Landesliga Spieltage

+++ 14. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Späte Entscheidung in Gechingen –Pascal Reinhardt trifft in der Nachspielzeit

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0:1 Pascal Reinhardt (90.+3)

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Pascal Reinhardt erzielte den Nagolder Siegtreffer im Derby gegen Gechingen. Foto Schwartwälder Bote.

Von Albert M. Kraushaar

Es lief die letzte Minute der Nachspielzeit als Daniel Schachtschneider einen Zweikampf über die rechte Nagolder Angriffsseite gewann, den Ball scharf nach innen flankte, wo Pascal Reinhardt mit dem richtigen Riecher frei vor Manuel Potemke zum alles entscheidenden 1:0 für den VfL Nagold einschob.

„Wir nehmen die drei Punkte natürlich gerne mit, aber Gechingen hätte heute einen Punkt absolut verdient gehabt“ kommentierte ArminRedzepagic die späte Entscheidung in Gechingen. – und zeigte sich wenig erbaut von der Leistung seiner Mannschaft. Die hatte im ersten Abschnitt eine gute Phase um die zwanzigste Minute herum mit einem nichtgegebenen Foulelfmeter an Daniel Schachtschneider. „Aus meiner Sicht hätte man den geben können“ so ex SFG Kapitän Markus König, während Spielleiter Armin Burkhardt auf „Schwalbe“ plädierte, ein neutraler Ex- Trainer hingegen klar Elfmeter erkannte.

Gechingen stand auf jeden Fall gut, ließ den Nagoldern mit schnellem Anlaufen kaum Räume, und versuchte mit langen Bällen Konter zu fahren. Ohne Bastian Bothner (Blutvergiftung) hatte Benni Maier Florian Gehring ins Mittelfeld genommen, und der Dauerläufer hatte nach 53. Minuten die größte Möglichkeit per Kopf, doch Bubacarr Sanyang war geradezu „Katzenhaft“ zur Stelle. In Folge stand der Nagolder Schlussmann bei Großchancen von Fabian Schneider, Alexander Pretsch, und zweimal gegen Schüsse von Kevin Kielwein im Blickpunkt. Gechingen agierte nach der Pausewie aufgedreht, ging konsequent in den Nagolder Spielaufbau und kam so Möglichkeiten. „Das waren drei, vier hundertprozentigen Möglichkeiten, da müssen wir ein Tor machen“ so Benni Maier. Nagold war zu diesem Zeitpunkt zwar immer noch die reifere Mannschaft, Chancen der Güte von Andreas Kiwranoglou (71. Minute über das leere Tor nachdem Sanyang gegen Fabian Schneider Kopf und Kragen riskiert hatte), sah man bis auf einem Versuch von Pascal Reinhardt und einem Kravoscanec Schuss keine. I

n den letzten zehn Minuten bekamen die gut 300 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zu sehen, ohne dass es nochmals richtig gefährlich wurde. Auch die Nachspielzeit lief mit diversen Wechseln ohne Höhepunkte von der Uhr, bis Schachtschneider den am Ende alles entscheidenden Zweikampf gewann. Exakt auf der Höhe vom Linienrichter, ließ der bei dessen Flanke die Fahne unten und Pascal Reinhardt kam in der Mitte zu seinem 13. Saisontor. Gechingen monierte vergeblich Abseits, auch Schiedsrichter Marc Packert war sich nicht sicher, gab den Treffer jedoch sehr zum Ärger der Gechinger nach Rücksprache mit seinem Assistenten.

Benni Maier (SF Gechingen:)

 „Eine ganz bittere Niederlage, Nagold war in der ersten Halbzeit sicherlich besser, aber wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet und hätten im zweiten Abschnitt in Führung gehen müssen. Für die Mannschaft tut es mir leid, aber die hat keinen Grund traurig zu sein, die hatten den Tabellenführer lange Zeit am Rande einer Niederlage.“

(Armin Redzepagic VfL Nagold:)

Ich nehme die Punkte zwar gerne mit, aber mit dem Spiel war ich in Summe gesehen nicht zufrieden, auch wenn wir aktuell eine dünne Personaldecke haben. Gechingen hätte heute einen Punkt verdient gehabt.

+++ 14. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold fährt mit Respekt nach Gechingen

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SF Gechingen – VfL Nagold

Sonntag, 19.11.2017, 14:30 Uhr

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Nach längerer Verletzungspause gegen Gechingen wohl wieder dabei: Daniel Schachtschneider. Foto Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

So langsam aber sicher geht es für die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold in Richtung wohlverdiente Winterpause. Doch bevor es soweit ist, muss der Tabellenführer noch 270 Minuten auf Punktejagd gehen, die nächsten 90 am Sonntag beim Aufsteiger SF Gechingen. Nach dem 0:0 beim SV Zimmern will die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic in Gechingen am liebsten dreifach punkten- doch die Gastgeber sind zu Hause in dieser Saison noch ungeschlagen.

Gerechtes Remis in Zimmern

„Vor Beginn der Partie wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber wenn ich mir die erste Halbzeit anschaue, hätten wir auch gewinnen können.“, so VfL-Coach Redzepagic nach dem Auswärtsspiel beim SV Zimmern. Sein Team begann gut und hatte durch Matthias Rebmann, dessen Freistoß am Pfosten landete, die beste Torchance in der ersten Hälfte. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wurde Zimmern stärker, zuvor hatte Pascal Reinhardt ebenfalls eine gute Möglichkeit den Tabellenführer in Führung zu bringen- doch es sollte nicht sein. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten, torlosen Remis zwischen den beiden Spitzenteams.

Schachtschneider gegen Gechingen wohl einsatzbereit

Mit dem Unentschieden im Rücken läuft die Vorbereitung aufs Gechingen-Spiel im Nagolder Lager sicher etwas beschwingter, den der Abstand von sechs Punkten hat auch vor dem 14. Spieltag bestand. Hinzu kommt noch, dass sich die personelle Lage deutlich entspannt hat. Daniel Schachtschneider ist Stand heute einsatzbereit und auch Fabian Mücke kehrt aus dem Urlaub zurück. Raphael Schaschko scheint seine Knieprobleme ebenfalls überwunden zu haben.

Nebert und Döbele fallen aus

Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christoph Ormos, der aufgrund einer Zahn-OP diese Woche nicht trainieren konnte. Definitiv ausfallen werden der verletzte Michael Nebert und Adrian Döbele (Urlaub).

Gechinger Trainer Maier mit Nagolder Vergangenheit

Trotz guter personeller Vorzeichen erwartet der Nagolder Trainer in Gechingen ein kampfbetontes Spiel. „Gechingen ist in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen. Wir werden demütig nach Gechingen fahren!“  Auf der anderen Seite  steht einer, der die Nagolder bestens kennt: Benjamin Maier, der letzte Saison das Nagolder Bezirksliga-Team vor dem Abstieg rettete und jahrelang Jugendtrainer an der Nagold war, ist seit Juli Coach der SF Gechingen.

Maier mit Entwicklung der Mannschaft zufrieden

Was den bisherigen Saisonverlauf angeht, ist der 31-jährige nicht ganz zufrieden. „Wir haben vor allem gegen Seedorf, Maichingen, Wittendorf und Freudenstadt leichtfertig Punkte verschenkt! Die 6-9 Punkte fehlen uns jetzt.“ Was die Entwicklung der Mannschaft im taktischen und spielerischen Bereich angeht, ist Maier zufrieden.  

Gechinger Trainer erwartet spielstarke Nagolder

Am Sonntag erwartet er von seinem Team vollen Einsatz und erwartet, dass die Nagolder das „Spiel machen“. „Das ist ihre absolute Stärke, wir müssen schauen, dass wir die Offensive um Reinhardt und Schachtschneider in Schach halten.“, so Maier weiter.

Gechinger setzten auf Heimstärke

Für Sonntag hat er bis auf Wadim Gorbatschow (Ausland), Jens Kusterer (Aufbautraining), Jens Eicheler, Steffen Honigmann und Kai Becker alle Mann an Bord. Auch wenn Maier eine große Verbindung zum VfL Nagold hat, wird er mit seinem Team die Punkte sicher nicht kampflos abgeben- schließlich wollen die Gechinger auch nach dem 14. Spieltag zu Hause ungeschlagen bleiben.

Nagold kann Herbstmeisterschaft perfekt machen

 Die Nagolder müssen in Gechingen also von der ersten Minute an Vollgas geben um die Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Ein Sieg würde nicht nur Selbstvertrauen für die letzten beiden Heimspiele vor der Winterpause gegen Seedorf und Holzhausen geben- noch viel wichtiger: Der VfL Nagold wäre mit einem Erfolg Herbstmeister- ein Titel, den man bei den Nagoldern sicher gerne mitnehmen würde. Bei den Gästen will man sich mit einem Sieg etwas von den Abstiegsrängen entfernen. Hält die Gechinger Heimserie oder macht der VfL Nagold die Herbstmeisterschaft perfekt? Eine spannende Frage, die sich freilich erst am späten Sonntagnachmittag beantworten lässt.

+++ 13. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

SV  Zimmern bittet den VfL Nagold zum Spitzenspiel

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SV Zimmern – VfL Nagold

Sonntag, 12.11.2017, 14:30 Uhr

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Zeigte gegen Böblingen eine starke Leistung: Matthias Rebmann (am Ball). Foto: Schwarzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Am13. Spieltag der Landesliga Staffel 3 fahren die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold zum Spitzenspiel nach Zimmern. Mit 10 Siegen aus zwölf Spielen im Gepäck will der Tabellenführer auch beim Verbandsliga-Absteiger punkten. Doch die Gastgeber haben nach anfänglichen Schwierigkeiten ebenfalls einen Lauf: Aus den letzten zehn Partien holte die Mannschaft von Patrick Fosse 26 von möglichen 30 Punkten. Beide Mannschaften werden sicher alles daran setzen, dass ihre Serie auch am Sonntagabend noch Bestand hat – beide Mannschaften sind also in Topform, bleibt nur die Frage, welche der beiden Teams diese auch am Sonntag auf dem Platz umsetzen kann.

Kravoscanec macht Derbysieg perfekt

„Beim Lattentreffer kurz vor Schluss hatten wir Glück aber der Sieg war verdient! Wir haben in der zweiten Halbzeit mit viel Herz gespielt.“, war VfL-Coach Armin Redzepagic nach dem Derby-Sieg gegen die SV Böblingen sichtlich erleichtert. Erst nach einer Stunde kam die Nagolder Offensive besser ins Rollen, Luka Kravoscanec und Co. Kreierten mit zunehmender Spieldauer mehr Chancen. Nachdem Pascal Reinhardt (am Tor vorbei) und Matthias Rebmann, der nach einem Kopfball am Böblinger Keeper scheiterte, beste Chancen vergaben, erlöste Luka Kravoscanec die Fans: Nach tollem Solo von Rebmann musste der Youngster nur noch einschieben und der zehnte Saisonsieg war perfekt.

Zimmern in der Offensive stark besetzt

Am Sonntag erwartet man im Lager des VfL Nagold mit dem SV Zimmern einen stärkeren Gegner. Der Verbandsliga-Absteiger aus dem Kreis Rottweil hat sich nach Startschwierigkeiten auf Platz zwei vorgespielt. Mit Tom Schmid und Christian Braun, der vor der Saison aus Cad Dürrheim kam, haben die Gastgeber zwei echte „Torjäger“ in ihren Reihen. „Zwei „Ausnahmekönner“ in einer sehr spielstarken Mannschaft.“, ist Nagolds Trainer Redzepagic von den beiden Offensivaktueren sehr angetan.

Nagold will in Zimmern nicht „mauern“

Es wird also aus Sicht des Tabellenführers wichtig sein, die Kreise von Schmid und Braun einzuengen. Zuletzt gab es für die Gastgeber einen ungefährdeten 3:0-Erfolg bei den SF Gechingen. Auch wenn Zimmern in der zweiten Hälfte nicht mehr so stark aufspielte, war der Sieg absolut verdient. Trotz der vielen Stärken beim Gegner will sich der VfL Nagold am Sonntag keinesfalls nur auf die Defensive konzentrieren. „Wir werden versuchen, unser Spiel so gut es geht durchzubringen.“, so Armin Redzepagic.

Mücke, Nebert und Atis nicht an Bord

Der Trainer des Tabellenführers wäre mit einem Remis am Sonntag gar nicht so unzufrieden, vor allem, wenn man die personellen Vorzeichen in Betracht zieht. So fehlen bei den Nagoldern mit Fabian Mücke und Michael Nebert gleich zwei wichtige Spieler definitiv aus – auch Daniel Atis steht wegen einer Knieverletzung ebenfalls nicht zur Verfügung.

Einsatz von Schaschko fraglich

Daniel Schachtschneider wird nach seinem Muskelfaserriss zunächst auf der Bank sitzen. Hinter dem Einsatz von Abwehrchef Raphael Schaschko steht wegen Knieproblemen noch ein Fragezeichen. Aber jammern will man bei den Blau-Weißen aufgrund der etwas dünnen Personaldecke auf keinen Fall- im Gegenteil: Mit dem Verlauf der bisherigen Saison ist man mehr als zufrieden.

Müller: Wiedersehen mit Ex-Verein

 Im Tor wird gegen den SV Zimmern Matthias Müller stehen und trifft damit auf alte Bekannte: Der Torspieler wechselte zur Saison 14/15 von Nagold nach Zimmern und trug fast sechs Jahre lang das Trikot der Schwarz-Gelben.

