „Die sind in der offensive super besetzt, allen voran Panagiatos Nakos darf die VfL-Abwehr um Raphael Schaschko außer Acht lassen. Der 25-jährige Grieche erzielte in dieser Saison bereits sechs Treffer und rettete seiner Mannschaft mit einem Dreierpack im Auswärtsspiel beim SV Zimmern einem Punkt, nachdem die TSG bereits mit 0:3 zurücklag. Auch mit Ex-Profi Jürgen Mössmer (ehemals 1. FC Nürnberg) und Ercan Acar (ehemals SGV Freiberg) verfügt TSG-Coach Jörg Junger über tolle Einzelspieler. Betrachtet man den gesamten Kader der Gäste, hätte man diese vor der Saison zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich weiter vorne erwartet. Doch der Saisonstart verlief für die Reutlinger alles andere als perfekt: Ein Sieg, drei Remis und 3 Niederlagen- so lautet die bisherige Bilanz. Die Young Boys werden sicherlich alles daran setzen, um in Nagold was Zählbares mitzunehmen. Doch VfL-Coach Redzepagic will den Gästen möglichst früh „den Zahn ziehen“. „Den Gegner früh attackieren und ihn so vom eigenen Tor fernhalten“, lautet das Rezept des Nagolder Coachs. Dieser Matchplan erfordert viel Laufarbeit von den Nagoldern, damit die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen nicht zu groß werden.

Wer diesen „Matchplan“ auf dem Platz umsetzen wird, ließ der Stammheimer noch offen. Definitiv fehlen werden Michael Nebert und Burak Tastan (Leistenprobleme). Wenn sich bis Sonntag niemand mehr verletzt ist davon auszugehen, dass bis auf Nebert die gleiche Mannschaft wie in Bösingen beginnen wird. Geleitet wird das Match von Achim Mauz den wir gemeinsam mit seinen beiden Assistenten Ralf Endriß und Lorenzo Legresti recht herzlich in Nagold begrüßen dürfen. Willkommen hei0en wir auch die Gäste aus Reutlingen und ihre mitgereisten Fans. Wir freuen uns auf eine spannende und hoffentlich jederzeit faire Partie.   

+++ 7. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Auch Bösingen kann den Tabellenführer nicht stoppen

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1:0/2:0 Pascal Reinhardt (25./33.) 3:0 Luka Kravoscanec (47.) 4:0 Daniel Schachtschneider (58.)

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Machte in Bösingen ein gutes Spiel: Marc Bühler (Nummer 5).

Von Dominik Veitinger

Der VfL Nagold zieht in der Landesliga Württemberg Staffel 3 weiterhin einsam seine Kreise. Beim VfB Bösingen gewann der Liga-Primus nach Startschwierigkeiten am Ende deutlich und verdient mit 0:4 (0:2) und baute die Tabellenführung vorrübergehend auf acht Punkte aus! Pascal Reinhardt mit einem Doppelpack, Luka Kravoscanec und Daniel Schachtschneider waren für die Nagolder erfolgreich. Einziger Wermutstropfen: Michael Nebert musste nach 20 Minuten verletzt ausgewechselt werden- wir wünschen gute Besserung!

Aufgrund der Ausfälle von Marco Quiskamp und Perparim Halimi kamen Marc Bühler und der zuletzt beruflich verhinderte Kapitän Matthias Rebmann in die Startelf. Bühler spielte als Linksverteidiger in der Viererkette, Rebmann agierte vor der Abwehr neben Christoph Ormos. Die Gäste standen zu Beginn der Partie sehr tief und agierten teilweise mit einer Fünferkette. Daher gelang es dem VfL Nagold nur sehr selten, sich nach vorne durchzukombinieren. Die erste Schusschance hatten die Bösinger durch Philipp Haaga (2.), dessen Schuss flog  jedoch weit über den Kasten von Bubacarr Sanyang. Die erste Nagolder Torannährung hatte VfL-Angreifer Pascal Reinhardt, doch nach schönem Zuspiel von Luka Kravoscanec beförderte er den Ball neben das Tor (11.).In der 25. Minute machte es der 24-jährige Goalgetter besser: Nach einem tollen Freistoß von Raphael Schaschko kam Reinhardt ziemlich frei zum Kopfball und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung! Wer dachte, dass diese Führung den Nagoldern Sicherheit gab, sah sich getäuscht. Zwar hatte man viel Ballbesitz, aber viele Bälle wurden zu ungenau gespielt und gingen somit unnötig und schnell verloren. Wenn es vor dem Bösinger Tor gefährlich wurde, dann häufig durch Standards: Erst landete der Ball von Luka Kravoscanec nach Freistoß von Raphael Schaschko überm Kasten der Bösinger (27.), zwei Minuten später scheiterte Schaschko mit einem tollen Freistoß am starken Bösinger Keeper Daniel Dittmann. In der 33. Minute lag der Ball dann wieder im Bösinger Tor! Nach einer tollen Kombination über Kravoscanec und Fabian Mücke, flankte Mücke den Ball von rechts schön in die Mitte, wo erneut Pascal Reinhardt per Kopf einnetzte-2:0! Bei diesem Spielstand blieb es dann auch in einer eher durchwachsenen ersten Hälfte.