Macht der VfL Nagold die Herbstmeisterschaft perfekt?

Wer ansonsten beim Tabellenführer auflaufen wird, ist noch offen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die gleiche Mannschaft auflaufen wird, die am letzten Samstag den SV Böblingen geschlagen hat. Wenn es dem VfL gelingt, von Anfang an dagegen zu halten, ist ein Punktgewinn allemal drin. Mit einem Unentschieden könnten die Nagolder zudem die Herbstmeisterschaft perfekt machen – doch da werden die Gäste aus Zimmern sicher etwas dagegen haben.

+++ 12. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Luka Kravoscanec der Held im Derby

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1:0 Luka Kravoscanec (83.)

Erzielte den Siegtreffer gegen Böblingen: Luka Kravoscanec Foto: Albert M. Kraushaar

Von Dominik Veitinger

Freude, lachende Gesichter und großer Jubel waren am späten Samstagnachmittag  auf dem Nagolder Sportplatz trumpf- der VfL Nagold feierte einen etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 1:0-Heimsieg im Derby gegen den SV Böblingen. Die Gäste zeigten eine Stunde eine gute Leistung, ehe die Nagolder besser ins Spiel kamen. In der 83. Minute erlöste Luka Kravoscanec Mannschaft und Fans mit dem Siegtreffer!

Böblingen hält von Anfang an dagegen

„Wie wir gewinnen ist mir egal, aber ich will gegen Böblingen drei Punkte!“, lautete die klare Marschrichtung von Nagolds Coach Armin Redzeagic vor dem Spiel. Im Vergleich zum Auswärtssieg in Wittendorf nahm er in der Startelf nur eine Änderung vor- Dominik Pedro spielte für Perparim Halimi. Die Heimmannschaft wollte von Anfang an Druck machen und das Heft in die Hand nehmen. Doch die Böblinger hielten von der ersten Minute an dagegen und ließen die Nagolder im ersten Durchgang kaum zur Entfaltung kommen. Die erste Torannährung wagten die Gäste, doch eine Flanke von Andre Esteves war kein Problem für VfL-Keeper Bubacarr Sanyang (5.).Vier Minuten später waren die Böblinger wieder im Vorwärtsgang, doch ein Schuss von Marc Hetzel ging weit übers Nagolder Tor.

Marc Hetzel mit größter Böblinger Chance

Dem Tabellenführer gelang es gegen gut stehende Böblinger in der Anfangsphase kaum, in die gefährlichen Zonen zu kommen. Nach Elf Minuten dann der erste Nagolder Vorstoß- Luka Kravoscanec passte nach links zu Dominik Pedro, welcher wieder auf Kravoscanec zurücklegte, das daraus entstehende Foul pfiff der Schiedsrichter nicht. Der Tabellenführer hatte großes Glück, als Sascha Raich eine Flanke von Besim Ramadani am langen Pfosten nur knapp verpasste (15.). Nur eine Minute später lenkte Nagolds Keeper Sanyang eine Flanke der Gäste über den Pfosten, Marc Bühler beförderte den Ball per Kopf endgültig ins Seitenaus. Nach 25 gespielten Minuten war das Glück den Nagoldern erneut hold- nach einem Fehlpass im Aufbauspiel stand Sanyang zu weit vor seinem Tor, doch Marc Hetzel traf zur Erleichterung der Nagolder Fans das Nagolder Tor nicht.

Schaschkos Freistoß nur knapp am Tor vorbei

Vor allem über die Außenbahnen war der Tabellenführer heute verwundbar- das Offensivspiel stockte. Nach einer halben Stunde dann die nächste Torannährung der Nagolder – der agile Matthias Rebmann flankte nach Zuspiel von Pascal Reinhardt in die Mitte, doch dort wusste sich Luka Kravoscanec nur mit einem Foul zu helfen, sodass auch dieser Angriffsversuch verpuffte. In der 33. Minute dann die bis dato größte Nagolder Chance für die Gastgeber. Nach einem Foul an Pascal Reinhardt setzte Raphael Schaschko einen Freistoß aus etwa 18 Metern nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nagolder nun etwas besser im Spiel

Vier Minuten später wurde ein Flachschuss von Pascal Reinhardt zur Ecke abgefälscht, das Nagolder Offensivspiel sah nun etwas besser aus. Quasi mit dem Pausenpfiff dann die nächste Chance für den Ligaprimus, doch eine flache Hereingabe von Luka Kravoscanec wurde von der SVB-Abwehr im letzten Moment geklärt werden. Es ging also mit dem 0:0 in die Kabinen.

Rebmann mit Kopfballchance- Böblinger Keeper pariert

Im zweiten Durchgang kam Adrian Döbele für den angeschlagenen Raphael Schaschko ins Spiel. Die erste Torchance hatte der agile Luka Kravoscanec – nach Vorlage von Christoph Ormos ging sein Schuss allerdings weit übers Tor von SVB-Keeper Jens Wolf (50.).Nach gut einer gespielten Stunde traf Marco Quiskamp nach einem tollen Angriff über Rebmann und Kravoscanec nur das Außennetz. Die Nagolder kamen jetzt besser in Fahrt und hatten durch ihren Kapitän Matthias Rebmann die nächste Großchance: Nach einem Nagolder Freistoß von rechts kam der Ball an den langen Pfosten zu Luka Kravoscanec. Dessen Volleyabnahme flog zurück in Richtung rechte Eckfahne, wo Andre Esteves eine „Kerze“ produzierte- Rebmann kam im 16-er an den Ball, doch seinen wuchtigen Kopfball lenkte der Böblinger Keeper mit einer tollen Parade über die Latte (65.).

Luka Kravoscanec lässt die Nagolder jubeln

Böblingen versuchte in der letzten Viertelstunde, das Unentschieden über die Zeit zu retten und stand nun sehr tief in der eigenen Hälfte. Gut 10 Minuten vor dem Ende hatten die Nagolder Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Pascal Reinhardt versprang vor dem leeren Tor der Ball, sodass der Ball rechts am selbigem vorbeiging. Doch dann kam die 83. Spielminute: Matthias Rebmann zündete über rechts den Turbo, der Nagolder Mittelfeldmann lief bis zur Grundlinie, behielt den Übersicht und legte zurück auf den mitgelaufenen Luka Kravoscanec , der den Ball sicher im Tor versenkte.

Gäste mit Lattentreffer

Die Gäste warfen nun alles nach vorne und hatten in der Nachspielzeit durch einen Lattentreffer die große Chance zum Ausgleich, doch es sollte nicht sein. Um 16:20 Uhr war es dann amtlich: Der VfL Nagold gewinnt das Prestigeduell gegen den SV Böblingen.

Am Sonntag Spitzenspiel in Zimmern

Durch die drei Punkte konnte der Vorsprung von sechs Punkten auf den ebenfalls siegreichen SV Zimmern (3:0 gegen Gechingen) gehalten werden. Am nächsten Sonntag steigt beim SV Zimmern das Spitzenspiel- auch hier hätte man im Nagolder Lager sicher nichts gegen einen knappen Sieg! Doch jetzt dürfen die Nagolder Kicker den Derbysieg erst einmal ausgiebig feiern- ehe dann am Montag die Vorbereitung auf das Spitzenspiel startet.      

+++ 12. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Nagold gegen Böblingen – ein Derby mit viel Brisanz

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VfL Nagold – SV Böblingen

Samstag, 04.11.2017, 14:30 Uhr

Die Nagolder (weiße Trikots) wollen im Derby gegen Böblingen den zehnten Saisonsieg einfahren. Foto: Albert M. Kraushaar

Von Dominik Veitinger

„Wir haben in der ersten Halbzeit eine klasse Teamleistung gezeigt!“, freute sich VfL-Coach Armin Redzepagic über den 5:2-Erfolg seiner Mannschaft beim Aufsteiger SV Wittendorf. Generalprobe gelungen- der Spitzenreiter scheint also bestens gerüstet fürs anstehende Derby gegen die SV Böblingen. Diesmal ist das Derby auch ein Spitzenspiel, denn die Gäste aus Böblingen spielen bislang ebenfalls eine tolle Saison und stehen derzeit auf Platz Drei der Tabelle! Erster gegen Dritter- Kampf, Leidenschaft, tolle Spielzüge- Fußballherz was willst du mehr!?

Deutlicher Sieg in Wittendorf

Der VfL Nagold machte nach zuletzt zwei Unentschieden am vergangenen Sonntag wieder einmal deutlich, dass er zu Recht von der Tabellenspitze grüßt. Bereits nach einer guten halben Stunde war die Partie auf dem Wittendorfer Sportgelände quasi entschieden. Die Nagolder gaben gegen den Aufsteiger von Anfang an Vollgas und führten zur Halbzeit nach Toren von Raphael Schaschko, Valentin Asch und einem Doppelpack von Luka Kravoscanec zur Pause bereits mit 4:0! Kurz nach der Pause erhöhte Pascal Reinhardt auf 5:0, dann schaltete der Ligaprimus einen Gang zurück, so dass Wittendorf noch auf 2:5 heran kam. Doch am Ende war der neunte Saisonsieg nie in Gefahr!

Redzepagic feiert Landesliga-Debüt

Trainer Armin Redzepagic durfte den Erfolg seiner Mannschaft sogar auf dem Platz miterleben, denn nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Christoph Ormos und Daniel Atis musste der Nagolder Übungsleiter selbst ran. In der Schlussphase verletzte sich dann auch noch Pascal Reinhardt, so dass die Nagolder Fußballer mit Zehn Mann zu Ende spielen mussten.

Nagolder wollen im Derby agieren anstatt reagieren

Nun sind im Nagolder Lager alle Augen auf das Derby gegen die SV Böblingen gerichtet und das Ziel ist klar: Das Heimspiel gewinnen und so den direkten Verfolger weiter auf Distanz halten! Die Gäste aus Böblingen gilt es jedoch nicht zu unterschätzen: „Böblingen hat eine starke Mannschaft, und ist vor allem mit Sascha Reich und Marc Hetzel individuell sehr stark besetzt!“, hebt Redzepagic warnend den Zeigefinger. „Wir wollen agieren statt reagieren und unser Spiel durchbringen!“, so der Coach der Nagolder weiter.

Ormos und Reinhardt angeschlagen

Wer gegen Böblingen beginnen wird, ist noch offen. Wenn die verletzten Christoph Ormos (Schlag auf den Knöchel) und Pascal Reinhardt fit sind, könnte die gleiche  Elf wie in Wittendorf auflaufen. Pascal Reinhardt zog sich am Sonntag eine Verhärtung der oberen Beinmuskulatur zu, doch die Chancen für Samstag stehen gut, die physiotherapeutische Behandlung am Mittwoch scheint angeschlagen zu haben. Die personellen Vorzeichen stehen fürs Spitzenspiel also recht gut. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christoph Ormos. Sein Einsatz wäre für das Nagolder Spiel enorm wichtig, da der 21-jährige enorm laufstark ist und zudem auch noch torgefährlich agiert. Und auch von Marco Qusikamp ist Armin Redzepagic derzeit sehr angetan: „Er tritt von Woche zu Woche spielbestimmender auf und gibt den Takt vor.“   

SV Böblingen verliert in Zimmern

Bei den Gästen aus Böblingen herrschte nach der 2:4-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten SV Zimmern Ernüchterung. „Natürlich ist man enttäuscht, wenn man nach neun Spielen ohne Niederlage ausgerechnet gegen Zimmern verliert. Aber der Sieg war verdient, weil der SV Zimmern die besseren Torchancen hatte.“, so SVB-Coach Thomas Siegmund nach der Niederlage gegen den Verbandsliga-Absteiger.

Großer Umbruch in Böblingen

Dennoch ist man beim aktuellen Tabellen-Dritten mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden, denn trotz eines großen Umbruchs vor der Saison hat es die Mannschaft geschafft, sich im oberen Drittel der Tabelle festzuspielen- und es sind ja freilich noch viele Punkte zu vergeben.

Viele Ausfälle vor dem Spitzenspiel

Während der Saison hatten die Gäste häufig mit einer dünnen Personaldecke zu kämpfen- und auch vor dem Spitzenspiel beim VfL Nagold sieht es personell nicht wirklich gut aus: Die Verletztenliste ist lang, mit Kapitän Daniel Knoll, Mert Köse, Ante Jurkic und Andre Esteves fallen gleich vier wichtige Spieler aus. Hinzu kommt, dass Verteidiger Daniel Buscaglia nach seiner roten Karte vom vergangenen Sonntag ebenfalls fehlen wird. Gerade deshalb sieht Siegmund das Spiel in Nagold als „eine große Herausforderung“ für sein Team, zumal er von der individuellen Klasse im Nagolder Team geradezu beeindruckt ist. Siegmund erwartet eine selbstbewusste und spielstarke Mannschaft und hofft, dass seine Mannschaft das Derby so lange wie möglich offen halten kann.

Herbstmeisterschaft zum Greifen nah

Für den VfL Nagold stehen nun zwei wichtige Spiele an: Denn nach dem Derby gegen Böblingen ist man nächste Woche zu Gast beim Tabellen-Zweiten SV Zimmern. Wenn man diese beiden Partien erfolgreich bestreiten kann, stehen die Chancen auf die Herbstmeisterschaft äußerst gut. Einen weiteren Schritt zu diesem ersten Etappenziel will der Spitzenreiter mit einem Sieg gegen den SV Böblingen machen. 

 

+++ 11. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Gelungene Generalprobe vor dem Derby gegen Böblingen

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0:1 Raphael Schaschko (6./FE) 0:2/0:3 Luka Kravoscanec (13./33.) 0:4 Valentin Asch (40.) 0:5 Pascal Reinhardt (53.) 1:5/2:5 Lysander Skoda (55./87.)

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Valentin Asch erzielte das 4:0 gegen den SV Wittendorf

Von Dominik Veitinger

Nach zwei Unentschieden in Folge haben die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold am heutigen Sonntag ihren achten Saisonsieg eingefahren. Der Tabellenführer gewann nach einem gelungenen Auftritt beim Aufsteiger SV Wittendorf am Ende verdient mit 5:2 (4:0) und feierte damit eine gelungene Generalprobe vor dem Spitzenspiel gegen den SV Böblingen!

Frühe Nagolder Führung

Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen den TSV Ofterdingen veränderte VfL-Coach Armin Redzepagic seine  Mannschaft nur auf einer Position- Marc Bühler kam für Fabian Mücke in die Startelf. Den Nagoldern war von der 1. Minute an anzumerken, dass sie nach der verspielten Führung gegen Ofterdingen im heutigen Spiel dreifach punkten wollten. Bereits in der sechsten Minute brachte Raphael Schaschko seine Farben per Elfmeter mit 1:0 in Führung. Nach einem Abschlag von Keeper Sanyang startete Pascal Reinhardt durch- SVW-Torwart Lukas Finkbeiner stürmte aus seinem Tor und wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen.

Christoph Ormos muss verletzt raus

In der 13. Minute legte der starke Luka Kravoscanec das 2:0 nach: Nach einem tollen Pass von Burak Tastan setzte sich der junge Offensivspieler gut durch und hämmerte das Leder ins linke Eck. Die Wittendorfer kamen gar nicht ins Spiel, der Ligaprimus spielte tollen Offensivfußball. In der 20. Minute musste Armin Redzepagic das erste Mal wechseln- Christoph Ormos bekam einen Schlag ab und musste verletzt vom Feld. Für ihn kam Fabian Mücke in die Partie.

Doppelschlag durch Kravoscanec und Asch entscheidet Partie

Nach gut einer halben Stunde war die Partie auf dem Wittendorfer Sportgelände quasi entschieden: Nach einem hohen Ball setzte sich Luka Kravoscanec super durch und hämmerte den Ball zum 3:0 in die Maschen. Einmal durften die Nagolder Fans vor der Halbzeitpause dann noch jubeln: Nach einer Ecke  von Raphael Schaschko schob Verteidiger Valentin Asch den Ball zum 4:0 ins Tor. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Kabinen.

Wittendorf zeigt Moral

In der zweiten Halbzeit erzielte Pascal Reinhardt nach einem Foul an Marco Quiskamp per Elfmeter das 5:0! Fortan verlor der Ligaprimus etwas den Faden, die Gastgeber kamen etwas besser ins Spiel. Die Nagolder spielten die sich bietenden Konterchancen nicht mehr sauber aus und gingen sehr fahrlässig mit ihren Torchancen um. Der SV Wittendorf zeigte eine ordentliche Moral und kam durch einen Doppelpack von Lysander Skoda auf 2:5 heran. In der Schlussphase spielte der VfL Nagold zu zehnt, denn nachem die Nagolder ihr Wechselkontingent schon voll ausgeschöpft hatten – auch Trainer Armin Redzepagic war schon auf dem Feld- musste Pascal Reinhardt nach Christoph Ormos und Daniel Atis (Knieprobleme) mit Leistenproblemen vom Feld.

Schachtschneider macht Fortschritte

Dennoch war der Sieg nie in Gefahr- die Nagolder Mannschaft feierte somit eine gelungene Generalprobe vor dem Derby gegen den SV Böblingen am kommenden Samstag. Bei den angeschlagenen Spielern stehen die Chancen recht gut, dass sie am Wochenende wieder fit sind. Hinzu kommt, dass sich Daniel Schachtschneider wieder im Lauftraining befindet und bei gleichbleibendem Heilungsverlauf an einen Kurzeinsatz gegen die SV Böblingen zu denken ist. Eines ist jedenfalls sicher: Wenn es der Mannschaft von Armin Redzepagic gegen Böblingen gelingt, eine ähnliche Leistung abzurufen, dürfte ein Erfolg durchaus möglich sein.  

+++ 11. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Nagolder beim Triple-Sieger SV Wittendorf gefordert

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SV Wittendorf – VfL Nagold

Sonntag, 29.10.2017, 15:00 Uhr

Pascal Reinhardt und der VfL Nagold sind am Sonntag in Wittendorf gefordert. Foto: Schwärzwälder Bote

Von Dominik Veitinger

Nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge wollen die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold am kommenden Sonntag endlich wieder dreifach punkten. Eine Woche nach der Punkteteilung gegen den Aufsteiger TSV Ofterdingen ist die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic beim SV Wittendorf gefordert. Der Landesliga-Neuling aus dem Kreis Freudenstadt ist zu Hause sehr stark und darf vom Tabellenführer also keinesfalls unterschätzt werden.

Nagolder Offensivspiel gerät nach Führung ins Stocken

„Der Punktverlust hätte zwar nicht sein müssen, aber wir haben auch gegen einen sehr starken Gegner gespielt!“, lautete das Fazit des Nagolder Trainers nach dem Unentschieden zu Hause gegen den TSV Ofterdingen am vergangenen Samstag. Nachdem Matthias Rebmann (1.) und Luka Kravoscanec (15.) die Nagolder früh in Front brachten, geriet das Nagolder Offensivspiel immer mehr ins Stocken. Die Gäste erspielten sich mehr und mehr Chancen und erzielten noch vor der Pause den Anschlusstreffer zum 2:1. Im zweiten Durchgang kam der Tabellenführer zu zwei, drei guten Möglichkeiten, um das Spiel zu entscheiden- doch es sollte nicht sein: In der 76. Minute erzielte Tim Löffler mit seinem zweiten Tor den 2:2-Endstand, ein glücklicher aber durchaus verdienter Punkt für Ofterdingen.

SV Wittendorf sehr heimstark

Am Sonntag will der Tabellenführer nach zuletzt zwei Remis nun wieder dreifach Punkten. Doch das Auswärtsspiel in Wittendorf wird nicht einfach- der Aufsteiger aus dem Nordschwarzwald hat nämlich neun von insgesamt elf Punkten auf heimischem Platz eingefahren. Und auch das Tore schießen klappt für die Mannschaft von Lukas Wuzik vor heimischem Publikum ganz gut: Gegen Maichingen (5:1), Bösingen (4:0) und Mitaufsteiger Gechingen (2:1) erzielte man insgesamt elf Treffer und spielte zudem tollen Fußball!

Klassenerhalt wäre die Krönung nach Triple-Erfolg

Gerne würden die Kicker aus dem Landkreis Freudenstadt auch im nächsten Heimspiel gegen den VfL Nagold was holen und so einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Dieser würde der vergangenen Saison die Krönung aufsetzen- da nämlich hatte der SV Wittendorf gleich dreimal Grund zu feiern und holte- im Gegensatz zum großen FC Bayern das Triple! Neben der souveränen Meisterschaft und dem Bezirkspokal gewann die Truppe von Jürgen Haug und Co-Spielertrainer Wuzik auch noch den legendären „Heimatpokal“.

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Jubelten letzte Saison über das Triple: Die Fußballer des SV Wittendorf. Foto: Schwarzwälder Bote

Offensive mit Landesliga-Qualität

 Die Mission „Landesliga“ starteten die Verantwortlichen aus Wittendorf mit fast dem gleichen Kader aus der letzten Spielzeit. Mit Lucas Haug, Sandro Bossert und Henry Seeger hat die Offensive des Aufsteigers sicher Landesliga- Qualität. Doch das man als Neuling trotzdem das ein oder andere Mal Lehrgeld zahlen muss, das haben Fans und Mannschaft aus Wittendorf letzte Woche erfahren müssen: Beim Verbandsliga-Absteiger verlor man mit 0:4- doch nun steht ja wieder ein Heimspiel an.

Wittendorf freut sich auf die Partie

Was die personelle Lage angeht, sieht es beim Aufsteiger für das Match am Sonntag nicht so rosig aus: „Wir haben 5-6 verletzte und angeschlagene Spieler. Das können wir nicht einfach so auffangen.“, so Spielertrainer Lukas Wuzik. Dennoch freut er sich mit seinem Team auf die Partie und hofft, dass seine Jungs sich gut wie möglich aus der Affäre ziehen. Die Favoritenrolle sieht er klar verteilt: „Nagolds Offensive sowie die Erfahrung im Team sind extrem stark. Sie sind für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft!“, hält Wuzik große Stücke auf den kommenden Gegner.

Nagolder lassen sich von Tabelle nicht blenden

Beim VfL Nagold bleibt man auch nach zuletzt zwei Unentschieden ruhig und schaut von Spiel zu Spiel „Wir lassen uns vom Tabellenplatz nicht blenden. Ich habe immer gesagt, dass mal eine Phase haben, wo es nicht so gut läuft, so der Nagolder Übungsleiter vor dem Spiel beim Aufsteiger am Sonntag. Personell gesehen ist beim Ligaprimus alles beim alten: Fehlen werden weiterhin Daniel Schachtschneider und Michael Nebert- zwei Ausfälle die sicherlich schmerzen. „Wir haben aber trotzdem noch genügend Qualität im Kader, um guten Fußball spielen zu können.“, will Armin Redzepagic das Fehlen seiner beiden Leistungsträger nicht als Ausrede gelten lassen.

Wittendorfer Offensive nicht ins Spiel kommen lassen

 Beim Gastspiel in der Loßburger Teilgemeinde wird es für die Nagolder darauf ankommen, von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen und die SV-Offensive um Sandro Bossert nicht ins Spiel kommen zu lassen. Spannend wird auch zu beobachten sein, wie sich die „Blauen“ aus dem Nagoldtal auf dem sehr kleinen Platz der Gastgeber zu Recht finden.

Generalprobe vor dem Spitzenspiel

 Ein Sieg in Wittendorf würde der Nagolder Seele sicherlich gut tun- schließlich steht ja am Samstag, 4. November, das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellen-Zweiten SV Böblingen an. Gelingt der Redzepagic-Elf die Generalprobe, könnte man das Spitzenspiel sicherlich etwas entspannter angehen. Doch zunächst muss man erst einmal die Aufgabe beim SV Wittendorf erfolgreich lösen.   

+++ 10. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Frühe 2:0-Führung reicht dem VfL Nagold nicht zum Sieg

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1:0 Matthias Rebmann (1.) 2:0 Luka Kravoscanec (15.) 2:1/2:2 Tim Löffler (26./76.)

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Hielt das Unentschieden gegen Ofterdingen fest: VfL-Keeper Bubacarr Sanyang

Von Ulrich Hamann

Wer am späten Samstagnachmittag  den Jubel der Ofterdinger Mannschaft nach dem Landesligaspiel gegen den VfL Nagold beobachtete, musste zu dem Ergebnis kommen, dass der TSV Ofterdingen der  Sieger des Spiels sei. Wenn eine Mannschaft nach einem 2:2 Unentschieden so jubelt, dann zeugt das auch von großem Respekt gegenüber dem Gegner.

Frühe Führung durch Rebmann und Kravoscanec

In der Tat schien es lange so aus, als könnte das Spiel nur zugunsten des Tabellenführers aus Nagold ausgehen. Bevor alle Zuschauer auf ihren Plätzen waren, stand es schon 1:0 für die Hausherren. Matthias Rebmann nagelte das Spielgerät aus 16 Metern unhaltbar in den Kasten. Als Luka Kravoscanec dann in der 15. Minute richtig spekulierte und den zu kurzen Rückpass eines Ofterdinger Verteidigers ins Tor spitzelte, schien alles auf den neunten Saisonsieg der Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic hinauszulaufen.

Ofterdingen setzt Nadelstiche/Tim Löffler erzielt Anschlusstreffer

 Doch es schlich sich die eine oder andere Nachlässigkeit in das Spiel des VfL und die Gäste aus Ofterdingen ergaben sich nicht in ihr Schicksal, sondern arbeiteten sehr gut gegen den Ball und machten es den Nagolder schwer den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Und nach vorne setzten sie immer wieder Nadelstiche, bevorzugt mit langen Bällen in die Spitze auf Tim Löffler. Der kam immer wieder zu Abschlüssen. Sein Abschluss in der 24. Minute  war noch Beute vom Nagolder Torwart Boubacarr Sanyang. Zwei Minuten später aber gelang ihm der Anschlusstreffer. Aus halbrechter Position schoss er den Ball in den Winkel – Marke Tor des Monats.  

Partie immer ausgeglichener

In der 37.Minute hätte er fast den Ausgleich erzielt, aber wieder konnte es „Buba“ verhindern. Nagold versuchte, nun wieder zielstrebiger nach vorne zu spielen. Matze Rebmann und Fabi Mücke kombinierten sich auf der rechten Seite gekonnt durch. Der Pass in die Mitte nahm Pascal Reinhardt direkt ab, der Ball flog aber knapp über das Tor. Die letzte Chance vor der Pause gehörte dann wieder Ofterdingen. Nach einer Ecke köpfte Kapitän Andrej Schlecht den Ball in die Arme des Nagolder Torhüters.