Im zweiten Durchgang dominierten die Nagolder ebenfalls-Raphael Schaschko spielte fortan im Mittelfeld, Marc Bühler agierte für ihn im Abwehrzentrum. Und nur drei Minuten nach Wiederanpfiff stand es dann auch schon 3:0- diesmal durfte sich Youngster Luka Kravoscanec als Torschütze auszeichnen! Er versenkte das Spielgerät mit einem tollen Volleyschuss aus etwa 15 Metern in den Maschen. Elf Zeigerumdrehungen später war der Drops auf dem Bösinger Sportgelände dann endgültig gelutscht: Daniel Schachtschneider setzte den Bösinger Keeper unter Druck, eroberte den Ball und schob ihn ins leere Tor- neuer Spielstand 4:0! Den Gastgebern gelang wenig nach vorne, auch wenn ihnen die Nagolder im Mittelfeld häufig Platz ließen. Gefährlich wurde es sehr selten und bei Flankenversuchen fanden die Bösinger in Bubacarr Sanyang ihren Meister. Allgemein gab es im zweiten Durchgang wenige sehenswerte Aktionen, die in Blau spielenden Nagolder hatten die Kontrolle über das Spiel, taten nach dem vierten Treffer aber nicht mehr als nötig. Daniel Schachtschneider scheiterte mit einem Kopfball am Bösinger Torwart, nachdem Kapitän Matthias Rebmann ihn mit einer schönen Flanke von rechts bedient hatte (64.) Die letzte nennenswerte Chance hatte auf Seiten der Nagolder Pascal Reinhardt, der nach Vorlage von Schaschko den Ball übers Tor beförderte (72.). Kurz vor dem Ende gab es nach einem eher fragwürdigen Handspiel von Pascal Reinhardt noch Elfmeter für die Bösinger- doch der VfB-Spieler scheiterte am Nagolder Torhüter Sanyang (85.).

Am Ende blieb es beim standesgemäßen 4:0, doch das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Nagolder erwischten heute nicht ihren allerbesten Tag. Dieses Spiel hat aber gezeigt, dass oft auch die individuelle Klasse genügt, um ein Spiel für sich zu entscheiden. Wenn es den Nagolder Jungs am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die TSG Reutlingen eine ähnlich gute Leistung wie gegen Holzgerlingen abzurufen, dürfte dem 8. Sieg nichts im Wege stehen. Anpfiff in Nagold ist um 15 Uhr! Wir freuen uns schon heute auf viele Zuschauer!

Die Stimmen zum Spiel: 

Ulrich Hamann (Sportlicher Leiter VfL Nagold):

„Bösingen stand sehr tief und gut gestaffelt. Da fiel es schwer Räume zu bekommen. Ausschlaggebend war heute die super Chancenverwertung! In solchen Spielen braucht man eben einen Pascal Reinhardt, der die Dinger im Sturmzentrum reinmacht!“

+++ 7. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold vor schwerem Auswärtsspiel in Bösingen

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VfB Bösingen – VfL Nagold

Samstag, 30.09.2017 , 15:30 Uhr

 

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Wird dem VfL Nagold beim Auswärtsspiel in Bösingen fehlen: Marco Qusikamp

Von Dominik Veitinger

Zwölfter gegen Erster- auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Dennoch sollten die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold das Auswärtsspiel beim VfB Bösingen hochkonzentriert angehen, denn dass es keine leichten Gegner in der Landesliga gibt, das hat zum Beispiel die zweite Halbzeit im Heimspiel gegen Freudenstadt gezeigt. Dennoch: Die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic will auch nach der Partie am Samstag seine weiße Weste  behalten und die Tabellenführung möglichst ausbauen.

„In Bösingen zu punkten ist verdammt schwierig, auch wenn der Gegner gerade einen Negativlauf hat“, hebt der VfL-Coach warnend den Zeigefinger. Dennoch glaubt man im Nagolder Lager an den siebten Sieg im siebten Spiel und hofft, den Schwung dann ins anstehende Heimspiel gegen die Young Boys Reutlingen (Sonntag, 8. Oktober) mitnehmen zu können. Apropos Schwung: Den könnten die Gastgeber aus Bösingen nur zu gut gebrauchen. Nachdem das Team von Michael Neumann mit zwei deutlichen Siegen gegen die Young-Boys Reutlingen (3:0) und beim SV 03 Tübingen (1:4) in die Saison gestartet war, war die heile Fussballwelt noch in Ordnung. Doch seit dem 27.08.2017 mussten die Gastgeber 4 Niederlagen hinnehmen und erzielten in diesen vier Partien auch nur zwei Tore. Besonders nach der 5:0-Pleite beim SV Zimmern am vergangenen Wochenende war die Ernüchterung groß. Das nun ausgerechnet, der Tabellenführer zu Gast ist, macht die Jagd nach dringend benötigten punkten sicherlich nicht einfacher. „Wir haben nichts zu verlieren und können eigentlich nur gewinnen“, so Volker Haaga, Torwarttrainer des VfB Bösingen vor dem Spiel gegen den Liga-Primus. Und genau dieser Umstand, dass die Neumann-Elf frei aufspielen kann, macht die Partie für den VfL Nagold besonders gefährlich, denn man hat ja im Fußball schon oft erlebt, dass sich die Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen gegen die Spitzenteams oft leichter tun und dann auch unerwartete Punkte einfahren.

Doch das soll aus Nagolder Sicht natürlich nicht passieren, schließlich will man den Abstand auf die Konkurrenz weiter vergrößern. Personell gesehen sieht es beim VfL Nagold Stand jetzt ganz gut aus. Definitiv fehlen wird Co-Spielertrainer Marco Quiskamp. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Burak Tastan (Leistenprobleme) und Kapitän Matthias Rebmann. Bei Rebmann wird sich erst am Freitag entscheiden, ob er auflaufen kann oder nicht. Wer für Quiskamp und eventuell Matthias Rebmann in die Startelf rückt, ließ VfL-Coach Armin Redzepagic noch offen. „Ein heißer Kandidat ist Marc Bühler, gibt der B-Lizenz-Inhaber einen kleinen Einblick in seine Überlegungen. Ob Bühler dann in die Innenverteidigung neben Valentin Asch rückt und Raphael Schaschko im Mittelfeld aufläuft, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Sonst werden vermutlich die gleichen Spieler auf dem Platz stehen, die am vergangenen Sonntag den Aufsteiger aus Holzgerlingen mit 5:1 nach Hause schickten.