Durchaus verdienter Ausgleich für die Gäste

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel im Mittelfeld noch intensiver, die Chancen vor den Toren weniger. In der 70. Minute hätte Perparim Hallimi dann für Nagold fast den Deckel drauf gemacht. Auf halblinker Position war er durchgebrochen, seinen Schuss wehrte aber der Ofterdinger Torwart Leon Beuter ab. Sechs Minuten später dann war es wieder Tim Löffler, der auf der anderen Seite durchmarschierte. Den ersten Schuss wehrte Boubacarr Sanyang noch ab, aber der Abpraller sprang dann von Löffler zum Ausgleich ins Tor.

Am Ende ein gerechtes Unentschieden

Ofterdingen war nun darauf bedacht das Unentschieden nach Hause zu bringen. Viele Unterbrechungen bestimmten den Rest des Spiels. Und Nagold fand keinen Schlüssel mehr, um die kompakte Defensive der Gäste zu knacken. Ofterdingen bejubelte am Ende den Punkt, der für die Mannschaft von Trainer Bernd Bauer durchaus ein wenig glücklich war, aber zu großen Teilen aufgrund einer großen taktischen Disziplin, einer hohen Laufbereitschaft und eines äußerst guten Tim Löffler verdient war.

+++ 10. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Starker Aufsteiger aus Ofterdingen zu Gast in Nagold

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VfL Nagold – TSV Ofterdingen

Samstag, 21.10.2017, 15:30 Uhr

Jubeln wollen die Nagolder auch gegen den TSV Ofterdingen Foto: VfL Nagold

Von Dominik Veitinger

Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben am vergangenen Sonntag beim SV 03 Tübingen die ersten Punkte in dieser Saison abgegeben. Die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic rannte in der Unistadt lange einem 0:1-Rückstand hinterher- ehe Torjäger Pascal Reinhardt in der Nachspielzeit den nicht unverdienten Ausgleich erzielte. Nun will der Tabellenführer im Heimspiel gegen Ofterdingen wieder dreifach punkten, doch das wird gegen den starken Aufsteiger sicher nicht einfach.

In Tübingen kommt häufig der letzte Pass nicht an

„Wir haben heute nicht auf dem Niveau gespielt, das wir in den bisherigen Spielen gezeigt haben.“, so der VfL-Coach nach dem Spiel in Tübingen. Zwar erspielte sich seine Mannschaft in der ersten Hälfte ein leichtes Chancenplus, doch der letzte Pass kam nie richtig an.

Nagold braucht 20 Minuten, um sich vom Rückstand zu erholen

Im zweiten Durchgang kamen die Nagolder zu einer dicken Dreifach-Chance, doch Tübingens Keeper hielt erst einen Schuss von Christoph Ormos, der Kopfball von Raphael Schaschko ging an die Latte und der dritte Versuch – ein satter Schuss von Matthias Rebmann ging knapp übers Tor. Kurz darauf trafen die Tübinger zum 1:0- ein Schock von dem Ligaprimus sich rund 20 Minuten erholen musste. Doch dann war die Elf um Marco Quiskamp wieder präsenter und nahm am Ende einen wichtigen Zähler mit nach Hause.

Aufsteiger aus Ofterdingen hält auch gegen Spitzenteams mit

Diesen „kleinen Fleck“ auf der sonst weißen Weste wollen die  Nagolder am kommenden Samstag wieder ausbessern. Zu Gast ist dann der TSV Ofterdingen. Die Gäste aus dem Raum Tübingen spielen nach dem souveränen Aufstieg bisher eine sehr ordentliche Saison. Am vergangenen Wochenende holte man zu Hause gegen den Verbandsliga-Absteiger SV Zimmern einen Punkt und auch gegen das Top-Team aus Böblingen konnte man die Woche zuvor beim 2:2-Unentschieden was Zählbares mitnehmen. „Mit den ersten 45 Minuten gegen Zimmern war ich nicht zufrieden, da hatten wir Glück das wir nicht das 3:1 kassiert haben. Ab der 60 Minute waren wir dann deutlich besser und hätten das Spiel aufgrund unserer Torchancen auch noch gewinnen können!“, so das Resümee von TSV-Coach Bernd Bauer zur Punkteteilung beim SV Zimmern.

Ofterdingens Coach freut sich auf die Partie in Nagold

Was das Spiel beim VfL Nagold angeht, weiß Bauer ganz genau, was auf seine Mannschaft zukommt den der kommende Gegner hat in den Augen des Gäste-Trainers eine hohe Qualität in allen Bereichen. „Doof, das sie in Tübingen geärgert wurden, dafür müssen wir jetzt wahrscheinlich büsen!“, sieht Bauer die Nagolder klar in der Favoritenrolle. Dennoch freut sich der 32-jährige auf die Partie im Nagolder Stadion: „Ich freue mich, im schönen Nagolder Stadion spielen zu dürfen!“, so Bauer  Es ist also davon auszugehen, dass der TSV Ofterdingen erst einmal versuchen wird, hinten sicher zu stehen und nach vorne einzelne Nadelstiche zu setzen.

Aufsteiger mit drittbester Defensive der Liga

Dass es gegen den Aufsteiger schwierig ist Tore zu schießen, zeigt die Zahl der Gegentore. Denn mit zehn Gegentoren stellt die Mannschaft von Bernd Bauer die drittbeste Defensive der Liga. Dieser Umstand wird es für die Nagolder sicherlich nicht leichter machen den neunten Saisonsieg einzufahren. Es wird auf Nagolder Seite darauf ankommen, die Fehlpassquote zu reduzieren und geduldig nach vorne zu spielen.

Redzepagics Jungs brennen auf Wiedergutmachung

Ausfallen werden weiterhin die beiden Offensivspieler Daniel Schachtschneider und Michael Nebert. Mit Daniel Atis, Asim Arslan und Adrian Döbele hat Armin Redzepagic jedoch wieder mehr Alternativen im Kader als das zuletzt der Fall war. Eines ist klar: Wenn es den Nagolder Kickern gelingt, ein frühes Tor zu erzielen, dürften die Chancen auf den nächsten „Dreier“ einzufahren. „Wir wollen unser Heimspiel gewinnen, aber ich glaube das die Jungs nach dem eher durchwachsenen Spiel in Tübingen auf Wiedergutmachung aus sind!“, ist sich Armin Redzepagic sicher, dass sein Team die Partie am Samstag mit der richtigen Einstellung angehen wird. Gelingt dem VfL Nagold am Samstag der 5. Heimsieg im fünften Heimspiel? Eine spannende Frage, die sich freilich erst am späten Samstagnachmittag beantworten lässt.

+++ 9. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold will Serie beim SV 03 Tübingen ausbauen

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SV O3 Tübingen – VfL Nagold

Sonntag, 15.10.2017, 15 Uhr

Von Dominik Veitinger

Am kommenden Sonntag reisen die Landesliga-Fußballer nach Tübingen und wollen dort ihre Siegesserie möglichst ausbauen. Auch wenn die Gastgeber des SV 03 Tübingen in dieser Saison zu Hause noch nicht punkten konnten, dürfen die Kicker aus der Unistadt vom Tabellenführer aus Nagold keinesfalls unterschätzt werden. Die Tübinger wollen mit dem ersten Heimsieg den Anschluss ans Tabellenmittelfeld schaffen und der VfL Nagold mit dem nächsten „Dreier“ die Superserie auf neun Siege ausbauen- die Bedingungen für ein spannendes Spiel sind also gegeben.

Redzepagic kann Gegner schwer einschätzen

„Vor allem in der zweiten Halbzeit hat ein Rädchen ins andere gegriffen!“, war VfL-Coach Armin Redzepagic mit der Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen die Young Boys Reutlingen zufrieden. Beim 6:1-Heimerfolg zeigte der Tabellenführer über die gesamte Spielzeit eine super Leistung und gewann auch in der Höhe verdient. Luka Kravoscanec, Christoph Ormos und Pascal Reinhardt trafen jeweils doppelt. Doch nun liegt das Augenmerk des Nagolder Trainers ganz auf der anstehenden Partie in Tübingen „Ein Gegner der schwer einzuschätzen ist.“, weiß Redzepagic nicht so wirklich, was auf seine Mannschaft zukommt.

Tübingen will dagegenhalten

Die Gastgeber haben viele neue Gesichter in ihrem Kader, es wird sicher noch ein bisschen brauchen, bis sich alle gefunden haben. Das der Umbruch beim SV 03 Tübingen noch in vollem Gange ist, zeigt die bisherige Saisonbilanz. Lediglich sechs Punkte hat die Mannschaft von SV-Coach Robert Hofacker bis jetzt auf dem Konto, beide Siege wurden in der Fremde eingefahren, zu Hause sind die Unistädter in dieser Saison noch ohne Punkte. „Natürlich sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden!“, zieht Robert Hofacker eine erste Bilanz. Gegen die Nagolder am Sonntag hat er alle Mann an Bord und hat somit eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Was die Partie gegen den Ligaprimus angeht, ist Hofacker realistisch: „Nagold ist das Maß der Dinge in der Liga. Wir müssen uns steigern, um bestehen zu können, wollen aber dagegenhalten!“

Schachtschneider und Nebert fallen aus

Was die Personalsituation beim VfL Nagold angeht, ist Trainer Armin Redzepagic nicht ganz sorgenfrei: Fehlen werden definitiv Daniel Schachtschneider und Michael Nebert. Schachtschneiders Verletzung vom vergangenen Sonntag stellte sich inzwischen als Muskelfaserriss heraus, Nebert laboriert noch an einer Fußverletzung. Mit seinen beiden Offensivspielern rechnet der Nagolder Übungsleiter erst in drei bis vier Wochen wieder. Doch was die Alternativen angeht, sieht es schon wieder ganz gut aus. Daniel Atis, Burak Tastan und Asim Arslan sind wieder fit und auch Marc Bühler hinterließ zuletzt einen guten Eindruck.

Bubacarr Sanyang wieder im Tor

Eine Änderung im Vergleich zum Heimspiel gegen Reutlingen kündigte Armin Redzepagic bereits an: „Bubacarr Sanyang wird wieder im Tor stehen.“ Wer ansonsten von Anfang an auflaufen wird, das ließ der Nagolder Coach noch offen. Es wird sicher darauf ankommen, von Beginn an die Zweikämpfe anzunehmen, denn die Tübinger werden sicherlich alles daran setzen, den ersten Heimsieg zu landen. Doch kann der SV 03 Tübingen den VfL Nagold wirklich stoppen? Die Zuschauer dürfen gespannt sein und sich auf eine spannende Partie auf dem Tübinger Sportgelände freuen.

+++ 8. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Die Young Boys werden vom Nagolder ICE regelrecht überollt

Bildergebnis für logo vfl nagoldvs. Bildergebnis für tsg reutlingen logo6:1 (3:1)

1:0/6:1 Luka Kravoscanec (16./86.) 2:0/3:0 Christoph Ormos (25./32.) 3:1 Fatmir Karasaralihovic 4:1/5:1 Pascal Reinhardt (57./59.)

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Krönte seine tolle Leisung mit einem Doppelpack: Christoph Ormos

Von Dominik Veitinger

Nächster Halt Reutlingen: Die Fußballer desLandesligisten VfL Nagold sind nicht aufzuhalten und steuern scheinbar unaufhaltsam in Richtung Verbandsliga. Am heutigen Sonntagnachmittag gewann das Team von Trainer Armin Redzepagic sein Heimspiel gegen die TSG Reutlingen hochverdient mit 6:1 (3:1) und landete damit den 8. Sieg im achten Spiel. Mit der Maimalausbeute von 24 Punkten bleiben die Nagolder natürlich Tabellenführer! Luka Kravoscanec, Christoph Ormos und Pascal Reinhardt steuerten jeweils zwei Treffer zum Erfolg bei.

Nagolder legen los wie die Feuerwehr

„Wir haben alles perfekt umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten!“, so VfL-Coach Redzepagic, der von der Leistung seiner Mannschaft mehr als angetan war. Im Vergleich zum 0:4-Sieg in Bösingen veränderte er seine Startformation auf drei Positionen: Im Tor stand Matthias Müller, im Mittelfeld agierte der zurückgekehrte Marco Quiskamp und für den verletzten Michael Nebert spielte Dominik Pedro. Doch auch mit drei Veränderungen ließ sich der Ligaprimus nicht aus dem Konzept bringen und spielte zeitweise richtig tollen Fußball. Die Gäste aus Reutlingen zeigten, dass sie in der Tabelle eigentlich weiter nach vorne gehören, doch am Ende war auch die TSG gegen den „Nagolder ICE“ chancenlos. Nach fünf Minuten wagte ich sich der VfL Nagold das erste Mal nach vorne, doch eine Flanke von Dominik Pedro ging weit am Tor vorbei. Die nächste Chance für den Tabellenführer hatte Raphael Schaschko, doch sein Freistoß aus dem rechten Halbfeld landete in den Armen von TSG-Keeper Erik Rapp (8.). Nach gut einer Viertelstunde klärte Nagolds Keeper Matthias Müller einen Flachschuss von Harun Güney aus etwa 25 Metern mit den Fingerspitzen zur Ecke. Kurz darauf dann die verdiente Nagolder Führung! Nach einem Einwurf von Dominik Pedro auf Luka Kravoscanec bekam letzterer in Richtung Tor viel zu viel Platz- er nutzte diesen und versenkte das Leder aus gut 25 Metern im rechten unteren Toreck-1:0! Gut 20 Minuten vor der Pause wurde ein Flankenversuch von Kravoscanec von den Gästen gerade noch zur Ecke geklärt; nur eine Zeigerumdrehung später machte es Youngster Christoph Ormos besser und erhöhte auf 2:0! Nach einem Eckball von der linken Seite verlängerte Pascal Reinhardt eher ungewollt an den langen Pfosten, wo Ormos den Ball per Flachschuss im Tor unterbrachte! Die Nagolder spielten weiter erfrischenden Offensivfussball und erzielten gut zehn Minuten vor dem Pausenpfiff das 3:0. Nach einer Hereingabe von Daniel Schachtschneider kam der Ball nach einem „Luftloch“ eines Reutlinger Abwehrspielers zu Christoph Ormos, der den Ball mit einem trockenen Volleyschuss im TSG-Gehäuse versenkte! Bemerkenswert: Ormos hatte den Angriff aus der eigenen Hälfte selbst eingeleitet.