Wenn es dem Tabellenführer auch in Bösingen gelingt, seine Offensivstärke auszuspielen, dürfte einem Sieg nichts im Wege stehen. Wichtig könnte auch beim Tabellen-Zwölften ein frühes Tor sein. Doch mit Pascal Reinhardt, Daniel Schachtschneider und Luka Kravoscanec hat man in den Nagolder Reihen ja Spieler, die durchaus wissen, wo das Tor steht. Geleitet wird die Partie auf dem Bösiinger Sportgelände von Markus Schöck. Seine beiden Assistenten sind Michael Bartling und Patrick Meyer. Wir wünschen beiden Teams eine spannende und jederzeit faire Partie.  

+++ 6. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

5:1- Der Nagolder Höhenflug geht weiter / Reinhardt mit Doppelpack

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1:0 Luka Kravoscanec (9.) 2:0 Daniel Schachtschneider (12.) 3:0 Valentin Asch (48.) 4:0/5:0 Pascal Reinhardt (53./74.) 5:1 Luca Conforti (85./FE)

Von Dominik Veitinger

Sechs Spiele, 18 Punkte- der Höhenflug des VfL Nagold geht ungebremst weiter! Das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Holzgerlingen gewann die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic hochverdient mit 5:1 (2:0) und konnte Tabellenführung auf 6 Punkte ausbauen, da der SV Nehren zeitgleich mit 0:1 in Gärtringen verlor.

Im Vergleich zum 1:2-Auswärtssieg in Maichingen in der vergangenen Woche war die Nagolder Mannschaft auf vier Positionen verändert. Raphael Schaschko kehrte in die Innenverteidigung neben Valentin Asch zurück, Pascal Reinhardt und Perparim Halimi ersetzten Burak Tastan und Kapitän Matthias Rebmann, der berufsbedingt fehlte. Im Tor stand wieder die etatmäßige Nummer Eins, Bubacarr Sanyang. Vom Anpfiff weg nahmen die Nagolder das Heft in die Hand und versuchten, schnell und direkt nach vorne zu spielen. Doch die erste Torannährung hatte der Gast aus Holzgerlingen, doch VfL-Keeper Sanyang hielt einen Schuss von Marco Bernhardt sicher fest (7.). Nur zwei Minuten später stellte die Heimmannschaft die Weichen auf Sieg! Nachdem der Ball auf die linke Seite zu Perparim Halimi kam, setzte sich der Youngster klasse durch und behielt das Auge für Luka Kravoscanec, der den Ball sicher im rechten, oberen Toreck versenkte- 1:0! In der 12. Spielminute lag der Ball erneut im Holzgerlinger Tor. Nach überragendem Pass von Abwehrchef Raphael Schaschko auf Michael Nebert, zog dieser das Tempo an und brachte das Spielgerät von der rechten Außenbahn in die Mitte, wo Daniel „Schachti“ Schachtschneider auf 2:0 erhöhte! Die frühe Führung tat dem Nagolder Spiel sichtlich gut, für Holzgerlingen war spätestens 20 Meter vor dem Nagolder Tor Schluss und wenn die Gäste mal in Tornähe kamen, wurde es nur sehr selten gefährlich. Fünf Minuten später scheiterte VfL-Angreifer Kravoscanec nach tollem Zuspiel von Marco Qusikamp an Spvgg-Keeper Christian Dabbert, der bei einem  Freistoß von Schaschko ebenfalls zur Stelle war (21.).Nach gut 25 Minuten verflachte die Partie im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion etwas. Holzgerlingen stand nun sicherer, Nagold gelang es nicht mehr, so schwungvoll nach vorne zu spielen. Zwei Minuten vor der Pause hätten die Nagolder beinahe auf 3:0 erhöht, doch Pascal Reinhardt verpasste eine Flanke von Daniel Schachtschneider am langen Pfosten knapp. Quasi mit dem Pausenpfiff dann die zweite Torchance für den Aufsteiger. Ein Schuss aus gut 20 Metern lenkte Bubacarr Sanyang mit den Fingerspitzen über die Latte. So ginge es mit einer verdienten 2:0-Führung für die Hausherren in die Kabinen.

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Behielt den Durchblick trotz Nasenmaske: Pascal Reinhardt erzielte gegn Holzgerlingen zwei Treffer.

Die Gäste waren schon früh wieder auf dem Rasen und hatten sich für den zweiten Durchgang offenbar viel vorgenommen. Doch nur drei Minuten nach Wiederanpfiff wurden alle Holzgerlinger Hoffnungen jäh zerstört- nach einem Eckball von Raphael Schasschko nickte Vize-Kapitän Valentin Asch völlig freistehend zum 3:0 ein! Die Partie war entschieden, doch Tabellenführer wollte noch etwas fürs Torverhältnis tun. Nachdem ein Schuss von Michael Nebert noch beim Gäste-Torhüter landete (50.) machte es Pascal Reinhardt 180 Sekunden später besser! Einen tollen Pass des heute stark aufspielen Schaschko aus gut 45 Metern nahm der Stürmer sicher an und netzte dann zum 4:0 ein! Nach Pass von Reinhardt auf Schachtschneider war der Gäste-Schlussmann erneut zur Stelle (68.).

Zwischenzeitlich hatten die Hausherren gewechselt: Für den starken Schaschko kam Marc Bühler, Burak Tastan kam für Perparim Hallimi und Dominik Pedro ersetzte Daniel Schachtschneider. Doch die Elf von Trainer Armin Redzepagic spielte weiter erfrischenden Offensivfußball. Eine Viertelstunde vor dem Ende durften die Nagolder Fans zum fünften Mal jubeln! Nach einer tollen Hereingabe des eingewechselten Burak Tastan versenkte der mit einer Carbonmaske spielende Pascal Reinhardt den Ball per Flachschuss zum 5:0! Den Gästen sollte der Ehrentreffer nicht verwehrt bleiben. Nach einem Handspiel von Fabian Mücke zeigte der Unparteiische folgerichtig auf den Punkt-Luca Conforti verwandelte sicher zum 5:1-Endstand. Die letzte Chance der Partie hatte natürlich der Tabellenführer, doch Luka Kravoscanc scheiterte nach Zuspiel von Pascal Reinhardt am starken Torhüter des Aufsteigers.

Es blieb also beim hochverdienten 5:1 für den VfL Nagold, der nach zuletzt zwei knappen Siegen mal wieder deutlich gewinnen konnte und somit seine Serie weiter ausbaut. Solche Spiele machen eindeutig Lust auf mehr! Am kommenden Samstag reisen die Nagolder nach Bösingen, wo man sicherlich kein leichtes Spiel erwarten darf. Anpfiff auf dem Bösinger Sportgelände ist um 15:30!

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„Eine sehr souveräne Vorstellung der Mannschaft!“ Wir haben nur eine Torcahnce von Holzgerlingen zugelassen. Wenn ich der Mannschaft überhaupt was vorwerfen kann, dann ist es die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit!“

+++ 6. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Aufsteiger Holzgerlingen zu Gast / Reinhardt und Schaschko kehren zurück

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VfL Nagold – Spvgg Hozgerlingen

Sonntag, 24.09.2017 , 15 Uhr

Von Dominik Veitinger

Die Landesliga-Fussballer des VfL Nagold schweben derzeit auf einer wahren Erfolgswelle. Das Team  von Trainer Armin Redzepagic konnte die bisherigen fünf Saisonspiele gewinnen und steht mit 15 Punkten auf der Habenseite an der Tabellenspitze! Am kommenden Sonntag, soll diese Serie mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Spvgg Holzgerlingen ausgebaut werden. Doch auch der Aufsteiger startete sehr ordentlich in die Saison und darf von den Nagoldern keinesfalls unterschätzt werden.

„Wir wollen die Erfolgswelle so gut es geht mitnehmen und schauen wie weit sie uns trägt!“ so Armin Redzepagic vor dem dritten Saisonheimspiel gegen Holzgerlingen. Dass der junge Übungsleiter aus Stammheim im Nagoldtal längst angekommen ist, zeigt nicht nur die ausgezeichnete Bilanz von fünf Siegen in Folge, sondern auch die ausgezeichnete Stimmung in die Mannschaft. Am kommenden Sonntag, will der 38-jährige die Siegesserie mit seiner Mannschaft am liebsten ausbauen- doch dass dieses Unterfangen nicht einfach wird, darüber ist sich der Nagolder Übungsleiter durchaus im Klaren. „Holzgerlingen ist diszipliniert, laufstark und torgefährlich,“ sieht er keine einfache Aufgabe auf seine Mannschaft zukommen. In der Tat: Die Gäste, die als Meister der Bezirksliga Böblingen/Calw in die Landesliga aufgestiegen sind, wussten in dieser Saison schon zu beeindrucken. Die Mannschaft von Coach Jens-Uwe Zierer konnte die ersten beiden Saisonpartien zu Hause gegen den SV 03 Tübingen (2:1) beim Mitaufsteiger TSV Ofterdingen (1:2) erfolgreich bestreiten. Am dritten Spieltag bewies amn Moral und holte man gegen den SV Wittendorf nach 1:3-Rückstand noch einen Punkt. Vor allem auf Daniel Tremmel und Patrick Orifiamma muss die VfL-Defensive aufpassen, doch auch sonst sind die Holzgerlinger in allen Mannschaftsteilen gut besetzt.

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Ist Dank einer Carbonmaske wieder einsatzfähig: Pascal Rreinhardt (vorne)

Die Nagolder konnten sich am vergangenen Samstag mal wieder auf Torjäger Daniel Schachtschneider verlassen: Der vom SSV Reutlingen zurückgekehrte Stürmer drehte dank seines Doppelpacks einen 0:1-Rückstand beim GSV Maichingen. Aber auch sonst war man im Nagolder Lager nach der Partie in Maichingen zufrieden- vor allem in Hälfte zwei überzeugte der VfL und hätte auch noch ein, zwei weitere Treffer erzielen können, zumal dem Tabellenführer noch ein Elfmeter verwehrt blieb. Am Sonntag wird wie schon im Heimspiel gegen Freudenstadt Geduld gefragt sein, wobei die Gäste eher ein Tram sind, die das Spiel gerne auch mal selbst machen – eine Erkenntnis von Armin Redzepagic, die den Nagolder Kickern durchaus in die Karten spielen könnte!

Personell entspannt sich die Lage vor dem sechsten Saisonspiel bei den Gastgebern: Raphael Schaschko wird wohl wieder neben Valentin Asch in die Innenverteidigung zurückkehren. Auch Stürmer Pascal Reinhardt ist dank einer Carbonmaske nach seiner Nasen-OP  wieder einsatzfähig. Fehlen wird hingegen Kapitän und Mittelfeldmotor Matthias Rebmann. Wer ihn ersetzen wird, werden die VfL-Fans dann am Sonntag sehen. Im Tor gibt es wieder einen Wechsel: Bubaccar Sanyang wird den zuletzt starken Matthias Müller ersetzen! Wie die Startelf genau aussehen wird, entscheidet sich wie immer erst nach dem Abschlusstraining. Wie auch immer- der Landesliga-Spitzenreiter will sein Heimspiel gewinnen und Platz 1 verteidigen. Ob dies gegen den starken Aufsteiger gelingt, bleibt abzuwarten. Doch sicher ist: Die Zuschauer im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion dürfen sich auf eine spannende Partie freuen. Diese wird geleitet von Tobias Bauch. Seine Beiden Assistenten sind Alessandro Heim und Kim Speda. Wir wünschen allen Beteiligten ein spannendes und jederzeit faires Spiel!    