Anschlusstreffer quasi mit dem Pausenpfiff

Ihre zweite Torchance hatten die Gäste durch Ante Galic, doch sein Diagonalball in Richtung Nagolder Strafraum konnte Matthias Müller im Nagolder Tor mit einer Faust klären (36.). Quasi mit dem Pausenpfiff kam die TSG Reutlingen dann auf 1:3 heran. Nachdem sich Harun Güney über links toll durchgesetzt hatte, fand seine Flanke den in der Mitte völlig freistehenden Fatmir Karasaralihovic. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

Pascal Reinhardt macht alles klar

Im zweiten Durchgang hatte die Partie im Nagolder Stadion eher was von „Einbahnstraßenfusßball“- denn es spielten nur noch der VfL Nagold. Valentin Asch köpfte nach einem Eckball von Schaschko knapp am kurzen Pfosten vorbei (50.) nur zwei Minuten später wurde eine Flanke des starken Luka Kravoscanec nach Zuspiel von Schachtschneider in höchster Not zur Ecke geklärt. Nicht ganz eine Stunde war gespielt, da durften die Nagolder Fans zum vierten Mal an diesem Nachmittag jubeln. Nach einem klasse Ball von Quiskamp auf Luka Kravoscanec machte dieser über links Dampf und spielte im richtigen Moment auf den durchgestarteten Dominik Pedro. Die stramme, flache Hereingabe von Pedro landete bei Pascal Reinhardt, der sicher auf 4:1 erhöhte! Nur 120 Sekunden später wurde Reinhardt von der TSG-Abwehr erneut außer Acht gelassen und erhöhte nach einem Freistoß von Raphael Schaschko auf 5:1- die Partie war entschieden. In der Folgezeit verflachte die Partie etwas, doch in der 63. Spielminute wurde die gute Laune auf der Nagolder Bank getrübt. Nach einemeinem Pressschlag griff sich Daniel Schachtschneider an den hinteren linken Oberschenkel und musste mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden. Sollte sich diese Diagnose bestätigen, wird der Angreifer beim anstehenden Auswärtsspiel am Samstag in Tübingen fehlen. Die Nagolder Mannschaft brauchte ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen.  Doch die Rezepagic-Elf fing sich schnell wieder und kam durch Rphael Schaschko zum nächsten Torabschluss, doch sein Schuss ging knapp am linken, oberen Toreck vorbei (80.).

Luka Kravoscanec setzt den Schlusspunkt

Den Schlusspunkt setzte vier Minuten vor dem Ende Luka Kravoscanec mit seinem zweiten Treffer: Nach einem eher missglückten Doppelpass zwischen Pedro und dem eingewechselten Perparim Halimi schnappte sich der junge Angreifer das Leder und hob es gekonnte über TSG-Keeper Erk Rapp ins Tor. Um 16:48 Uhr war er dann perfekt, der achte Sieg der Nagolder Fußballer, die heute vor allem in Hälfte zwei gezeigt haben, dass sie zurecht an der Tabellenspitze stehen. Dass man auch nach drei Auswechslungen super weiterspielte zeigt, dass es mannschaftlich in Nagold absolut stimmt- bei dieser Erfolgsserie wäre alles andere aber auch verwunderlich. Am nächsten Samstag soll die Serie beim SV 03 Tübingen natürlich ausgebaut werden. Aber mit einer ähnlichen Leistung wie heute sollte dies durchaus möglich sein!

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (VfL Nagold:):

„Das war eine sehr reife Leistung der Mannschaft! Vor allem in Hälfte zwei haben wir nichts mehr zugelassen. Ein Sonderlob geht an Valentin Asch, Marco Quiskamp und Christoph Ormos, die heute herausgeragt haben. Es hat richtig Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen!“

+++ 8. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Young Boys Reutlingen heißt die nächste Hürde

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VfL Nagold – TSG Young Boys Reutlingen

Sonntag, 08.10.2017 , 15 Uhr

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Will dazu beitragen, dass die Nagolder Serie auch gegen Reutlingen hält: Luka Kravoscanec

Von Dominik Veitinger

Bislang sind die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold immer als Sieger vom Platz gegangen. Sieben Spiele, 21 Punkte und 22 Tore- die Elf von Trainer Armin Redzepagic steht völlig zu Recht auf Platz eins. Am Sonntag will man die Serie gegen die TSG Reutlingen ausbauen, doch diese Aufgabe wird sicherlich nicht leicht. Auch wenn die Gäste mit bisher nur sechs Punkten weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, wird die Partie für die Nagolder sicherlich kein Selbstläufer, denn vor allem in der Offensive sind die Reutlinger exzellent besetzt.

„In den ersten 20 Minuten hatten wir Probleme, der Sieg war aber nie gefährdet!“, so das Fazit vom Coach des Tabellenführers nach dem 0:4-Erfolg beim VfB Bösingen am vergangenen Samstag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf schwerem Geläuf kontrollierte die Mannschaft um Kapitän Matthias Rebmann das Geschehen in Bösingen. Pascal Reinhardt vor der Pause mit einem Doppelpack, sowie Luka Kravoscanec und Daniel Schachtschneider erzielten dabei die Treffer für den Ligaprimus. Ohne zu glänzen kontrollierte man Gegner und Spiel zu jeder Zeit und konnte durch den siebten Erfolg im siebten Spiel die Tabellenführung weiter ausbauen. Doch die Nagolder Freude wurde etwas getrübt: Nach 20 Minuten humpelte Flügelflitzer Michael Nebert vom Platz. Eine anstehende MRT-Untersuchung wird Klarheit über das Ausmaß der Fußverletzung bringen. Doch auch ohne Nebert ist das Ziel fürs Spiel gegen die TSG Reutlingen klar: Ein Heimsieg soll her! Doch das dieses Unterfangen nicht einfach wird, ist sich Armin Redzepagic durchaus bewusst: „Die sind in der offensive super besetzt, allen voran Panagiatos Nakos darf die VfL-Abwehr um Raphael Schaschko außer Acht lassen. Der 25-jährige Grieche erzielte in dieser Saison bereits sechs Treffer und rettete seiner Mannschaft mit einem Dreierpack im Auswärtsspiel beim SV Zimmern einem Punkt, nachdem die TSG bereits mit 0:3 zurücklag. Auch mit Ex-Profi Jürgen Mössmer (ehemals 1. FC Nürnberg) und Ercan Acar (ehemals SGV Freiberg) verfügt TSG-Coach Jörg Junger über tolle Einzelspieler. Betrachtet man den gesamten Kader der Gäste, hätte man diese vor der Saison zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich weiter vorne erwartet. Doch der Saisonstart verlief für die Reutlinger alles andere als perfekt: Ein Sieg, drei Remis und 3 Niederlagen- so lautet die bisherige Bilanz. Die Young Boys werden sicherlich alles daran setzen, um in Nagold was Zählbares mitzunehmen. Doch VfL-Coach Redzepagic will den Gästen möglichst früh „den Zahn ziehen“. „Den Gegner früh attackieren und ihn so vom eigenen Tor fernhalten“, lautet das Rezept des Nagolder Coachs. Dieser Matchplan erfordert viel Laufarbeit von den Nagoldern, damit die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen nicht zu groß werden.

Wer diesen „Matchplan“ auf dem Platz umsetzen wird, ließ der Stammheimer noch offen. Definitiv fehlen werden Michael Nebert und Burak Tastan (Leistenprobleme). Wenn sich bis Sonntag niemand mehr verletzt ist davon auszugehen, dass bis auf Nebert die gleiche Mannschaft wie in Bösingen beginnen wird. Geleitet wird das Match von Achim Mauz den wir gemeinsam mit seinen beiden Assistenten Ralf Endriß und Lorenzo Legresti recht herzlich in Nagold begrüßen dürfen. Willkommen hei0en wir auch die Gäste aus Reutlingen und ihre mitgereisten Fans. Wir freuen uns auf eine spannende und hoffentlich jederzeit faire Partie.   

+++ 7. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

Auch Bösingen kann den Tabellenführer nicht stoppen

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1:0/2:0 Pascal Reinhardt (25./33.) 3:0 Luka Kravoscanec (47.) 4:0 Daniel Schachtschneider (58.)

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Machte in Bösingen ein gutes Spiel: Marc Bühler (Nummer 5).

Von Dominik Veitinger

Der VfL Nagold zieht in der Landesliga Württemberg Staffel 3 weiterhin einsam seine Kreise. Beim VfB Bösingen gewann der Liga-Primus nach Startschwierigkeiten am Ende deutlich und verdient mit 0:4 (0:2) und baute die Tabellenführung vorrübergehend auf acht Punkte aus! Pascal Reinhardt mit einem Doppelpack, Luka Kravoscanec und Daniel Schachtschneider waren für die Nagolder erfolgreich. Einziger Wermutstropfen: Michael Nebert musste nach 20 Minuten verletzt ausgewechselt werden- wir wünschen gute Besserung!

Aufgrund der Ausfälle von Marco Quiskamp und Perparim Halimi kamen Marc Bühler und der zuletzt beruflich verhinderte Kapitän Matthias Rebmann in die Startelf. Bühler spielte als Linksverteidiger in der Viererkette, Rebmann agierte vor der Abwehr neben Christoph Ormos. Die Gäste standen zu Beginn der Partie sehr tief und agierten teilweise mit einer Fünferkette. Daher gelang es dem VfL Nagold nur sehr selten, sich nach vorne durchzukombinieren. Die erste Schusschance hatten die Bösinger durch Philipp Haaga (2.), dessen Schuss flog  jedoch weit über den Kasten von Bubacarr Sanyang. Die erste Nagolder Torannährung hatte VfL-Angreifer Pascal Reinhardt, doch nach schönem Zuspiel von Luka Kravoscanec beförderte er den Ball neben das Tor (11.).In der 25. Minute machte es der 24-jährige Goalgetter besser: Nach einem tollen Freistoß von Raphael Schaschko kam Reinhardt ziemlich frei zum Kopfball und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung! Wer dachte, dass diese Führung den Nagoldern Sicherheit gab, sah sich getäuscht. Zwar hatte man viel Ballbesitz, aber viele Bälle wurden zu ungenau gespielt und gingen somit unnötig und schnell verloren. Wenn es vor dem Bösinger Tor gefährlich wurde, dann häufig durch Standards: Erst landete der Ball von Luka Kravoscanec nach Freistoß von Raphael Schaschko überm Kasten der Bösinger (27.), zwei Minuten später scheiterte Schaschko mit einem tollen Freistoß am starken Bösinger Keeper Daniel Dittmann. In der 33. Minute lag der Ball dann wieder im Bösinger Tor! Nach einer tollen Kombination über Kravoscanec und Fabian Mücke, flankte Mücke den Ball von rechts schön in die Mitte, wo erneut Pascal Reinhardt per Kopf einnetzte-2:0! Bei diesem Spielstand blieb es dann auch in einer eher durchwachsenen ersten Hälfte.

Im zweiten Durchgang dominierten die Nagolder ebenfalls-Raphael Schaschko spielte fortan im Mittelfeld, Marc Bühler agierte für ihn im Abwehrzentrum. Und nur drei Minuten nach Wiederanpfiff stand es dann auch schon 3:0- diesmal durfte sich Youngster Luka Kravoscanec als Torschütze auszeichnen! Er versenkte das Spielgerät mit einem tollen Volleyschuss aus etwa 15 Metern in den Maschen. Elf Zeigerumdrehungen später war der Drops auf dem Bösinger Sportgelände dann endgültig gelutscht: Daniel Schachtschneider setzte den Bösinger Keeper unter Druck, eroberte den Ball und schob ihn ins leere Tor- neuer Spielstand 4:0! Den Gastgebern gelang wenig nach vorne, auch wenn ihnen die Nagolder im Mittelfeld häufig Platz ließen. Gefährlich wurde es sehr selten und bei Flankenversuchen fanden die Bösinger in Bubacarr Sanyang ihren Meister. Allgemein gab es im zweiten Durchgang wenige sehenswerte Aktionen, die in Blau spielenden Nagolder hatten die Kontrolle über das Spiel, taten nach dem vierten Treffer aber nicht mehr als nötig. Daniel Schachtschneider scheiterte mit einem Kopfball am Bösinger Torwart, nachdem Kapitän Matthias Rebmann ihn mit einer schönen Flanke von rechts bedient hatte (64.) Die letzte nennenswerte Chance hatte auf Seiten der Nagolder Pascal Reinhardt, der nach Vorlage von Schaschko den Ball übers Tor beförderte (72.). Kurz vor dem Ende gab es nach einem eher fragwürdigen Handspiel von Pascal Reinhardt noch Elfmeter für die Bösinger- doch der VfB-Spieler scheiterte am Nagolder Torhüter Sanyang (85.).