+++ 5. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold dreht 0:1-Rückstand in Maichingen und landet fünften Saisonsieg

vs. Bildergebnis für logo vfl nagold1:2 (1:0)

1:0 Abdoul Tchagbele (29.) 1:1/1:2 Daniel Schachtschneider (61./70.)

Von Dominik Veitinger

Der VfL Nagold bleibt auch nach dem fünften Spieltag ohne Punktverlust. Die Mannschaft von Trainer Redzepagic gewann am Samstagnachmittag mit 1:2 beim Tabellenletzten GSV Maichingen und drehte dabei einen 0:1-Rückstand. Dank eines Doppelpacks von Daniel Schachtschneider bauen die Nagolder ihre grandiose Serie auf fünf Siege in fünf Spielen aus und bleiben damit natürlich Spitzenreiter in der Landesliga Württemberg Staffel 3!

„Es wird ein schweres Spiel.“, war man sich im Nagolder Lager vor der Partie beim GSV Maichingen sicher, dass der fünfte Saisonsieg nicht einfach im Vorbeigehen eingefahren werden kann. Und so war es auch: Der Tabellenführer lag zur Pause hinten, doch dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei ging man erneut als verdienter Sieger vom Platz- die Serie hält! Für die Mission „fünfter Saisonsieg“ veränderte VfL-Coach Redzepagic seine Startelf im Vergleich zum Heimsieg gegen Freudenstadt auf drei Positionen. Matthias Müller stand für Bubaccar Sanyang im Tor, Fabian Mücke und Burak Tastan ersetzten Perparim Halimi und Dominik Pedro.

Die Gäste aus Maichingen traten sehr ersatzgeschwächt an und standen sehr defensiv. Doch mit tollem Zweikampfverhalten und hoher Laufbereitschaft machte die Elf von Sven Hayer dem Ligaprimus das Leben schwer. So dauerte es eine Viertelstunde bis die Nagolder zu ihrer ersten Torchance kamen. Luka Kravoscanec drang in den Strafraum der Gastgeber ein und legte auf Michael Nebert quer, doch ein GSV-Verteidiger konnte klären. Nur zwei Minuten später setzte sich Nebert auf der Außenbahn schön durch; sein abgefälschter Querpass landete bei Daniel Schachtschneider. Der Stürmer war vom Zuspiel etwas überrascht und setzte das Leder aus 12 Metern knapp übers Tor (18.)!  Das Fehlen von Abwehrchef Schaschko machte sich dann das erste Mal in der 21. Minute bemerkbar, denn nach einem Foul an Kapitän Matthias Rebmann brachte der darauffolgende Freistoß nichts ein, einer von vielen Nagolder Standards ohne Erfolg.

Bildergebnis für Fabian Mücke

Machte ein gutes Spiel in Maichingen und bereitet den Siegtreffer vor: Fabian Mücke

Gut eine Viertelstunde vor dem Pausenpfiff stand es plötzlich 0:1 aus Nagolder Sicht. Nach einem langen Ball der Maichinger behinderten sich zwei Spieler der Gastgeber. Doch anstatt den Ball zu klären, blieb die VfL-Defensive stehen- ein Blackout mit schwerwiegenden Folgen: Der Ball kam auf die linke Außenbahn, ein Maichinger flankte und  Abdoul Tchagebele nickte das Leder ins Nagolder Tor. Doch davon ließ sich der VfL Nagold nicht beeindrucken und spielte weiter nach vorne. Eine Minute vor der Pause kam der Ball nach tollem Flankenlauf von Matthias Rebmann zu Kapitän Marco Quiskamp, doch dessen Schuss aus gut 20 Metern ging übers Maichinger Gehäuse.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Nagolder weiter spielbestimmend, die erste Halbchance hatte Luka Kravoscanec, doch ein Zuspiel von Michael Nebert erreicht er nicht ganz (60.). Zehn Minuten später dann der verdiente Ausgleich: Nach einem Zuspiel auf Kravoscanec lässt dieser seinen Gegenspieler aussteigen und lupft den Ball in den Lauf von Daniel Schachtschneider. Der Stürmer ließ sich nicht bitten und erzielte sein viertes Saisontor! Nur fünf Minuten später hatten die Schützlinge von Armin Redzepagic die Partie dann gedreht! Nach genialem Pass von Fabian Mücke kam erneut Schachtschneider an den Ball, der den Ball aus spitzem Winkel im Maichinger Gehäuse versenkte (70.)! Die Gäste aus dem Nagoldtal ließen in der Schlussviertelstunde nichts mehr anbrennen und hätten in der Schlussminute ihre Führung noch ausbauen können, doch ein Freistoß von Raphael Schaschko ging knapp am Tor vorbei! Das war’s dann- am Ende ein knapper aber verdienter Sieg für die Nagolder gegen gut kämpfende Maichinger!

Der Vorsprung der „Blauen“ beträgt vor dem 6. Spieltag drei Punkte auf den Zweiten SV Nehren, der ebenfalls mit 2:1 gegen den FC Holzhausen gewann. Am kommenden Sonntag gibt die Spvgg Holzgerlingen seine Visitenkarte im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion ab. Gegen den Aufsteige aus dem Kreis Böblingen ist dann auch wieder Pascal Reinhardt mit an Bord- sicherlich eine tolle Aussicht auf Nagolder Seite! Anpfiff ist um 15 Uhr!

Die Stimmen zum Spiel:

Aemin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„Ein mehr als verdienter Sieg für uns! Wille, Mäntalität und Qualität der Mannschaft waren vor allem in der zweiten Halbzeit wirklich top. Heute hat wirklich jeder Spieler eine klasse Leistung gezeigt!“

+++ 5. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Gegen Maichingen soll der fünfte Sieg in Folge her

vs. Bildergebnis für logo vfl nagold

GSV Maichingen – VfL Nagold

Samstag, 16.09.2017, 17:00 Uhr

Von Dominik Veitinger

Erster gegen Letzter heißt es am Samstag auf dem Maichinger Sportgelände- die Rollen sind klar verteilt. Der VfL Nagold will mit einem Sieg seine Serie auf fünf Siege in Folge ausbauen- der GSV Maichingen will vor heimischer Kulisse seinen ersten „Dreier“ einfahren. Auch wenn die Nagolder als Favorit ins Spiel gehen, unterschätzen sollte man die Maichinger, die vom ehemaligen VfL-Coach Sven Hayer trainiert werden, keinesfalls. Die einen wollen punkten, die anderen müssen- die Zuschauer dürfen sich also auf eine spannende Partie freuen!

„Ein kleiner Dämpfer musste ja irgendwann mal kommen.“, so VfL-Coach Armin Redzeoagic über die zweite Halbzeit seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Freudenstadt am vergangenen Sonntag. Während seine Jungs in der ersten Halbzeit noch mutig und mit viel Elan nach vorne spielten, kam in Hälfte zwei ein Bruch ins Nagolder Spiel. Nach der verdienten 2:0-Führung nach einem Doppelpack von Daniel Schachtschneider hatte man es versäumt, weiter Druck zu machen und baute so den Gegner unnötig auf. Die Spvgg Freudenstadt kam vier Minuten vor dem Ende zum verdienten Anschlusstreffer- doch am Ende zogen der Tabellenführer nochmal den Kopf aus der Schlinge und gewann mit 2:1. Gerade aufgrund der schlechten zweiten Hälfte, ist sich Armin Redzepagic sicher, dass er für das Match am Samstag „niemanden motivieren“ muss, denn das Ziel, die 15 Punkte zu erreichen ist schließlich Ansporn genug.

 Sein Gegenüber Sven Hayer kennt die Nagolder bestens und wird sein Team sicher bestens auf die Partie einstellen. Unter Hayer spielte der VfL bereits zwei Jahre in der Verbandsliga Württemberg. Daran ist mit dem GSV Maichingen gerade nicht zu denken, denn der Crespacher befindet sich mit seinem Team mit mageren zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am vergangenen Samstag verlor der GSV nicht nur die Partie beim SV Zimmern mit 0:2, sondern auch zwei Spieler. So war das Match im Rottweiler Stadtteil für Torwart Timo Hammel (gelb/rot) und Kapitän Oliver Klauß (rot) frühzeitig beendet. Das zwei wichtige Stützen am Samstag fehlen, macht das Vorhaben, den ersten Saisonsieg einzufahren, sicher nicht leichter.

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Will seinen Teil zu einem Nagolder Erfolgserlebnis beim Spiel in Maichingen beitragen: VfL Kapitän Matthias Rebmann (blaues Trikot).

Beim VfL Nagold sieht es personell ganz gut aus. Raphael Schaschko kommt erst am Samstag vom Urlaub zurück, und wird in der Innenverteidigung höchstwahrscheinlich von Marc Bühler ersetzt. Asim Arslan verletzte sich im Training und  auch Stürmer Pascal Reinhardt steht noch nicht zur Verfügung. Doch beim Heimspiel gegen Holzgerlingen am 24. September ist er dank einer Carbon-Maske wieder einsatzfähig. Ansonsten sind alle Spieler fit. Wer letzendlich spielen wird, wird sich wie immer erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Wer auch immer in der Anfangsformation stehen wird, jeder wird alles daran setzen, die offene Rechnung aus der vergangenen Saison zu begleichen. Da nämlich verloren die Nagolder vor heimischer Kulisse mit 0:2 gegen den GSV Maic hingen- ein Szenario, das sich am kommenden Samstag nicht wiederholen soll.

Geleitet wird die Partie von Andreas Zürn. Seine beiden Assistenten sind David Stahl und Marcel Beck. Wir wünschen beiden Mannschaften eine spannend und jederzeit faire Partie! An alle Nagolder Fans: Kommt nach Maichingen und schreit unser Team zum 5. Saisonsieg!

+++ 4. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold gibt sichere 2:0-Führung fast noch aus der Hand

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1:0/2:0 Daniel Schachtschneider (22./32.) 2:1 Robert Ruoff (86./FE)

Von Dominik Veitinger

Gute erste Halbzeit gespielt, 2:0 geführt und am Ende den Sieg fast noch aus der Hand gegeben. Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben sich gegen eine in der zweiten Hälfte stark spielende Spvgg Freudenstadt unerwartet schwer getan, dank eines Doppelpacks von Daniel Schachtschneider aber mit 2:1 gewonnen. Durch den vierten Sieg im vierten Spiel konnte die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic die Tabellenführung auf drei Punkte ausbauen!

Im Vergleich zum 4:0- Auswärtssieg beim SV Nehren in der vergangenen Woche war die Nagolder Mannschaft auf drei Positionen verändert. Für Burak Tastan und Fabian Mücke spielten Dominik Pedro und Michael Nebert auf den Außenverteidigerpositionen, Perparim Halimi kam für den verletzten Pascal Reinhardt in die Startelf und spielte im linken Mittelfeld. Daniel Schachtschneider war einzige Spitze.  Bereits in der 2. Spielminute kam die Heimmannschaft zu ihrer ersten Chance, doch ein Gäste-Spieler klärte eine Flanke der Nagoder ins Seitenaus. Nach einem Pass von Schachtschneider auf Halimi kam dieser zum Abschluss, doch sein Schuss vom linken Strafraumeck war zu schwach und landete in den Armen von Freudenstadts Keeper Johanne Günter (5.). Freudenstadt stand in der Anfangsphase sehr kompakt und arbeitete gut gegen den Ball. Die Jungs von Trainer Armin Redzepagic mussten viel Aufwand betreiben um das „Bollwerk“ zu knacken. In der 7. Minute setzte VfL-Kapitän Matthias Rebmann einen Kopfball übers Tor. Die Abwehr um Valentin Asch war in Durchgang eins nur selten gefordert, die Gäste aus dem Schwarzwald operierten fast nur mit langen Bällen. Nach gut 20 Minuten wurde ein Schuss von Luka Kravoscanec abgeblockt. In der 22. Minute durften die VfL-Fans dann das erste Mal jubeln; nach schönem Pass aus dem Mittelfeld ließ Daniel Schachtschneider Spvgg-Schlussmann Johannes Günter im Eins gegen Eins keine Chance und versenkte das Leder im Tor. Nur drei Minuten später scheiterte Luka Kravoscanec nach toller Einzelleistung abermals am starken Keeper der Schwarzwälder. 13 Minuten vor dem Pausenpfiff erzielte „Schachti“ das 2:0 für unsere Mannschaft. Nach einer schönen Kombination, eingeleitet von Michael Nebert kam der Ball zu Luka Kravoscanec, welcher auf Schachtschneider zurücklegte, der Stürmer vollendete gekonnt! In der 34. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten Chance, doch ein Kopfball von Robert Ruoff ging über das Nagolder Gehäuse. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Kravoscanec nach tollem Solo erneut an Gäste-Keeper Johannes Günter, der seine Jungs vor einem höheren Pausenrückstand bewahrte(43.).