Am Ende blieb es beim standesgemäßen 4:0, doch das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Nagolder erwischten heute nicht ihren allerbesten Tag. Dieses Spiel hat aber gezeigt, dass oft auch die individuelle Klasse genügt, um ein Spiel für sich zu entscheiden. Wenn es den Nagolder Jungs am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die TSG Reutlingen eine ähnlich gute Leistung wie gegen Holzgerlingen abzurufen, dürfte dem 8. Sieg nichts im Wege stehen. Anpfiff in Nagold ist um 15 Uhr! Wir freuen uns schon heute auf viele Zuschauer!

Die Stimmen zum Spiel: 

Ulrich Hamann (Sportlicher Leiter VfL Nagold):

„Bösingen stand sehr tief und gut gestaffelt. Da fiel es schwer Räume zu bekommen. Ausschlaggebend war heute die super Chancenverwertung! In solchen Spielen braucht man eben einen Pascal Reinhardt, der die Dinger im Sturmzentrum reinmacht!“

+++ 7. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

VfL Nagold vor schwerem Auswärtsspiel in Bösingen

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VfB Bösingen – VfL Nagold

Samstag, 30.09.2017 , 15:30 Uhr

 

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Wird dem VfL Nagold beim Auswärtsspiel in Bösingen fehlen: Marco Qusikamp

Von Dominik Veitinger

Zwölfter gegen Erster- auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Dennoch sollten die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold das Auswärtsspiel beim VfB Bösingen hochkonzentriert angehen, denn dass es keine leichten Gegner in der Landesliga gibt, das hat zum Beispiel die zweite Halbzeit im Heimspiel gegen Freudenstadt gezeigt. Dennoch: Die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic will auch nach der Partie am Samstag seine weiße Weste  behalten und die Tabellenführung möglichst ausbauen.

„In Bösingen zu punkten ist verdammt schwierig, auch wenn der Gegner gerade einen Negativlauf hat“, hebt der VfL-Coach warnend den Zeigefinger. Dennoch glaubt man im Nagolder Lager an den siebten Sieg im siebten Spiel und hofft, den Schwung dann ins anstehende Heimspiel gegen die Young Boys Reutlingen (Sonntag, 8. Oktober) mitnehmen zu können. Apropos Schwung: Den könnten die Gastgeber aus Bösingen nur zu gut gebrauchen. Nachdem das Team von Michael Neumann mit zwei deutlichen Siegen gegen die Young-Boys Reutlingen (3:0) und beim SV 03 Tübingen (1:4) in die Saison gestartet war, war die heile Fussballwelt noch in Ordnung. Doch seit dem 27.08.2017 mussten die Gastgeber 4 Niederlagen hinnehmen und erzielten in diesen vier Partien auch nur zwei Tore. Besonders nach der 5:0-Pleite beim SV Zimmern am vergangenen Wochenende war die Ernüchterung groß. Das nun ausgerechnet, der Tabellenführer zu Gast ist, macht die Jagd nach dringend benötigten punkten sicherlich nicht einfacher. „Wir haben nichts zu verlieren und können eigentlich nur gewinnen“, so Volker Haaga, Torwarttrainer des VfB Bösingen vor dem Spiel gegen den Liga-Primus. Und genau dieser Umstand, dass die Neumann-Elf frei aufspielen kann, macht die Partie für den VfL Nagold besonders gefährlich, denn man hat ja im Fußball schon oft erlebt, dass sich die Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen gegen die Spitzenteams oft leichter tun und dann auch unerwartete Punkte einfahren.

Doch das soll aus Nagolder Sicht natürlich nicht passieren, schließlich will man den Abstand auf die Konkurrenz weiter vergrößern. Personell gesehen sieht es beim VfL Nagold Stand jetzt ganz gut aus. Definitiv fehlen wird Co-Spielertrainer Marco Quiskamp. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Burak Tastan (Leistenprobleme) und Kapitän Matthias Rebmann. Bei Rebmann wird sich erst am Freitag entscheiden, ob er auflaufen kann oder nicht. Wer für Quiskamp und eventuell Matthias Rebmann in die Startelf rückt, ließ VfL-Coach Armin Redzepagic noch offen. „Ein heißer Kandidat ist Marc Bühler, gibt der B-Lizenz-Inhaber einen kleinen Einblick in seine Überlegungen. Ob Bühler dann in die Innenverteidigung neben Valentin Asch rückt und Raphael Schaschko im Mittelfeld aufläuft, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Sonst werden vermutlich die gleichen Spieler auf dem Platz stehen, die am vergangenen Sonntag den Aufsteiger aus Holzgerlingen mit 5:1 nach Hause schickten.

Wenn es dem Tabellenführer auch in Bösingen gelingt, seine Offensivstärke auszuspielen, dürfte einem Sieg nichts im Wege stehen. Wichtig könnte auch beim Tabellen-Zwölften ein frühes Tor sein. Doch mit Pascal Reinhardt, Daniel Schachtschneider und Luka Kravoscanec hat man in den Nagolder Reihen ja Spieler, die durchaus wissen, wo das Tor steht. Geleitet wird die Partie auf dem Bösiinger Sportgelände von Markus Schöck. Seine beiden Assistenten sind Michael Bartling und Patrick Meyer. Wir wünschen beiden Teams eine spannende und jederzeit faire Partie.  

+++ 6. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

5:1- Der Nagolder Höhenflug geht weiter / Reinhardt mit Doppelpack

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1:0 Luka Kravoscanec (9.) 2:0 Daniel Schachtschneider (12.) 3:0 Valentin Asch (48.) 4:0/5:0 Pascal Reinhardt (53./74.) 5:1 Luca Conforti (85./FE)

Von Dominik Veitinger

Sechs Spiele, 18 Punkte- der Höhenflug des VfL Nagold geht ungebremst weiter! Das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Holzgerlingen gewann die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic hochverdient mit 5:1 (2:0) und konnte Tabellenführung auf 6 Punkte ausbauen, da der SV Nehren zeitgleich mit 0:1 in Gärtringen verlor.

Im Vergleich zum 1:2-Auswärtssieg in Maichingen in der vergangenen Woche war die Nagolder Mannschaft auf vier Positionen verändert. Raphael Schaschko kehrte in die Innenverteidigung neben Valentin Asch zurück, Pascal Reinhardt und Perparim Halimi ersetzten Burak Tastan und Kapitän Matthias Rebmann, der berufsbedingt fehlte. Im Tor stand wieder die etatmäßige Nummer Eins, Bubacarr Sanyang. Vom Anpfiff weg nahmen die Nagolder das Heft in die Hand und versuchten, schnell und direkt nach vorne zu spielen. Doch die erste Torannährung hatte der Gast aus Holzgerlingen, doch VfL-Keeper Sanyang hielt einen Schuss von Marco Bernhardt sicher fest (7.). Nur zwei Minuten später stellte die Heimmannschaft die Weichen auf Sieg! Nachdem der Ball auf die linke Seite zu Perparim Halimi kam, setzte sich der Youngster klasse durch und behielt das Auge für Luka Kravoscanec, der den Ball sicher im rechten, oberen Toreck versenkte- 1:0! In der 12. Spielminute lag der Ball erneut im Holzgerlinger Tor. Nach überragendem Pass von Abwehrchef Raphael Schaschko auf Michael Nebert, zog dieser das Tempo an und brachte das Spielgerät von der rechten Außenbahn in die Mitte, wo Daniel „Schachti“ Schachtschneider auf 2:0 erhöhte! Die frühe Führung tat dem Nagolder Spiel sichtlich gut, für Holzgerlingen war spätestens 20 Meter vor dem Nagolder Tor Schluss und wenn die Gäste mal in Tornähe kamen, wurde es nur sehr selten gefährlich. Fünf Minuten später scheiterte VfL-Angreifer Kravoscanec nach tollem Zuspiel von Marco Qusikamp an Spvgg-Keeper Christian Dabbert, der bei einem  Freistoß von Schaschko ebenfalls zur Stelle war (21.).Nach gut 25 Minuten verflachte die Partie im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion etwas. Holzgerlingen stand nun sicherer, Nagold gelang es nicht mehr, so schwungvoll nach vorne zu spielen. Zwei Minuten vor der Pause hätten die Nagolder beinahe auf 3:0 erhöht, doch Pascal Reinhardt verpasste eine Flanke von Daniel Schachtschneider am langen Pfosten knapp. Quasi mit dem Pausenpfiff dann die zweite Torchance für den Aufsteiger. Ein Schuss aus gut 20 Metern lenkte Bubacarr Sanyang mit den Fingerspitzen über die Latte. So ginge es mit einer verdienten 2:0-Führung für die Hausherren in die Kabinen.

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Behielt den Durchblick trotz Nasenmaske: Pascal Reinhardt erzielte gegn Holzgerlingen zwei Treffer.

Die Gäste waren schon früh wieder auf dem Rasen und hatten sich für den zweiten Durchgang offenbar viel vorgenommen. Doch nur drei Minuten nach Wiederanpfiff wurden alle Holzgerlinger Hoffnungen jäh zerstört- nach einem Eckball von Raphael Schasschko nickte Vize-Kapitän Valentin Asch völlig freistehend zum 3:0 ein! Die Partie war entschieden, doch Tabellenführer wollte noch etwas fürs Torverhältnis tun. Nachdem ein Schuss von Michael Nebert noch beim Gäste-Torhüter landete (50.) machte es Pascal Reinhardt 180 Sekunden später besser! Einen tollen Pass des heute stark aufspielen Schaschko aus gut 45 Metern nahm der Stürmer sicher an und netzte dann zum 4:0 ein! Nach Pass von Reinhardt auf Schachtschneider war der Gäste-Schlussmann erneut zur Stelle (68.).

Zwischenzeitlich hatten die Hausherren gewechselt: Für den starken Schaschko kam Marc Bühler, Burak Tastan kam für Perparim Hallimi und Dominik Pedro ersetzte Daniel Schachtschneider. Doch die Elf von Trainer Armin Redzepagic spielte weiter erfrischenden Offensivfußball. Eine Viertelstunde vor dem Ende durften die Nagolder Fans zum fünften Mal jubeln! Nach einer tollen Hereingabe des eingewechselten Burak Tastan versenkte der mit einer Carbonmaske spielende Pascal Reinhardt den Ball per Flachschuss zum 5:0! Den Gästen sollte der Ehrentreffer nicht verwehrt bleiben. Nach einem Handspiel von Fabian Mücke zeigte der Unparteiische folgerichtig auf den Punkt-Luca Conforti verwandelte sicher zum 5:1-Endstand. Die letzte Chance der Partie hatte natürlich der Tabellenführer, doch Luka Kravoscanc scheiterte nach Zuspiel von Pascal Reinhardt am starken Torhüter des Aufsteigers.

Es blieb also beim hochverdienten 5:1 für den VfL Nagold, der nach zuletzt zwei knappen Siegen mal wieder deutlich gewinnen konnte und somit seine Serie weiter ausbaut. Solche Spiele machen eindeutig Lust auf mehr! Am kommenden Samstag reisen die Nagolder nach Bösingen, wo man sicherlich kein leichtes Spiel erwarten darf. Anpfiff auf dem Bösinger Sportgelände ist um 15:30!

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„Eine sehr souveräne Vorstellung der Mannschaft!“ Wir haben nur eine Torcahnce von Holzgerlingen zugelassen. Wenn ich der Mannschaft überhaupt was vorwerfen kann, dann ist es die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit!“

+++ 6. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Aufsteiger Holzgerlingen zu Gast / Reinhardt und Schaschko kehren zurück

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VfL Nagold – Spvgg Hozgerlingen

Sonntag, 24.09.2017 , 15 Uhr

Von Dominik Veitinger

Die Landesliga-Fussballer des VfL Nagold schweben derzeit auf einer wahren Erfolgswelle. Das Team  von Trainer Armin Redzepagic konnte die bisherigen fünf Saisonspiele gewinnen und steht mit 15 Punkten auf der Habenseite an der Tabellenspitze! Am kommenden Sonntag, soll diese Serie mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Spvgg Holzgerlingen ausgebaut werden. Doch auch der Aufsteiger startete sehr ordentlich in die Saison und darf von den Nagoldern keinesfalls unterschätzt werden.