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Die VfL-Defensive um Valentin Asch (links) musste gegen Freudenstadt das erste Gegentor hinnehmen.

In Hälfte zwei versuchten die Gäste um Kapitän  Pascal Fahrner das Heft in die Hand zu nehmen. So hatte die Redzepagic- Elf Glück, dass bei einer unterlaufenen Flanke von VfL-Keeper Bubacarr Sanyang kein Gäste-Spieler in der Mitte lauerte (46.). 120 Sekunden später ging ein Schuss von Kravoscanec nach Zuspiel von Pedro knapp übers Tor. Die Elf von Spvvg-Coach Jens Bertiller spielte nun deutlich stärker und kam vor allem häufig durch die Mitte in Richtung Nagolder Tor.

Die Hausherren wackelten nun, das Spiel nach vorne stockte, viele Bälle gingen unnötig an den Gegner. Lediglich der starke Kravoscanec scheiterte mit einer Volleyabnahme am Torhüter der Gäste, ansonsten konnte sich  der Tabellenführer kaum nennenswerte Chancen erspielen und versuchte die Führung zu verwalten. In der 86. Minute dann der verdiente Anschlusstreffer für die Spielvereinigung Freudenstadt! Nach einem Foul von Burak Tastan zeigte der Unparteiische Daniel Röbbeling auf den Punkt-Robert Ruoff verwandelte sicher zum 2:1. In den Schlussminuten warfen die in grün spielenden Freudenstädter alles nach vorne- ohne Erfolg.

Am Ende blieb es beim 2:1 für unsere Jungs- ein aufgrund der zweiten Spielhälfte etwas glücklicher Sieg. Die Kurstädter spielten in der zweiten Hälfte sehr couragiert und hätten einen Punkt durchaus verdient gehabt. Für die VfL-Kicker gilt es nun, in der kommenden Trainingswoche hart zu arbeiten, damit man am kommenden Samstag beim GSV Maichingen (17:00 Uhr) nicht wieder bis zur letzten Minute um drei Punkte zittern muss.

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„In der ersten halben Stunde haben wir sehr konstentriert und mit dem nötigen Zug nach vorne gespielt. Da wollte Freudenstadt gar nixhts von uns! Wir sind dann nicht gut aus der Kabine gekommen und haben bis zur 75. Minute ohne Tempo und Kreativität gespielt. Wir hatten viel Glück, dass der letzte Schuss der Spvgg Freudenstadt nicht ins Tor fällt. Wir müssen nächste Woche in Maichingen wieder unser altes Gesicht aus den bisherigen Spieln zeigen!“

 

    +++ 4. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Redzepagic: „Wir müssen geduldig spielen!“

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VfL Nagold – Spvgg Freudenstadt

Sonntag, 10.09.2017, 16:00 Uhr

Von Dominik Veitinger

Am kommenden Sonntag steht für die Landsliga-Fussballer das zweite Heimspiel der noch jungen Saison auf dem Plan. Die Elf von Trainer Armin Redzepagic trifft im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion auf die Spvgg Freudenstadt. Nach der Niederlage des VfB Bösingen am vergangenen Mittwoch sind die Nagolder nun alleiniger Tabellenführer. Wenn es nach Mannschaft und Fans geht, soll das auch nach dem 4. Spieltag so bleiben!

Wir müssen geduldig spielen und dürfen nicht hektisch agieren!“, sagt VfL-Coach Redzepagic, der von einem tief stehenden Gegner ausgeht. In der Tat: Auch am vergangenen Wochenende bei der 0:2-Niederlage beim SV Zimmern spielte die Elf von Jens Bertiller mit einer Fünferkette und einem Vierer-Mittelfeld. Funktioniert hat das ganz gut, doch am Ende stand man mit leeren Händen da. Vor allem die Ungenaugigkeit vor dem Tor brachte die Kurstädter um einen Punktgewinn.

Für unsere Mannschaft läuft es bisher glänzend- drei Siege und neun Tore, ein wahrer Traumstart! Beim 4:0 Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Nehren kontrollierten die Jungs um Abwehrchef Valentin Asch die Partie fast über die gesamte Spielzeit- ein Doppelpack von Pascal Reinhardt nach der Pause brachte die „Blauen“ entgültig auf die Siegerstraße. Ein Vorteil war sicherlich, dass Nehren „mitspielte“ und sich den Nagoldern mit laufender Spielzeit immer mehr Räume ergaben, die dann auch perfekt genutzt wurden. Das wird am Sonntag wohl etwas anders aussehen: Es wird darauf ankommen, dass die Nagolder geduldig spielen und nicht zu hektisch agieren. Die Freudenstädter werden sicherlich versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten und nach vorne einzelne Nadelstiche setzen. Denn nach zwei Niederlagen in Folge wäre man im Gäste-Lager sicherlich schon mit einem Punkt zufrieden.

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Wird gegen Freudenstadt fehlen: Raphael Schaschko (vorne).

Im Lager der Gastgeber will man natürlich den vierten Sieg einfahren und, wenn möglich, die Tabellenführung ausbauen. Für dieses Vorhaben wäre eine frühe Führung sicherlich von Vorteil. Personell gesehen muss Armin Redzepagic auf zwei wichtige Spieler verzichten. Neben Abwerchef Raphael Schaschko (privat verhindert) fehlt auch Stürmer Pascal Reinhardt. Der 24-jährige wird nach seinem Nasenbeinbruch aus dem Spiel gegen Gärtringen am morgigen Freitag operiert. Bei optimalem Verlauf kann er am nächsten Samstag gegen Maichingen mit einer Carbonmaske spielen. Doch Bange muss den VfL-Fans wegen den Ausfällen der zwei Routiniers nicht werden. Die Position von Schaschko wird wie schon in Nehren der junge Marc Bühler übernehmen, der seine Sache letzte Woche sehr gut machte. Und wer spielt für Reinhardt im Sturm? Diese Frage lies Coach Armin Redzepagic vor dem Abschlusstraining noch offen. „Mit Michi Nebert, Perparim Halimi und Dominik Pedro haben wir viele Alternativen, die alle super drau sind!“. Man darf also gespannt sein, welche Elf der junge Stammheimer aufs Feld schickt.

Geleitet wird die Partie auf dem Nagolder Rasenplatz von Daniel Röbbeling, den wir gemeinsam mit seinen Assistenten Stefan Bertelsmann und Andre Altendorfer recht herzlich in Nagold begrüßen dürfen. Herzlich Willkommen heißen wir auch die Gäste aus Freudenstadt und ihre mitgereisten Fans. Wir wünschen beiden Teams eine spannende und jederzeit faire Partie und den Zuschauern viele Tore!  

+++ 3. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

 VfL Nagold nach deutlichem Sieg in Nehren jetzt Tabellenführer

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 0:1 Luka Kravoscanec (38.) 0:2/0:3 Pascal Reinhardt (49./50.) 0:4 Michael Nebert (76.)

Drei Spiele, 9 Punkte und 9:0 Tore- so lautet die herausragende Bilanz des VfL Nagold nach drei Spieltagen in der Landesliga Württemberg. Beim SV Nehren, der die beiden ersten Saisonspiele ebenfalls deutlich gewann, setzte sich das Team von Trainer Armin Redzepagic am Ende hochverdient mit 0:4 (0:1) durch und grüßt nun von der Tabellenspitze!

Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den FC Gärtringen war die Startelf des VfL auf drei Positionen verändert. Für Denis Bas, Dominik Pedro und den am Knie verletzten Raphael Schaschko kamen Marc Bühler, Luka Kravoscanec und Daniel Schachtschneider in die erste Elf.

Gerade einmal 60 Sekunden waren auf dem Nehrener Sportgelände gespielt, da hatte Daniel Schachtschneider schon die erste große Chance für die Nagolder. Nach einer Flanke von Matthias Rebmann, welcher von Luka Kravoscanec bedient wurde, scheiterte der Stürmer nach einer tollen Direktabnahme an SVN-Keeper Michael Geiger. Die Heimmanschaft hatte in der ersten Veirtelstunde mehr Ballbesitz, konnte diesen aber nicht in Torchancen ummünzen. Nach 10 Minuten kamen die Gastgeber das erste mal gefährlich vors Nagolder Gehäuse, doch ein Nehrener Spieler scheiterte am Pfosten. Die zweite Nagolder Chance hatte unser Kapitän Matthias Rebmann, doch sein Schuss nach schönem Doppelpass mit Fabian Mücke landete erneut beim Goalie des SV Nehren.

In der 38. Minute durfte VfL-Coach Armin Redzepagic dann das erste Mal jubeln. Ein tolles Solo vollendete Luka Kravoscanec mit einem Flachschuss, welcher von einem Gegenspieler abgefälscht wurde und im Tor landete- 1:0 für den VfL. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durhgang gaben die Jungs um Co-Trainer Marco Quiskamp dann so richtig Gas! In der 48. Minute erzielte Pascal Reinhardt das 2:0 für unsere Farben. Nach schönem Lupfer von Daniel Schachtschneider vollendete unsere Nummer 10 sicher (49.)! Und es sollte noch besser kommen: Nur eine Minute nach seinem ersten Treffer war Reinhardt erneut zur Stelle. Nach einer Flanke von Schachtschneider legte Christoph Ormos den Ball per Kopf auf unseren Neuzugang ab, dieser versenkte das Leder mit einem satten Volleyschuss im Nehrener Gehäuse! Der VfL ließ den Ball nun gut laufen und spielte weiterhin zielstrebig nach vorne. Die Gastgeber konnten sich keine echte Torchance mehr erspielen.

Den Schlusspunkt einer insgesamt eher einseitigen Partie setzte der eingewechselte Michael Nebert in der 76. Minute. Nach einem Traumpass von Reinhardt auf Schachtschneider legt „Schachti“ quer auf Nebert, der die Kugel nur noch einschieben musste. Am Ende ein hochverdienter Sieg für unser Team, das wieder einmal seine individuelle Klasse unter Beweis gestellt hat. Glückwunsch! Am kommenden Sonntag treffen wir zu Hause auf die Spvgg Freudenstadt. Anpfiff im Rheinhold-Fleckenstein Stadion ist um 16 Uhr!

Stimmern zum Spiel:

Armin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft! Es war ein schweres Auswärtspiel, aber wir haben sehr zielstrebig nach vorne gespielt und die nötige Geduld bewiesen. Auch den Ausfall von Raphael Schaschko haben wir gut kompensiert und als Mannschaft sehr gut gegen den Ball gearbeitet!“