„Wir wollen die Erfolgswelle so gut es geht mitnehmen und schauen wie weit sie uns trägt!“ so Armin Redzepagic vor dem dritten Saisonheimspiel gegen Holzgerlingen. Dass der junge Übungsleiter aus Stammheim im Nagoldtal längst angekommen ist, zeigt nicht nur die ausgezeichnete Bilanz von fünf Siegen in Folge, sondern auch die ausgezeichnete Stimmung in die Mannschaft. Am kommenden Sonntag, will der 38-jährige die Siegesserie mit seiner Mannschaft am liebsten ausbauen- doch dass dieses Unterfangen nicht einfach wird, darüber ist sich der Nagolder Übungsleiter durchaus im Klaren. „Holzgerlingen ist diszipliniert, laufstark und torgefährlich,“ sieht er keine einfache Aufgabe auf seine Mannschaft zukommen. In der Tat: Die Gäste, die als Meister der Bezirksliga Böblingen/Calw in die Landesliga aufgestiegen sind, wussten in dieser Saison schon zu beeindrucken. Die Mannschaft von Coach Jens-Uwe Zierer konnte die ersten beiden Saisonpartien zu Hause gegen den SV 03 Tübingen (2:1) beim Mitaufsteiger TSV Ofterdingen (1:2) erfolgreich bestreiten. Am dritten Spieltag bewies amn Moral und holte man gegen den SV Wittendorf nach 1:3-Rückstand noch einen Punkt. Vor allem auf Daniel Tremmel und Patrick Orifiamma muss die VfL-Defensive aufpassen, doch auch sonst sind die Holzgerlinger in allen Mannschaftsteilen gut besetzt.

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Ist Dank einer Carbonmaske wieder einsatzfähig: Pascal Rreinhardt (vorne)

Die Nagolder konnten sich am vergangenen Samstag mal wieder auf Torjäger Daniel Schachtschneider verlassen: Der vom SSV Reutlingen zurückgekehrte Stürmer drehte dank seines Doppelpacks einen 0:1-Rückstand beim GSV Maichingen. Aber auch sonst war man im Nagolder Lager nach der Partie in Maichingen zufrieden- vor allem in Hälfte zwei überzeugte der VfL und hätte auch noch ein, zwei weitere Treffer erzielen können, zumal dem Tabellenführer noch ein Elfmeter verwehrt blieb. Am Sonntag wird wie schon im Heimspiel gegen Freudenstadt Geduld gefragt sein, wobei die Gäste eher ein Tram sind, die das Spiel gerne auch mal selbst machen – eine Erkenntnis von Armin Redzepagic, die den Nagolder Kickern durchaus in die Karten spielen könnte!

Personell entspannt sich die Lage vor dem sechsten Saisonspiel bei den Gastgebern: Raphael Schaschko wird wohl wieder neben Valentin Asch in die Innenverteidigung zurückkehren. Auch Stürmer Pascal Reinhardt ist dank einer Carbonmaske nach seiner Nasen-OP  wieder einsatzfähig. Fehlen wird hingegen Kapitän und Mittelfeldmotor Matthias Rebmann. Wer ihn ersetzen wird, werden die VfL-Fans dann am Sonntag sehen. Im Tor gibt es wieder einen Wechsel: Bubaccar Sanyang wird den zuletzt starken Matthias Müller ersetzen! Wie die Startelf genau aussehen wird, entscheidet sich wie immer erst nach dem Abschlusstraining. Wie auch immer- der Landesliga-Spitzenreiter will sein Heimspiel gewinnen und Platz 1 verteidigen. Ob dies gegen den starken Aufsteiger gelingt, bleibt abzuwarten. Doch sicher ist: Die Zuschauer im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion dürfen sich auf eine spannende Partie freuen. Diese wird geleitet von Tobias Bauch. Seine Beiden Assistenten sind Alessandro Heim und Kim Speda. Wir wünschen allen Beteiligten ein spannendes und jederzeit faires Spiel!    

+++ 5. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold dreht 0:1-Rückstand in Maichingen und landet fünften Saisonsieg

vs. Bildergebnis für logo vfl nagold1:2 (1:0)

1:0 Abdoul Tchagbele (29.) 1:1/1:2 Daniel Schachtschneider (61./70.)

Von Dominik Veitinger

Der VfL Nagold bleibt auch nach dem fünften Spieltag ohne Punktverlust. Die Mannschaft von Trainer Redzepagic gewann am Samstagnachmittag mit 1:2 beim Tabellenletzten GSV Maichingen und drehte dabei einen 0:1-Rückstand. Dank eines Doppelpacks von Daniel Schachtschneider bauen die Nagolder ihre grandiose Serie auf fünf Siege in fünf Spielen aus und bleiben damit natürlich Spitzenreiter in der Landesliga Württemberg Staffel 3!

„Es wird ein schweres Spiel.“, war man sich im Nagolder Lager vor der Partie beim GSV Maichingen sicher, dass der fünfte Saisonsieg nicht einfach im Vorbeigehen eingefahren werden kann. Und so war es auch: Der Tabellenführer lag zur Pause hinten, doch dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei ging man erneut als verdienter Sieger vom Platz- die Serie hält! Für die Mission „fünfter Saisonsieg“ veränderte VfL-Coach Redzepagic seine Startelf im Vergleich zum Heimsieg gegen Freudenstadt auf drei Positionen. Matthias Müller stand für Bubaccar Sanyang im Tor, Fabian Mücke und Burak Tastan ersetzten Perparim Halimi und Dominik Pedro.

Die Gäste aus Maichingen traten sehr ersatzgeschwächt an und standen sehr defensiv. Doch mit tollem Zweikampfverhalten und hoher Laufbereitschaft machte die Elf von Sven Hayer dem Ligaprimus das Leben schwer. So dauerte es eine Viertelstunde bis die Nagolder zu ihrer ersten Torchance kamen. Luka Kravoscanec drang in den Strafraum der Gastgeber ein und legte auf Michael Nebert quer, doch ein GSV-Verteidiger konnte klären. Nur zwei Minuten später setzte sich Nebert auf der Außenbahn schön durch; sein abgefälschter Querpass landete bei Daniel Schachtschneider. Der Stürmer war vom Zuspiel etwas überrascht und setzte das Leder aus 12 Metern knapp übers Tor (18.)!  Das Fehlen von Abwehrchef Schaschko machte sich dann das erste Mal in der 21. Minute bemerkbar, denn nach einem Foul an Kapitän Matthias Rebmann brachte der darauffolgende Freistoß nichts ein, einer von vielen Nagolder Standards ohne Erfolg.

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Machte ein gutes Spiel in Maichingen und bereitet den Siegtreffer vor: Fabian Mücke

Gut eine Viertelstunde vor dem Pausenpfiff stand es plötzlich 0:1 aus Nagolder Sicht. Nach einem langen Ball der Maichinger behinderten sich zwei Spieler der Gastgeber. Doch anstatt den Ball zu klären, blieb die VfL-Defensive stehen- ein Blackout mit schwerwiegenden Folgen: Der Ball kam auf die linke Außenbahn, ein Maichinger flankte und  Abdoul Tchagebele nickte das Leder ins Nagolder Tor. Doch davon ließ sich der VfL Nagold nicht beeindrucken und spielte weiter nach vorne. Eine Minute vor der Pause kam der Ball nach tollem Flankenlauf von Matthias Rebmann zu Kapitän Marco Quiskamp, doch dessen Schuss aus gut 20 Metern ging übers Maichinger Gehäuse.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Nagolder weiter spielbestimmend, die erste Halbchance hatte Luka Kravoscanec, doch ein Zuspiel von Michael Nebert erreicht er nicht ganz (60.). Zehn Minuten später dann der verdiente Ausgleich: Nach einem Zuspiel auf Kravoscanec lässt dieser seinen Gegenspieler aussteigen und lupft den Ball in den Lauf von Daniel Schachtschneider. Der Stürmer ließ sich nicht bitten und erzielte sein viertes Saisontor! Nur fünf Minuten später hatten die Schützlinge von Armin Redzepagic die Partie dann gedreht! Nach genialem Pass von Fabian Mücke kam erneut Schachtschneider an den Ball, der den Ball aus spitzem Winkel im Maichinger Gehäuse versenkte (70.)! Die Gäste aus dem Nagoldtal ließen in der Schlussviertelstunde nichts mehr anbrennen und hätten in der Schlussminute ihre Führung noch ausbauen können, doch ein Freistoß von Raphael Schaschko ging knapp am Tor vorbei! Das war’s dann- am Ende ein knapper aber verdienter Sieg für die Nagolder gegen gut kämpfende Maichinger!

Der Vorsprung der „Blauen“ beträgt vor dem 6. Spieltag drei Punkte auf den Zweiten SV Nehren, der ebenfalls mit 2:1 gegen den FC Holzhausen gewann. Am kommenden Sonntag gibt die Spvgg Holzgerlingen seine Visitenkarte im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion ab. Gegen den Aufsteige aus dem Kreis Böblingen ist dann auch wieder Pascal Reinhardt mit an Bord- sicherlich eine tolle Aussicht auf Nagolder Seite! Anpfiff ist um 15 Uhr!

Die Stimmen zum Spiel:

Aemin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„Ein mehr als verdienter Sieg für uns! Wille, Mäntalität und Qualität der Mannschaft waren vor allem in der zweiten Halbzeit wirklich top. Heute hat wirklich jeder Spieler eine klasse Leistung gezeigt!“

+++ 5. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Gegen Maichingen soll der fünfte Sieg in Folge her

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GSV Maichingen – VfL Nagold

Samstag, 16.09.2017, 17:00 Uhr

Von Dominik Veitinger

Erster gegen Letzter heißt es am Samstag auf dem Maichinger Sportgelände- die Rollen sind klar verteilt. Der VfL Nagold will mit einem Sieg seine Serie auf fünf Siege in Folge ausbauen- der GSV Maichingen will vor heimischer Kulisse seinen ersten „Dreier“ einfahren. Auch wenn die Nagolder als Favorit ins Spiel gehen, unterschätzen sollte man die Maichinger, die vom ehemaligen VfL-Coach Sven Hayer trainiert werden, keinesfalls. Die einen wollen punkten, die anderen müssen- die Zuschauer dürfen sich also auf eine spannende Partie freuen!

„Ein kleiner Dämpfer musste ja irgendwann mal kommen.“, so VfL-Coach Armin Redzeoagic über die zweite Halbzeit seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Freudenstadt am vergangenen Sonntag. Während seine Jungs in der ersten Halbzeit noch mutig und mit viel Elan nach vorne spielten, kam in Hälfte zwei ein Bruch ins Nagolder Spiel. Nach der verdienten 2:0-Führung nach einem Doppelpack von Daniel Schachtschneider hatte man es versäumt, weiter Druck zu machen und baute so den Gegner unnötig auf. Die Spvgg Freudenstadt kam vier Minuten vor dem Ende zum verdienten Anschlusstreffer- doch am Ende zogen der Tabellenführer nochmal den Kopf aus der Schlinge und gewann mit 2:1. Gerade aufgrund der schlechten zweiten Hälfte, ist sich Armin Redzepagic sicher, dass er für das Match am Samstag „niemanden motivieren“ muss, denn das Ziel, die 15 Punkte zu erreichen ist schließlich Ansporn genug.

 Sein Gegenüber Sven Hayer kennt die Nagolder bestens und wird sein Team sicher bestens auf die Partie einstellen. Unter Hayer spielte der VfL bereits zwei Jahre in der Verbandsliga Württemberg. Daran ist mit dem GSV Maichingen gerade nicht zu denken, denn der Crespacher befindet sich mit seinem Team mit mageren zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am vergangenen Samstag verlor der GSV nicht nur die Partie beim SV Zimmern mit 0:2, sondern auch zwei Spieler. So war das Match im Rottweiler Stadtteil für Torwart Timo Hammel (gelb/rot) und Kapitän Oliver Klauß (rot) frühzeitig beendet. Das zwei wichtige Stützen am Samstag fehlen, macht das Vorhaben, den ersten Saisonsieg einzufahren, sicher nicht leichter.

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Will seinen Teil zu einem Nagolder Erfolgserlebnis beim Spiel in Maichingen beitragen: VfL Kapitän Matthias Rebmann (blaues Trikot).

Beim VfL Nagold sieht es personell ganz gut aus. Raphael Schaschko kommt erst am Samstag vom Urlaub zurück, und wird in der Innenverteidigung höchstwahrscheinlich von Marc Bühler ersetzt. Asim Arslan verletzte sich im Training und  auch Stürmer Pascal Reinhardt steht noch nicht zur Verfügung. Doch beim Heimspiel gegen Holzgerlingen am 24. September ist er dank einer Carbon-Maske wieder einsatzfähig. Ansonsten sind alle Spieler fit. Wer letzendlich spielen wird, wird sich wie immer erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Wer auch immer in der Anfangsformation stehen wird, jeder wird alles daran setzen, die offene Rechnung aus der vergangenen Saison zu begleichen. Da nämlich verloren die Nagolder vor heimischer Kulisse mit 0:2 gegen den GSV Maic hingen- ein Szenario, das sich am kommenden Samstag nicht wiederholen soll.

Geleitet wird die Partie von Andreas Zürn. Seine beiden Assistenten sind David Stahl und Marcel Beck. Wir wünschen beiden Mannschaften eine spannend und jederzeit faire Partie! An alle Nagolder Fans: Kommt nach Maichingen und schreit unser Team zum 5. Saisonsieg!

+++ 4. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

VfL Nagold gibt sichere 2:0-Führung fast noch aus der Hand

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1:0/2:0 Daniel Schachtschneider (22./32.) 2:1 Robert Ruoff (86./FE)

Von Dominik Veitinger

Gute erste Halbzeit gespielt, 2:0 geführt und am Ende den Sieg fast noch aus der Hand gegeben. Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben sich gegen eine in der zweiten Hälfte stark spielende Spvgg Freudenstadt unerwartet schwer getan, dank eines Doppelpacks von Daniel Schachtschneider aber mit 2:1 gewonnen. Durch den vierten Sieg im vierten Spiel konnte die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic die Tabellenführung auf drei Punkte ausbauen!

Im Vergleich zum 4:0- Auswärtssieg beim SV Nehren in der vergangenen Woche war die Nagolder Mannschaft auf drei Positionen verändert. Für Burak Tastan und Fabian Mücke spielten Dominik Pedro und Michael Nebert auf den Außenverteidigerpositionen, Perparim Halimi kam für den verletzten Pascal Reinhardt in die Startelf und spielte im linken Mittelfeld. Daniel Schachtschneider war einzige Spitze.  Bereits in der 2. Spielminute kam die Heimmannschaft zu ihrer ersten Chance, doch ein Gäste-Spieler klärte eine Flanke der Nagoder ins Seitenaus. Nach einem Pass von Schachtschneider auf Halimi kam dieser zum Abschluss, doch sein Schuss vom linken Strafraumeck war zu schwach und landete in den Armen von Freudenstadts Keeper Johanne Günter (5.). Freudenstadt stand in der Anfangsphase sehr kompakt und arbeitete gut gegen den Ball. Die Jungs von Trainer Armin Redzepagic mussten viel Aufwand betreiben um das „Bollwerk“ zu knacken. In der 7. Minute setzte VfL-Kapitän Matthias Rebmann einen Kopfball übers Tor. Die Abwehr um Valentin Asch war in Durchgang eins nur selten gefordert, die Gäste aus dem Schwarzwald operierten fast nur mit langen Bällen. Nach gut 20 Minuten wurde ein Schuss von Luka Kravoscanec abgeblockt. In der 22. Minute durften die VfL-Fans dann das erste Mal jubeln; nach schönem Pass aus dem Mittelfeld ließ Daniel Schachtschneider Spvgg-Schlussmann Johannes Günter im Eins gegen Eins keine Chance und versenkte das Leder im Tor. Nur drei Minuten später scheiterte Luka Kravoscanec nach toller Einzelleistung abermals am starken Keeper der Schwarzwälder. 13 Minuten vor dem Pausenpfiff erzielte „Schachti“ das 2:0 für unsere Mannschaft. Nach einer schönen Kombination, eingeleitet von Michael Nebert kam der Ball zu Luka Kravoscanec, welcher auf Schachtschneider zurücklegte, der Stürmer vollendete gekonnt! In der 34. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten Chance, doch ein Kopfball von Robert Ruoff ging über das Nagolder Gehäuse. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Kravoscanec nach tollem Solo erneut an Gäste-Keeper Johannes Günter, der seine Jungs vor einem höheren Pausenrückstand bewahrte(43.).

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Die VfL-Defensive um Valentin Asch (links) musste gegen Freudenstadt das erste Gegentor hinnehmen.

In Hälfte zwei versuchten die Gäste um Kapitän  Pascal Fahrner das Heft in die Hand zu nehmen. So hatte die Redzepagic- Elf Glück, dass bei einer unterlaufenen Flanke von VfL-Keeper Bubacarr Sanyang kein Gäste-Spieler in der Mitte lauerte (46.). 120 Sekunden später ging ein Schuss von Kravoscanec nach Zuspiel von Pedro knapp übers Tor. Die Elf von Spvvg-Coach Jens Bertiller spielte nun deutlich stärker und kam vor allem häufig durch die Mitte in Richtung Nagolder Tor.

Die Hausherren wackelten nun, das Spiel nach vorne stockte, viele Bälle gingen unnötig an den Gegner. Lediglich der starke Kravoscanec scheiterte mit einer Volleyabnahme am Torhüter der Gäste, ansonsten konnte sich  der Tabellenführer kaum nennenswerte Chancen erspielen und versuchte die Führung zu verwalten. In der 86. Minute dann der verdiente Anschlusstreffer für die Spielvereinigung Freudenstadt! Nach einem Foul von Burak Tastan zeigte der Unparteiische Daniel Röbbeling auf den Punkt-Robert Ruoff verwandelte sicher zum 2:1. In den Schlussminuten warfen die in grün spielenden Freudenstädter alles nach vorne- ohne Erfolg.

Am Ende blieb es beim 2:1 für unsere Jungs- ein aufgrund der zweiten Spielhälfte etwas glücklicher Sieg. Die Kurstädter spielten in der zweiten Hälfte sehr couragiert und hätten einen Punkt durchaus verdient gehabt. Für die VfL-Kicker gilt es nun, in der kommenden Trainingswoche hart zu arbeiten, damit man am kommenden Samstag beim GSV Maichingen (17:00 Uhr) nicht wieder bis zur letzten Minute um drei Punkte zittern muss.

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„In der ersten halben Stunde haben wir sehr konstentriert und mit dem nötigen Zug nach vorne gespielt. Da wollte Freudenstadt gar nixhts von uns! Wir sind dann nicht gut aus der Kabine gekommen und haben bis zur 75. Minute ohne Tempo und Kreativität gespielt. Wir hatten viel Glück, dass der letzte Schuss der Spvgg Freudenstadt nicht ins Tor fällt. Wir müssen nächste Woche in Maichingen wieder unser altes Gesicht aus den bisherigen Spieln zeigen!“

 

    +++ 4. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Vorschau +++

Redzepagic: „Wir müssen geduldig spielen!“

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VfL Nagold – Spvgg Freudenstadt

Sonntag, 10.09.2017, 16:00 Uhr

Von Dominik Veitinger

Am kommenden Sonntag steht für die Landsliga-Fussballer das zweite Heimspiel der noch jungen Saison auf dem Plan. Die Elf von Trainer Armin Redzepagic trifft im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion auf die Spvgg Freudenstadt. Nach der Niederlage des VfB Bösingen am vergangenen Mittwoch sind die Nagolder nun alleiniger Tabellenführer. Wenn es nach Mannschaft und Fans geht, soll das auch nach dem 4. Spieltag so bleiben!

Wir müssen geduldig spielen und dürfen nicht hektisch agieren!“, sagt VfL-Coach Redzepagic, der von einem tief stehenden Gegner ausgeht. In der Tat: Auch am vergangenen Wochenende bei der 0:2-Niederlage beim SV Zimmern spielte die Elf von Jens Bertiller mit einer Fünferkette und einem Vierer-Mittelfeld. Funktioniert hat das ganz gut, doch am Ende stand man mit leeren Händen da. Vor allem die Ungenaugigkeit vor dem Tor brachte die Kurstädter um einen Punktgewinn.

Für unsere Mannschaft läuft es bisher glänzend- drei Siege und neun Tore, ein wahrer Traumstart! Beim 4:0 Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Nehren kontrollierten die Jungs um Abwehrchef Valentin Asch die Partie fast über die gesamte Spielzeit- ein Doppelpack von Pascal Reinhardt nach der Pause brachte die „Blauen“ entgültig auf die Siegerstraße. Ein Vorteil war sicherlich, dass Nehren „mitspielte“ und sich den Nagoldern mit laufender Spielzeit immer mehr Räume ergaben, die dann auch perfekt genutzt wurden. Das wird am Sonntag wohl etwas anders aussehen: Es wird darauf ankommen, dass die Nagolder geduldig spielen und nicht zu hektisch agieren. Die Freudenstädter werden sicherlich versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten und nach vorne einzelne Nadelstiche setzen. Denn nach zwei Niederlagen in Folge wäre man im Gäste-Lager sicherlich schon mit einem Punkt zufrieden.

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Wird gegen Freudenstadt fehlen: Raphael Schaschko (vorne).

Im Lager der Gastgeber will man natürlich den vierten Sieg einfahren und, wenn möglich, die Tabellenführung ausbauen. Für dieses Vorhaben wäre eine frühe Führung sicherlich von Vorteil. Personell gesehen muss Armin Redzepagic auf zwei wichtige Spieler verzichten. Neben Abwerchef Raphael Schaschko (privat verhindert) fehlt auch Stürmer Pascal Reinhardt. Der 24-jährige wird nach seinem Nasenbeinbruch aus dem Spiel gegen Gärtringen am morgigen Freitag operiert. Bei optimalem Verlauf kann er am nächsten Samstag gegen Maichingen mit einer Carbonmaske spielen. Doch Bange muss den VfL-Fans wegen den Ausfällen der zwei Routiniers nicht werden. Die Position von Schaschko wird wie schon in Nehren der junge Marc Bühler übernehmen, der seine Sache letzte Woche sehr gut machte. Und wer spielt für Reinhardt im Sturm? Diese Frage lies Coach Armin Redzepagic vor dem Abschlusstraining noch offen. „Mit Michi Nebert, Perparim Halimi und Dominik Pedro haben wir viele Alternativen, die alle super drau sind!“. Man darf also gespannt sein, welche Elf der junge Stammheimer aufs Feld schickt.

Geleitet wird die Partie auf dem Nagolder Rasenplatz von Daniel Röbbeling, den wir gemeinsam mit seinen Assistenten Stefan Bertelsmann und Andre Altendorfer recht herzlich in Nagold begrüßen dürfen. Herzlich Willkommen heißen wir auch die Gäste aus Freudenstadt und ihre mitgereisten Fans. Wir wünschen beiden Teams eine spannende und jederzeit faire Partie und den Zuschauern viele Tore!  

+++ 3. Spieltag Landesliga Württemberg – Die Nachlese +++

 VfL Nagold nach deutlichem Sieg in Nehren jetzt Tabellenführer

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 0:1 Luka Kravoscanec (38.) 0:2/0:3 Pascal Reinhardt (49./50.) 0:4 Michael Nebert (76.)

Drei Spiele, 9 Punkte und 9:0 Tore- so lautet die herausragende Bilanz des VfL Nagold nach drei Spieltagen in der Landesliga Württemberg. Beim SV Nehren, der die beiden ersten Saisonspiele ebenfalls deutlich gewann, setzte sich das Team von Trainer Armin Redzepagic am Ende hochverdient mit 0:4 (0:1) durch und grüßt nun von der Tabellenspitze!

Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den FC Gärtringen war die Startelf des VfL auf drei Positionen verändert. Für Denis Bas, Dominik Pedro und den am Knie verletzten Raphael Schaschko kamen Marc Bühler, Luka Kravoscanec und Daniel Schachtschneider in die erste Elf.

Gerade einmal 60 Sekunden waren auf dem Nehrener Sportgelände gespielt, da hatte Daniel Schachtschneider schon die erste große Chance für die Nagolder. Nach einer Flanke von Matthias Rebmann, welcher von Luka Kravoscanec bedient wurde, scheiterte der Stürmer nach einer tollen Direktabnahme an SVN-Keeper Michael Geiger. Die Heimmanschaft hatte in der ersten Veirtelstunde mehr Ballbesitz, konnte diesen aber nicht in Torchancen ummünzen. Nach 10 Minuten kamen die Gastgeber das erste mal gefährlich vors Nagolder Gehäuse, doch ein Nehrener Spieler scheiterte am Pfosten. Die zweite Nagolder Chance hatte unser Kapitän Matthias Rebmann, doch sein Schuss nach schönem Doppelpass mit Fabian Mücke landete erneut beim Goalie des SV Nehren.

In der 38. Minute durfte VfL-Coach Armin Redzepagic dann das erste Mal jubeln. Ein tolles Solo vollendete Luka Kravoscanec mit einem Flachschuss, welcher von einem Gegenspieler abgefälscht wurde und im Tor landete- 1:0 für den VfL. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durhgang gaben die Jungs um Co-Trainer Marco Quiskamp dann so richtig Gas! In der 48. Minute erzielte Pascal Reinhardt das 2:0 für unsere Farben. Nach schönem Lupfer von Daniel Schachtschneider vollendete unsere Nummer 10 sicher (49.)! Und es sollte noch besser kommen: Nur eine Minute nach seinem ersten Treffer war Reinhardt erneut zur Stelle. Nach einer Flanke von Schachtschneider legte Christoph Ormos den Ball per Kopf auf unseren Neuzugang ab, dieser versenkte das Leder mit einem satten Volleyschuss im Nehrener Gehäuse! Der VfL ließ den Ball nun gut laufen und spielte weiterhin zielstrebig nach vorne. Die Gastgeber konnten sich keine echte Torchance mehr erspielen.

Den Schlusspunkt einer insgesamt eher einseitigen Partie setzte der eingewechselte Michael Nebert in der 76. Minute. Nach einem Traumpass von Reinhardt auf Schachtschneider legt „Schachti“ quer auf Nebert, der die Kugel nur noch einschieben musste. Am Ende ein hochverdienter Sieg für unser Team, das wieder einmal seine individuelle Klasse unter Beweis gestellt hat. Glückwunsch! Am kommenden Sonntag treffen wir zu Hause auf die Spvgg Freudenstadt. Anpfiff im Rheinhold-Fleckenstein Stadion ist um 16 Uhr!

Stimmern zum Spiel:

Armin Redzepagic (Trainer VfL Nagold):

„Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft! Es war ein schweres Auswärtspiel, aber wir haben sehr zielstrebig nach vorne gespielt und die nötige Geduld bewiesen. Auch den Ausfall von Raphael Schaschko haben wir gut kompensiert und als Mannschaft sehr gut gegen den Ball gearbeitet!“